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		<title>EduCamp - Letzte Forenbeiträge in der Kategorie Themendiskussion der Community</title>
		<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/index</link>
		<description>Dieser Feed zeigt die letzten Beiträge in der Kategorie Themendiskussion des Forums  der Community EduCamp an.</description>
		<item>
			<title>Ich schreibe meine nächste HA zum Thema EduCamp und Kompetenzentwicklung</title>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche in diesem Zusammenhang auch Literatur, die eine kritische Perspektive zur Kompetenzentwicklung einnimmt - nach dem Motto: Was wirkt der Kompetenzentwicklung entgegen bzw. unter welchen Voraussetzungen kann keine Kompetenzentwicklung statt finden.</p>]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ulrike  Glembotzky)</author>
			<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 09:17:14 +0100</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.331345</link>
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		</item>
		<item>
			<title>Ich schreibe meine nächste HA zum Thema EduCamp und Kompetenzentwicklung</title>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe EduCamperinnen und EduCamper,</p><br />
<p>in einem e-mail-Austausch mit Thomas Bernhardt (Danke nochmal an Thomas :)</p><br />
<p>hat sich folgendes Thema meiner nächsten HA herauskristalisiert:</p><br />
<p><strong>Thema: Kompetenzentwicklung durch die Teilnahme an einem EduCamp</strong><br /><br /><strong>Forschungsfrage:Welche Potentiale für Kompetenzentwicklung bietet die Teilnahme an einem EduCamp?</strong></p><br />
<p>Es wäre toll, wenn jemand von euch Literatur-Tipps oder andere Ideen zu dem Thema für mich hat.</p><br />
<p>Natürlich kann ich das Thema auch noch eingrenzen/modifizieren.</p><br />
<p>Momentan bin ich mir unschlüssig, ob die Forschungsfrage genug eingegrenzt ist oder ob "Potentiale" das geeignete Wort ist oder ob ich "Kompetenzentwicklung" weiter eingrenzen sollte...das wird sich aber demnächst durch eingehende Literatur-Recherche und durch meine Teilnahme am EduCamp dieses Wochendende sicherlich ergeben --&gt; *freu*</p><br />
<p>lieben Gruß</p><br />
<p>Ulrike</p>]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ulrike  Glembotzky)</author>
			<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 16:08:18 +0100</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.330982</link>
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		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[Wie gesagt: Das diese Form des Rauschens beim Bloggen in unseren Lehrveranstaltungen eigentlich nicht vorkommt, ist es auch in diesem Kontext wurscht. (Ich möchte nur nochmal daran erinnern, weil es ja als Gegenargument für öffentliches Bloggen in Lehrveranstaltungen angeführt wurde).]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Christian Spannagel)</author>
			<pubDate>Fri, 01 May 2009 16:11:58 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54124</link>
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		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[@Michael<br />
<br />
Ich mache einen Unterschied zwischen Rauschen und Redundanz. <br />
<br />
Vor ein paar Jahren - ich weiß wirklich nicht mehr wo - habe ich den Begriff Rauschen im Internet gelesen. Er beschrieb die unveränderte Wiederholung des Gleichen an vielen Stellen. Herkunft, Quellen, Relevantes und Irrelevantes wird damit unklar. Suchergebnisse werden immer problematischer, da sie nicht differenzieren können nach Relevanzkriterien.<br />
Das einfache erneute Wiederholen andernorts bereits formulierter Dinge bringt nicht wirklich einen Mehrwert, es erhöht jedoch die Suchaufwendungen.<br />
<br />
