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Social Media meets formale Weiterbildung: SzenarienKatalog - freudvoll ...

Beitrag verlinken am 10.10.2011 geschrieben
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Hallo EduCamper,

nachdem mich in den letzten Monaten eine sehr aktive, mich antreibende Online Comunity gefunden hat... treibt mich nun die Frage:

Wie kann man in formale (online-) Weiterbildung Möglichkeiten der Social-Media sinnvoll einbinden? Gern erst einmal in kleinen Happen. Und gern als optionales Zusatz-Angebot, um auch die Akzeptanz festzustellen (und niemanden abzuschrecken).

Vielleicht gibt es trotz aller MOOC-/OpenConference-/Unkonferenz-/Barcamp-Euphorie weiterhin Mitstreiter in der formalen Weiterbildung?

Und vielleicht denkt ihr auch: Mensch, irgendwie könnten meine Pharmazeuten / Wissensmanager / Arbeitsrechtler - oder wem auch immer ihr etwas anbietet - sicherlich von Twitter, Google+, XING, Blogs etc. (vielleicht sogar Facebook...) profitieren.

Vielleicht erreiche ich sie irgendwie über Twitter-Hashtags ganz gut? Oder sich tauschen sich selbst dort aus? Oder machen Google+Kreis auf und verabreden sich dort (ohne dass ich den Aufwand habe, ihnen einen Virtuellen Klassenraum einzurichten oder oder oder - Aber wie genau? Wie könnten Zielsetzungen und Methoden konkret aussehen?

Damit würden wir unseren Teilnehmer - zusätzlich zu was auch immer - auch noch ein paar "extrafunktionale Ziele" ermöglichen - nämlich berufstaugliche Medien/Web 2.0-Kompetenz.

Und dann hätte ich es auch gern noch so, dass es nicht v.a. technisch kompliziert, künstlich und unlustig ist - sondern so, dass der Sinn mit kleinen Aktivitäten schon überzeugend deutlich wird - und es auch noch Spaß macht.

Wer hat Lust, dafür ein paar ganz konkrete Szenarien zu entwickeln?
Toll wäre eine Session, in der wir z.B.

1. hemmungslos Ideen sammeln,

2. Fragen klären, andiskutieren,

3. die Ideen einen Schritt weiterdenken in Richtung konkrete Umsetzung,

4. eine Auswahl bis zur konkreten Ausgestaltung weiterdenken und damit einen Katalog zusammenstellen, der relativ unabhängig von Seminarthemen nutzbar ist? Z. B. kategorisiet nach Zielen (Austausch der TN untereinanderermöglichen und anregen), Informationsverbreitugn effektiver gestalten etc.) und/oder nach Funktionen: Bookmark-Sharing, Twitter, Netzwerkpinnwände etc.)

Oder gibt es das schon? Weil es gebraucht wird?

Wenn nicht, lasst es uns angehen. Ich würde auch den organisatorischen Hut dafür aufsetzen.

Jasmin

Beitrag wurde am 12.10.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 05.11.2011 geschrieben
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Liebe Jasmin,

Deine Fragen sind auch meine Fragen - ich bin dabei!

Da ich selbst ibei einem großen privatwirtschaftlich organisierten Weiterbildungsanbieter arbeite, finde ich die Frage nach der Integration von Open-Course-Elementen in formale bzw. institutionalisierte Weiterbildungsangebote hochspannend.

Hier und hier habe ich mir dazu schon einmal Gedanken gemacht.

Es geht aus meiner Sicht um zweierlei:

  1. Wie integriere ich Social Media in formale/institutionelle Weiterbildungsangebote, sprich erweitere meinen Medienmix für den fetgelegten Teilnehmerkreis sinnvoll?
  2. Wie öffne ich solche formale/institutionelle Weiterbildungsangebote, damit auch nicht-"eingeschriebene" Menschen online teilnehmen können und sich Diskussionen und Formen der Wissenserarbeitung öffnen?
    Was sind da gangbare Wege, so dass die ja in der Regel zahlenden Teilnehmer/innen das Ganze als Bereicherung erleben und nsich nicht womöglich sagen: Ach, die anderen kriegen alles umsonst geboten, das will ich jetzt auch.

Geht das in die Richtung, die Du diskutieren möchtest?

Vele Grüße

Dörte

Beitrag verlinken am 07.11.2011 geschrieben
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Hallo Dörte,

da freue ich mich schon sehr aufs gemeinsame Denken!

Mit dem ersten Punkt deines Zweierlei: Social Media integrieren - Media Mix anbieten - triffst du genau, was mich bewegt.

Offenes Angebot für (noch-) Nicht Teilnehmer hatte ich nicht im Sinn - auch aus den von dir genannten Gründen - aber als Marketing-Element und auch Alumni-Bindung wirklich gut geeignet, wenn man die Grundproblematik lösen kann. Finde ich auch interessant - auch wenn ich für den Beginn gern in kleineren Dimensionen als einem MOOC denken würde. Aber da lässt sich mit ein paar Mitstreitern sicher was Anregendes Erdenken. Also gern los!

Vielleicht in einer Session eine Ideensammlung machen - gemünzt auf fest Integrierbare Methoden/Funktioneneinsatz (mit Zielen und Lernerfolgskontrollen) - und in einer zweiten Session das Feld öffnen?

Oder aber anders herum: Erstmal möglichst offen sammeln: Welche Methoden durch Einsatz von SocialMedia Elementen/Funktionen können wir erkennen/erdenken/beschreiben. Mit welchen möglichen Zielsetzungen? Und dann aufteilen: a) fest in Kurse verankerbar - b) auch an der Schnittstelle Teilnehmerschaft/Externe einsetzbar - c) nur für Externe?

Wie genau brauchen wir das vor Start des EduCamps? Handeln wir das vor Ort aus?

Wenn Sessions 90 min dauern - müssetn wir vielleicht ohnehin ein paar kleinere Happen draus machen - oder ein zwei Doppelsessions? Da kenn ich mich nicht aus, wie das bei einem EduCamp läuft.

Vorfreudig grüßt dich und alle, die hier mitdenken mögen:
Jasmin

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