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Das EduCamp-Manifest ist da!

Beitrag verlinken am 07.09.2009 geschrieben
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Hallo liebe EduCamper und EduCamperinnen,

seit heute könnt und sollt Ihr zusammen mit uns das neu entwickelte EduCamp-Manifest diskutieren!

Unseren bisherigen Entwurf findet Ihr auf folgender Seite im Wiki:
http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.EduCamp-Manifest

Das Manifest kann bis zum Donnerstag, den 24. September, angepasst und verändert werden und wird darüber hinaus Teil eines Beitrages für das Buchprojekt des Augsburger IMB: http://www.imb-uni-augsburg.de/buchprojekt.

Gebt uns Eure Meinung und diskutiert mit uns! Wir freuen uns über Eure Vorschläge

Euer EduCamp-Team
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Manifesttext:
"Wir sind Teil einer digitalen Generation"

hmm, was genau ist damit gemeint und dürfen Leute die sich nicht zu einer digitalen Generation zugehörig fühlen nicht EduCampen?

Manifesttext:
"Wir erkennen, dass der Umgang mit dem Internet als Werkzeug für die Anwendung im Klassenzimmer, Seminarraum, Hörsaal, Büro und im Alltag nicht nur ein wichtiger Sozialisationsfaktor, sondern auch eine unumgängliche Notwendigkeit für die Bildung von heute und morgen ist."

Unumgänglich, naja. Aber eine sinnvolle Ergänzung vielleicht.

Manifesttext:
"Wir sind vernetzte Teilnehmer einer zunehmend technisierten Informations- und Wissensgesellschaft, deren Nachwuchs permanent und überall mit neuen Web-Technologien umgeht und sie für das Lehren, Lernen und Arbeiten in Freizeit und Beruf einsetzt. Unser Tagesablauf ist vom Netz durchdrungen und uns beschäftigt intensiv, wie es gewinnbringend im Bildungskontext genutzt werden kann."

Permanent und überall mit neuen Webtechnologien? Wer weiß was da kommt, ob es zur Bildung passt und ob wir das wollen.
Ob es gut, sinnvoll und nachahmenswert ist einen "vom Netz durchdrungenen" Tagesablauf zu haben ist wirklich fragwürdig, oder nicht!?

Manifesttext:
"Darüber wollen wir mit allen Interessierten in konstruktiven Austausch treten, unser Wissen, Erfahrungen und Ideen weitergeben, diese mit Hilfe von Social Media offenlegen und selbst immer wieder dazulernen."

Wie lange wird "social Media" noch tragen?

Manifesttext:
"Hierzu treffen wir uns regelmäßig auf EduCamps. Wir sind für hierarchiefreie Konferenzformen, auf denen ein offener und interdisziplinärer Austausch gefördert wird."

Das ist doch was uns EduCamper ausmacht. Den offenen, hierarchiefreien Austausch. Jedenfalls ist das für mich so.
Vielleicht bin ich zu kritisch, aber die oben mitschwingende Technik"verliebtheit" kann ich nicht mittragen.
Für mich ist das eine hilfreiche Unterstützung und eine aktuelle Technik, aber ich hätte mir ein EduCamp auch ohne Internet (in der Vergangenheit) und ohne "social Media" (in der Zukunft vorstellen. Eher sehe ich noch ein partizipatives Miteinander von Lernenden und "Lehrenden".