Den Begriff Rauschen kenne ich aus den Zeiten des analogen Rundfunks, wo es durch Überlagerungen und atmosphärischen Einflüssen zu Störquellen kommt, die bei mangelnder Trennschärfe der Empfänger dazu führt, dass mehrere/viele Quellen zugleich wiedergegeben werden und das relevante (z.B. der Radiosender) nicht oder nur schlecht gehört werden kann und damit das Vergnügen des Hörens beeinträchtigt wird.<br />
<br />
Redundanz ist für mich etwas anderes. Als Redundanz bezeichne ich die Wiederholung im gleichen Kontext. Das kann pädagogisch-didaktisch sinnvoll (wiederholen in unterschiedlicher Weise zur Vertiefung oder um unterschiedliche Wahrnehmungskanäle anzusprechen) oder nervig sein (Papa, das sagst du mir jetzt innerhalb von fünf Minuten zum fünften mal, traust du mir nicht [Kind zu Vater]) sein.]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ralf Hilgenstock)</author>
			<pubDate>Fri, 01 May 2009 14:42:25 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54117</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54117</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[Jetzt muss ich mal dumm fragen:<br />
<br />
Was meint Ihr mit &quot;rauschen&quot;?<br />
<br />
Wissenschaftlich oder Umgangssprachlich?<br />
<br />
Würd mir echt helfen, weil mich das Wissenschaftlich interessiert!]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Michael Wald)</author>
			<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:58:34 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54024</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54024</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[@Ralf Ok, ich kann verstehen, dass das doppelt und dreifache Posten von Links an verschiedenen Stellen als Rauschen empfunden werden kann (auch wenn ich das nicht so sehe. Ich nenne es eher &quot;Redundanz&quot; und halte es für positiv, insofern es sich nicht um Spam oder Werbung handelt). Aber da die Studenten bei mir und vermutlich auch bei Gunther so was mit ihren Blogs nicht machen, ist das im Kontext dieses Threads ja irrelevant.<br />
<br />
@Gunther Ich machs immer so: Ich lese die Beiträge der Studenten täglich. Falls irgendwas kritisches passiert (fremdes Bild eingebunden o.ä.), dann kontaktiere ich die Studenten sofort und erläutere ihnen den Sachverhalt und lege ihnen stark an Herz, das Bild wieder rauszunehmen. Ich glaube, als Dozent muss man an dieser Stelle einfach extrem intensiv mitlesen, aufpassen und ggf. reagieren. Dann kann man vermutlich die schlimmsten Probleme umgehen.]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Christian Spannagel)</author>
			<pubDate>Fri, 01 May 2009 00:14:18 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54016</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.54016</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[<i><br />
Hier noch ein Link auf meinen Blog, wo ich einen tatsächlich aufgetretenen Fall von Urheberrechtsverletzung im Rahmen unseres E-Portfolio-Einsatzes beschrieben habe.: <a href="http://koelibri.edublogs.org/2009/04/20/urheberrecht-und-e-portfolios/">http://koelibri.edublogs.org/2009/04/20/urheberrecht-und-e-portfolios/</a><br />
</i><br />
<br />
@Gunther<br />
So wie ich das rauslese, mussten die Studenten im Rahmen der Lehre einen Blog führen. Im Rahmen dessen haben sie ein Bild veröffentlicht, wo sie keine Rechte für hatten. Und als dann die Klage kam hat die Universität sie im Regen stehen lassen? Wenn das so gewesen sein sollte, halte ich das Verhalten für nicht tragbar. Ich weiß zwar, das die Rechtslage an dieser Stelle nicht einfach zu durchschauen ist, aber nur wegen einem fehlenden Hinweis im Impressum sämtliche Unterstützung als Universität zu unterlasse, obwohl der Blog im Rahmen des Unterrichts erstellt und betrieben wurde, kann ich nicht nachvollziehen.<br />
<br />
