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Evaluierung von Dozenten/Profs und LehrerInnen

Beitrag verlinken am 05.01.2008 geschrieben
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Bei einem Meeting des EduCamp-Orgateams kam neulich eine Diskussion über den Sinn von Evaluierungsseiten für Dozenten/Profs und LehrerInnen auf wie z.B. meinprof.de. Hier gibt es sicherlich verschiedene Ansichten, ob es sinnvoll ist, solche Seiten zu betreiben und wie mit den gewonnen Informationen umgegangen werden soll.
Ein unlängst gefälltes Urteil des Kölner Landgerichts heizte jene Diskussion in der Öffentlichkeit wieder an. Spannend wäre es im Rahmen des EduCamps die Diskussion fortzuführen.
Beitrag verlinken am 05.01.2008 geschrieben
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Vor kurzem bin ich per Zufall auf die verheerende Bewertung eines mir bekannten Kollegen gestoßen. Da ich mich weiter durchgeklickt habe und auf wesentlich positivere Bewertungen anderer von ihm gehaltenen Seminar stieß, war mir klar: wir müssen lernen, kompetent mit Internet-Ergebnissen umzugehen und uns durch weitere Informationssuche ein umfangreiches Bild zu verschaffen. Also zu Mein Prof: selbstverständlich JAAA! Aber wir müssen als Benutzer lernen, kompetent mit Unbestimmtheit und Komplexität umzugehen. Und wir müssen auch aushalten, dass punktuell falsche, u.U. auch sehr negative Informationen über uns im Netz zirkulieren. Wichtig ist nicht die Einzelinformation sondern die Emergenz, die aus allen Informationen herausragt.
Beitrag verlinken am 06.01.2008 geschrieben
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Na und? Vor 16 Stunden habe ich hier meine Antwort eingegeben? Seltsam! Sollen sich hier Profis treffen?
Beitrag verlinken am 06.01.2008 geschrieben
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Gern sprechen wir darüber!
Ich denke es ist wirklich einfach ein neues Thema und wir als Betreiber machen uns auch Gedanken wie wir mit der Situation umgehen und was wir von unserer Seite anbieten können und müssen damit es nciht nur nicht zu Missbrauch kommt. Sondern auch für den Internetleihen lesbar und interpretierbar bleibt.
Thomas
Beitrag verlinken am 07.01.2008 geschrieben
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Ich sage noch einmal: das MeinProf-Angebot ist in Ordnung und muss nicht gegen Missbrauch geschützt werden. Die Benutzer müssen sich allmählich daran gewöhnen, dass nicht Einzelbelege von Bedeutung sind, sondern die Quinteszenz, die als Schnittmenge aller Belege emergiert. Vielleicht könnte man auf diesen Gedanken eingehen und nicht gleich einen neuen Beitrag einspeisen, der keinen Bezug auf die vorangehenden nimmt: das wäre Internetkompetenz...
Beitrag verlinken am 07.01.2008 geschrieben
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Ich glaube Schüler/Studenten sollten ebenso wie Lehrer/Professoren Hilfestellung erhalten, wie sie ihre Internetkompetenz verbessern können. Natürlich müssen sie hierfür auch den notwendigen Willen aufbringen.

Solch negative Kommentare (wie am Beispiel Ihres Kollegen) sollten nicht überbewertet werden, aber der Kommentator wie auch der Leser müssen die Refe aufbringen, dass eben der Tenor aller Bewertungen zählt und dass viele Menschen aufgrund zwischenmenschlicher Inkompatibilitäten ihre professionelle Einschätzung einfärben. Dies ist bei einem solchen Thema aber auch eine Herausforderung, weil die bisher gültige Hierarchie in Frage gestellt wird und einige "Spieler" sorge tragen, ihre Autorität zu verlieren.
Beitrag verlinken am 07.01.2008 geschrieben
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Richtig. Aber dies betrifft nicht nur die Bewertung von Professoren und Dozenten (sensibles Thema), sondern alle Infos. Bei der Wikipediaarbeit ist man daran gewöhnt, allen möglichen Unterstellungen und Beschimpfungen zu begegnen. Und das ist ein Supertraining: Umgang mit Unschärfen.
Beitrag verlinken am 08.01.2008 geschrieben
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Hallo zusammen,

ich bin auch der Meinung, dass der kompetente Umgang mit Informationen in Schulen und Hochschulen verstärkt behandelt werden muss, gerade weil das "Web 2.0" unglaubliche Datenmassen hervorbringt und wesentlich mehr Einzelmeinungen existieren. Insofern geben ich Jean-Pol hier recht.

Dennoch denke ich auch, dass Betreiber den Prozess der Informationszusammenführung unterstützen können. MeinProf macht dies ja, beispielsweise durch das Angebot von Statistiken. Hier tritt die Einzelmeinung in den Hintergrund. Selbstverständlich müssen aber die Einzeldaten zugreifbar bleiben (so wie dies bei meinprof der Fall ist). Aber auch der richtige Umgang mit diesen "Zusammenfassungen" muss natürlich gelernt werden.
Beitrag verlinken am 08.01.2008 geschrieben
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"Christian Spannagel":

Hallo zusammen,

ich bin auch der Meinung, dass der kompetente Umgang mit Informationen in Schulen und Hochschulen verstärkt behandelt werden muss, gerade weil das "Web 2.0" unglaubliche Datenmassen hervorbringt und wesentlich mehr Einzelmeinungen existieren. Insofern geben ich Jean-Pol hier recht.

Dennoch denke ich auch, dass Betreiber den Prozess der Informationszusammenführung unterstützen können. MeinProf macht dies ja, beispielsweise durch das Angebot von Statistiken. Hier tritt die Einzelmeinung in den Hintergrund. Selbstverständlich müssen aber die Einzeldaten zugreifbar bleiben (so wie dies bei meinprof der Fall ist). Aber auch der richtige Umgang mit diesen "Zusammenfassungen" muss natürlich gelernt werden.

Das Problem bei der Verarbeitung von Informationen sind die Emotionen: wenn eine Einzelmeinung meine positiven Emotionen schmeichelt, bin ich wenig geneigt, weiter zu sammeln. Insofern ist eine denotative Haltung (Konzentration auf die Inhalte) sehr wichtig. Das muss regelrecht trainiert werden. In der Wikipedia wird man ununterbrochen konotativ (emotional) angegegangen, und es ist ein Supertraining, um ständig zwischen denotation und konotation zu unterscheiden und sich dementsprechend zu verhalten. Beispiel: "Du Idiot kannst nicht einmal die Kommaregeln" - "Danke, dass du mich auf meinen Fehler auf Zeile 3 hingewiesen hast". In etwa....
Beitrag verlinken am 08.01.2008 geschrieben
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Wie ich sehe, ist dieses Thema durchaus aktuell und interessant zu diskutieren.

Ich würde aber dennoch vorschlagen, nicht schon "das ganze Pulver zu verschießen" und mit der Debatte auf das EduCamp zu warten. Sicherlich gibt es viele Fragen zu dem Fachwissen von Ihnen, Herr Martin.


Dieses Forum soll fürs Erster der Themenfindung dienen - und ich glaube, da haben wir ein gutes gefunden. Vielen Dank!
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