Bin auf weitere Meinungen gespannt!
Beitrag wurde am 08.09.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Man kann sicher über viele Ansätze streiten (vergleiche vorige Antwort), für mich war Educamp bisher schon eine Veranstaltung, die zumindest von Netzjunkies dominiert wurde und ich bin auch deswegen öfter dort gewesen. Ich kenne diese für ältere Leute (wie mich )zugegeben recht ungewohnte und unkonventionelle aber dennoch sehr angenehme Form der akademischen Konferenztätigkeit nur in diesem Zusammenhang, glaube aber trotzdem, dass diese "Form" nicht auf die "eLearner" beschränkt ist. Insofern wäre das Manifest ein solches dieser oben angedeuteten speziellen Educamper, zu denen ich mich dann rechnen würde.
In diesem Sinne: Stay connected
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Ich hab das auf den Journalismus im Netz bezogene Internet-Manifest mal für Schule & Bildung umformuliert und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Vielleicht dient es als weitere Anregung: http://etherpad.com/netzschule
Beitrag wurde am 08.09.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Educamp setzt als Veranstaltungsformat die Struktur um, die bereits seit Jahren in der Wikipedia etabliert ist. Jeder kann seine Ideen abfreuern und zur diskussion stellen, Gruppen bilden und Wissen mit anderen konstruieren. Educamp stellt das traditionelle akademische Trichterkonzept auf den Kopf. Ressourcenorientierung pur. Und das geht nur mir einer intensiven Nutzung der neuen Kommunikationstools: Wikis, Foren, Twitter.
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Eine sehr, sehr toller, lobenswerter Ansatz, der auch dazu beitragen wird, einen kleiner Teil der EduCamp-Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen, denke ich,
Meine Anregung ist eine sprachliche bzw. logische, bezogen auf die zweite Forderung:
"Wir setzen uns ein für Medienkompetenz als verpflichtenden Inhalt jeder Schul-, Aus-, Fort- und Weiterbildung." Kompetenz meint die Fertigkeit oder Fähigkeit, etwas zu tun. Daher kann Kompetenz an sich und genau genommen kein Inhalt sein. Es ist ein Ziel. Als Vorschlag formuliere ich mal "Wir setzen uns ein für Medienkompetenz als immer wiederkehrendes Lernziel in jeder Form von Bildung."
Bin gespannt auf andere Sichtweisen.
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Jean-Pol Martin:

Educamp stellt das traditionelle akademische Trichterkonzept auf den Kopf. Ressourcenorientierung pur. Und das geht nur mir einer intensiven Nutzung der neuen Kommunikationstools: Wikis, Foren, Twitter.

Hallo Jean-Pol,
es erschliesst sich mir nicht warum es nur damit geht. Ist aus meiner Perspektive auch wiedersprüchlich. Das EduCamp an sich ist weder von Wikis, Foren oder Twitter o.ä. abhängig. Es sind m.E. eher die Kommunikationsformen, der Umgang miteinander. Ich behaupte es gibt viele glückliche Educamper die weder bloggen, noch twittern, noch ...

Und um es klar zu stellen: Ich mag diese neuen Tools und nutze sie ausgiebig, aber ihnen einen so hohen STellenwert im EduCamp Manifest zu geben halte ich für falsch.

Grüße Ralf
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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generelle frage - sollten wir nicht auch ein "etherpad" anlegen, denn sowie ralf sehe ich auch noch einigen bedarf an gewissen formulierungen

mir ist zwar klar dass ein manifest eher auf der euphorischen seite zu liegen kommt, aber "unumgänglich notwendigkeit" usw. liest sich so, als wenn es für uns darum geht endlich die technik wohin zu bringen, als zu sagen wir wollen lehren und lernen verbessern und wenn dazu die technik helfen kann super ..

nur alles hier einfach zu listen, erscheint mir generell zu mühselig ..
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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@ Martin: Ja, das können wir sehr gerne so machen! Man kann natürlich auch hier im Wiki editieren und die Versionen anschauen, aber ein Etherpad ist in dem Fall sicher besser geeignet Magst Du eins anlegen? Thanx a lot!
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
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Ralf Appelt:

es erschliesst sich mir nicht warum es nur damit geht.

"nur damit geht" habe ich vielleicht zu ausschließlich formuliert. Dennoch induziert die intensive Nutzung der genannten Kommunikationstools eine Haltung, die Offenheit und Geschwindigkeit des Informationsaustausches sehr begünstigt. Es werden rasch umfangreiche Informationen kollektiv verabeitet. Das geht, glaube ich, ohnen diese Mittel nicht.
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