Natürlich müssen auch Studenten lernen, mit den Gesetzen des Urheberrechts umzugehen, aber ein Hinweis auf freie Bilddatenbanken die wohlmöglich auch noch unter CC stehen, wäre vom Dozenten bei der Planung sehr hilfreich gewesen. <br />
]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ruben Schmidtmann)</author>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 12:00:33 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53655</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53655</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[@Christian: Rauschen ist für mich die Duplizierung von Inhalten wenn damit kein Mehrwert verbunden ist. Ein Zitat in Verbindung mit einer Meinungsäußerung oder einer Weiterführung des Themas oder das systematische In-Beziehung-Setzen verschiedener Quellen ist etwas Neues. <br />
<br />
Als Rauschen empfinde ich z.B. wenn die öffentlichen Social Bookmarking Einträge auch noch automatisch getwittert werden. Ich halte das schlicht für überflüssig. Wenn ich die Bookmark Einträge von jemanden verfolgen will werde ich diese beobachten. <br />
Ich verfolge z.B. jemanden auf Twitter, der tatsächlich 40-50 solcher Postings täglich produziert. In der Flut dieser Beiträge gehen für mich dann die echten Diskussionsbeiträge wie in einem Rauschen der relevante Inhalt unter.<br />
<br />
Man kann so etwas übrigens sicher noch steigern. Klaus Eck, PR-Blogger, hat kürzlich auf verschiedene Dienste im Bereich Social Networks hingewiesen. Da gibt es jetzt die Möglichkeit sich gegen Gebühr zu registrieren und automatisch in allen - auch neu entstehenden - Diensten mit seinem Namen, seiner Produktmarke registrieren zu lassen. Da fehlt jetzt nur noch, dass man mit einem Posting dies überall verbreiten kann. Was auf der einen Seite als praktisch erscheinen mag, ist auf der anderen Seite eine völlige Pervertierung des Begriff 'Social'.<br />
<br />
@Gunther<br />
Ich würde die Forderung nach einem anderen Impressumsrecht für die öffentliche Verwaltung nicht tragen.  Erstmals muss auch die Webseite der Uni eine ladungsfähige verantwortliche Person und die muss persönliche genannt sein, ausweisen. Aus historischen Gründen würde ich hier auch keine Ausnahme für öffentliche Einrichtungen treffen wollen. <br />
Wer sich in der Öffentlichkeit äußert und volljährig ist, muss auch für die Konsequenzen einstehen. Das gilt für Urheberrechtsverletzungen und genauso für Straftaten. Es kann hier keine Situation geben in der ggfs.  von einer Verfolgung abgesehen wird. <br />
Eine pauschale Unterstellung aller studentischen Beiträge unter die Verantwortung eines V.i.s.d.P (Verantwortlichen im Sinne der Medien und Pressegesetze) der Hochschule kann es nicht geben, da diese Person, die Verantwortung ohne Kenntnis der Beiträge nicht tragen kann. <br />
Im Bildungsbereich gibt es Ausnahmeregelungen (Bildungsprivileg) beim Urheberrecht. Dies gilt jedoch für den internen Kreis der Teilnehmer und nicht die globale Öffentlichkeit. <br />
Würde man der Argumentation folgen, käme man schnell an den Punkt, dass unter dem Mantel der Lehrveranstaltung auch andere gesetzliche Regeln aussetzen könnte. Ich fände das problematisch.<br />
]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ralf Hilgenstock)</author>
			<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:53:04 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53621</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53621</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[Hier noch ein Link auf meinen Blog, wo ich einen tatsächlich aufgetretenen Fall von Urheberrechtsverletzung im Rahmen unseres E-Portfolio-Einsatzes beschrieben habe.: <a href="http://koelibri.edublogs.org/2009/04/20/urheberrecht-und-e-portfolios/">http://koelibri.edublogs.org/2009/04/20/urheberrecht-und-e-portfolios/</a><br />
<br />
