Manifesttext:
"Wir sind Teil einer digitalen Generation"
hmm, was genau ist damit gemeint und dürfen Leute die sich nicht zu einer digitalen Generation zugehörig fühlen nicht EduCampen?
Manifesttext:
"Wir erkennen, dass der Umgang mit dem Internet als Werkzeug für die Anwendung im Klassenzimmer, Seminarraum, Hörsaal, Büro und im Alltag nicht nur ein wichtiger Sozialisationsfaktor, sondern auch eine unumgängliche Notwendigkeit für die Bildung von heute und morgen ist."
Unumgänglich, naja. Aber eine sinnvolle Ergänzung vielleicht.
Manifesttext:
"Wir sind vernetzte Teilnehmer einer zunehmend technisierten Informations- und Wissensgesellschaft, deren Nachwuchs permanent und überall mit neuen Web-Technologien umgeht und sie für das Lehren, Lernen und Arbeiten in Freizeit und Beruf einsetzt. Unser Tagesablauf ist vom Netz durchdrungen und uns beschäftigt intensiv, wie es gewinnbringend im Bildungskontext genutzt werden kann."
Permanent und überall mit neuen Webtechnologien? Wer weiß was da kommt, ob es zur Bildung passt und ob wir das wollen.
Ob es gut, sinnvoll und nachahmenswert ist einen "vom Netz durchdrungenen" Tagesablauf zu haben ist wirklich fragwürdig, oder nicht!?
Manifesttext:
"Darüber wollen wir mit allen Interessierten in konstruktiven Austausch treten, unser Wissen, Erfahrungen und Ideen weitergeben, diese mit Hilfe von Social Media offenlegen und selbst immer wieder dazulernen."
Wie lange wird "social Media" noch tragen?
Manifesttext:
"Hierzu treffen wir uns regelmäßig auf EduCamps. Wir sind für hierarchiefreie Konferenzformen, auf denen ein offener und interdisziplinärer Austausch gefördert wird."
Das ist doch was uns EduCamper ausmacht. Den offenen, hierarchiefreien Austausch. Jedenfalls ist das für mich so.
Vielleicht bin ich zu kritisch, aber die oben mitschwingende Technik"verliebtheit" kann ich nicht mittragen.
Für mich ist das eine hilfreiche Unterstützung und eine aktuelle Technik, aber ich hätte mir ein EduCamp auch ohne Internet (in der Vergangenheit) und ohne "social Media" (in der Zukunft vorstellen. Eher sehe ich noch ein partizipatives Miteinander von Lernenden und "Lehrenden".
Bin auf weitere Meinungen gespannt!
am 08.09.2009 von Ralf Appelt bearbeitet.