Der in meinem letzten Beitrag geäußerte selbstkritische Ton bezieht sich genau darauf. Mit etwas mehr Skepsis und daraus resultierend Vorbereitung hätten wir den Studis einiges an Geld ersparen können.<br />
]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Gunther Kreuzberger)</author>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 23:53:57 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53591</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53591</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[<i><br />
Hallo Christian,<br />
<br />
ich habe nicht von Vermüllung, sondern vom Rauschen gesprochen. Das sind für mich zwei unterschiedliche Dinge.<br />
<br />
Ralf<br />
</i><br />
<br />
Ok, stimmt. Aber was bedeutet dann &quot;Rauschen&quot; im Netz? Wenn sich Studenten gemeinsam und mit Personen außerhalb eines Seminars in ihren Weblogs über Erfahrungen und Inhalte austauschen, ist das dann Rauschen?]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Christian Spannagel)</author>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:40:00 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53351</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53351</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[order from noise<br />
<a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/w00369.html">http://beat.doebe.li/bibliothek/w00369.html</a>]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Michael Wald)</author>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 10:08:59 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53336</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53336</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo Christian,<br />
<br />
ich habe nicht von Vermüllung, sondern vom Rauschen gesprochen. Das sind für mich zwei unterschiedliche Dinge.<br />
<br />
Ralf]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ralf Hilgenstock)</author>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 07:45:05 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53319</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53319</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[Hi,<br />
<br />
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Du schreibst (und das ist für mich sowas wie ein Fazit aus deiner Antwort):<br />
<br />
&quot;Aus meiner Sicht haben wir hier in Ilmenau damit einen für Hochschulen gangbaren Weg gefunden. Man kann das Bloggen verpflichtend machen, wenn man<br />
<br />
* das öffentliche Bloggen nicht zur Pflicht erhebt,<br />
* mit der Entscheidung für den (öffentlichen) Blog-Einsatz auch die Verpflichtung übernimmt, umfassend über die möglichen Konsequenzen aufzuklären.&quot;<br />
<br />
Hier stimme ich voll und ganz zu (habs in meinen Veranstaltungen genauso gemacht).<br />
<br />
Vielleicht auch noch ein Kommentar zur Vermüllung des Web (@Ralf): Ich habe bislang bei den Beiträgen meiner Studenten niemals das Gefühl gehabt, dass in irgendeiner Weise Müll zum Web hinzugefügt wurde. Die massenhafte Erstellung von user-generated content ist im Übrigen ein Faktum, mit dem Suchmaschinen usw. umgehen können müssen (ich persönlich wühle mich im Web selten durch Müll). Ich jedenfalls sehe dadurch keine Veranlassung dazu, dass meine Studenten nicht ihre interessanten Gedanken online stellen sollten.]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Christian Spannagel)</author>
			<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 00:25:09 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53311</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53311</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[@Christian<br />
<br />
Völlig zu Recht wird nach den Leuten gefragt, die diesen Thread eröffnet haben. Sie sind derzeit werktags voll in die Hochschullehre eingespannt. Da bleibt nicht viel Zeit für Online-Aktivitäten. Ich sehe aber, dass unsere intensivere Beteiligung sehr wichtig ist.<br />
<br />
Ganz kurz zu der - übrigens immer wieder als Warnung kommunizierten - Aussage: &quot;Ihr habt doch wohl nicht die Studis zum öffentlichen Bloggen verpflichtet?&quot; Doch haben wir! Aber nur ungefähr drei Tage lang. Dann meldete sich der erste Student und verwies auf sein Grundrecht zur informationellen Selbstbestimmung. Daran schloss sich eine mehrwöchige Diskussion der gesamten Matrikel einschließlich aller dabei vorkommenden Fraktionsbildungen, Ausgrenzungen etc. an. Wir Dozenten waren recht schnell gezwungen, die kritischen Stimmen in Schutz zu nehmen und dafür zu sorgen, dass diese Studis aufgrund ihrer Meinung nicht als Menschen schlecht gemacht wurden. Neben den argumentativen Kompetenzen auf inhaltlicher Ebene haben die Studierenden so auch ihre Online-Diskussionskultur entwickelt. (Telepräsenz muss erst gelernt werden. Das ist bisweilen ganz schön mühsam und nicht selten in wenig verletzend.) <br />
<br />
Im Ergebnis der Diskussion konnte dann jeder Student für sich selbst auf einem vergleichsweise kompetenten Niveau bestimmen, ob er fortan einen geschlossenen Blog führen möchte. Der derzeitige Stand ist also folgender:<br />
<ol><li>Die Studis müssen ein E-Portfolio und darin insbesondere ein Weblog führen.</li><li>Die Studierenden sollen ihr E-Portfolio öffentlich führen, können es aber auch geschlossen halten, d.h. mit Passwort-Schutz versehen, sodass nur die Dozenten und ein selbst bestimmter Personenkreis Zugang zu den Inhalten haben.</li><li>Die Studierenden werden mit den möglichen Konsequenzen eines öffentlich geführten E-Portfolios konfrontiert und zu einem Diskurs über die Regeln des E-Portfolio-Führens angeregt (Selbstregulierung statt externer Regulierung)</li><li>Den Studis erwächst aus dem Führen eines geschlossenen Blogs kein Nachteil in der Bewertung.</li></ol><br />
Der dritte Punkt bedarf noch einer Erklärung. Indirekt fließt das Führen eines geschlossenen E-Portfolios doch noch in die Note ein. Es zeigte sich, dass Beiträge auf geschlossenen Blogs in der Tendenz weniger reichhaltig waren als die auf öffentlichen Blogs. Die stärkere Auseinandersetzung mit den öffentlichen Beiträgen führt zu intensiverer und bewussterer Reflexion. Nur exzellente Studierende sind in der Lage auch in einem geschlossenen Blog ein vergleichbares inhaltliches Niveau zu erreichen. Alle andere profitieren eher vom öffentlichen Diskurs.   <br />
<br />
Aus meiner Sicht haben wir hier in Ilmenau damit einen für Hochschulen gangbaren Weg gefunden. Man kann das Bloggen verpflichtend machen, wenn man <br />
<ul><li>das <strong>öffentliche</strong> Bloggen nicht zur Pflicht erhebt,</li><li>mit der Entscheidung für den (öffentlichen) Blog-Einsatz auch die Verpflichtung übernimmt, umfassend über die möglichen Konsequenzen aufzuklären.</li></ul><br />
Zum ersten Anstrich: Auch wenn wir die Studierenden nicht zwingen, ihre E-Portfolios öffentlich zu führen, so halten wir sie dennoch dazu an. Gerade in KMW-Studiengängen muss man diese neuen Kommunikationswerkzeuge perfekt beherrschen. Dazu muss man m.E. in der Tendenz auf das schützende Dach des Gewächshauses verzichten. <br />
Zum zweiten Anstrich: Ja, man muss sich den neuen Dingen stellen, jedoch nicht, indem man all die vielen &quot;Abers&quot; vorbringt, sondern sich eher mit dem &quot;Wie&quot; auseinander setzt. Der notorische Optimismus der Web 2.0 Befürworter ist nach meiner Erfahrung da eher kontraproduktiv, weil er die zahlreichen Fallstricke mit rosarotem &quot;alles wird gut&quot;-Zucker verdeckt.  Wir hatten uns nicht ausreichend im Vorfeld gefragt, ob wir auch alles Wesentliche bedacht haben. Zu sehr waren wir damit beschäftigt, uns für das innovative Lehr-/ Lernkonzept toll zu finden. Insofern finde ich es gut, dass in diesem Thread auch eine kritische Position vertreten wird. Eigentlich bräuchten wir noch weitere kritische Positionen. <br />
<br />
Die in diesem Thread zu lesenden kritische Auffassungen über den Einsatz von Online-Werkzeugen im Lehr-/Lernprozess begreife ich nicht als grundsätzliche Kritik dieses Ansatzes. Insofern brauchen wir uns eigentlich auch nicht zu rechtfertigen, weshalb wir öffentliches oder nicht-öffentliches Bloggen gut und sinnvoll finden. Vielmehr müssen wir die &quot;Wenn..., dann..&quot; Aspekte thematisieren: &quot;Wenn die Blogs öffentlich geführt werden sollen, dann musst Du auch auf ... achten.&quot; <br />
<br />
Ganz kurz zu der Frage, ob wir mit schulischem Bloggen nicht eher zur Vermüllung des Web beitragen: In unserem mittlerweile über zwei Jahre laufenden Blog-Einsatz zeigte sich, dass die über die Blogs kommunizierten auf das Lernen bezogenen Inhalte eine Teilöffentlichkeit erzeugen. Das war zu erwarten. Der Mehrwert besteht aber darin, dass punktuell auch die &quot;Außenwelt&quot; zum Diskurs beiträgt. In einem geschlossenen Szenario wäre das nicht möglich. Wir profitieren also von der Möglichkeit der (Welt-) Öffentlichkeit.  <br />
<br />
Hier noch meine Meinung zum (unbewussten) Preisgeben von Fehlern und daraus u.U. folgenden schlechteren Berufsaussichten. Wir haben am Educamp-Wochenende immer wieder von einer neuen Fehlerkultur gesprochen: Fehler für sich genommen sind nicht schlecht. Schlecht ist nur, wenn man sich mit ihnen nicht auseinandersetzt. Ein öffentlich geführtes E-Portfolio muss also gerade die Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern thematisieren, und zwar so, dass sich der Personaler später nicht  einfach selektiv betätigen kann: Die Reflexion des eigenen Tuns muss in das gesamte E-Portfolio förmlich eingewoben sein. Schüler und Studenten dahingehend anzuleiten, zählt aus meiner Sicht ebenfalls zu den Aufgaben der Dozenten und Lehrer. <br />
<br />
Abschließend noch eine Anregung zur Ausdifferenzierung der Diskussion in diesem Thread. Die Konsequenzen eines (verpflichtenden) Blog-Einsatzes in der Hochschule sind nicht zu unterschätzen, aber noch gut beherrschbar. Viel schwieriger sieht es da an Schulen aus, weil eben die Eltern mitbestimmen müssen, was ihre Kinder von sich preisgeben dürfen. Welche zusätzlichen Punkte müssen deshalb bei der Planung des Blog-Einsatzes im Unterricht bedacht werden? Welche vom Uni-Einsatz abweichenden Wege müssen beschritten werden und warum? ]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Gunther Kreuzberger)</author>
			<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 11:25:30 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53037</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.53037</guid>
		</item>
		<item>
			<title>(Datenschutz-)Rechtliche Aspekte beim E-Portfolio-Einsatz</title>
			<content:encoded><![CDATA[@Ralf<br />
<br />
Mir ist durchaus bewusst, dass die Motivation der Lehrenden das größte Problem ist. <br />
<br />
Ich als Student würde mich natürlich über mehr kreativen Medieneinsatz sehr freuen. Was ich sehr begrüßen würde, wären andere technologische Feedback-Kanäle, nicht nur die traditionellen Sprechstunden.<br />
<br />
Soweit erstmal. Ich verfolge die Diskussion mit viel Spannung, obwohl ich kein Lehrender bin, denn das Internet und die sich daraus ergebenden Technologien revolutionieren die Welt. Sich darauf einzulassen und seine eigenen Standpunkte dazu überdenken zu können, wird uns noch eine ganze Menge abverlangen.]]></content:encoded>
			<author>no-reply@mixxt.net (Ruben Schmidtmann)</author>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:51:15 +0200</pubDate>
			<link>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.52984</link>
			<guid>http://educamp.mixxt.de/networks/forum/loadpost.52984</guid>
		</item>
	</channel>
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