mixxt

Hier kostenlos registrieren!

Willkommen bei mixxt!

Das EduCamp-Manifest ist da!

Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
  • nach oben
gut dann an alle -> los gehts und macht euch über den text ...

http://etherpad.com/0UTDvSsACW
Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Ich habe heute morgen folgendes zum Thema Manifest getwittert:

"es heißt: man soll die feste feiern wie sie kommen - ist das noch gültig? es sind viele feste in letzter zeit...#mani_fest #festtagsgedanken"

Mein Gedanke dazu ist wegen des Hypes um das Internetmanifest gekommen, das ja ausreichend - auch kritisch - in verschiedenen Blogs diskutiert wurde. Ich war bei dem Entwurf der 7 Thesen in Berlin dabei und auch bei einigen anderen Entstehungsprozessen von Manifesten...

Brauchen jetzt eigentlich alle, die etwas bewegen wollen ein Manifest? Waren die 10 Gebote auch ein Manifest? Ertrinken wir bald in Manifesten?

Beitrag verlinken am 08.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Alexander Rausch:


Brauchen jetzt eigentlich alle, die etwas bewegen wollen ein Manifest? Waren die 10 Gebote auch ein Manifest? Ertrinken wir bald in Manifesten?


Lieber Alexander, gute Frage, sehr gute Frage! Ich fahre im Übrigen auch ohne Manifest gerne zu den nächsten EduCamps.

Grüße Ralf
Beitrag verlinken am 09.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Hallo zusammen,

ich würde die sieben Forderungen am Ende komplett aus dem Manifest streichen. Sie setzen meiner Ansicht nach einen zu starken Fokus auf Bildungspolitik. Es ist zwar auch wichtig, dass die EduCamper sich politisch engagieren, aber das ist nur ein Aspekt neben z.B. dem Sammeln kreativer Ideen für neue Lernformen, dem Ausprobieren von Tools usw. Der Anfang des Texts genügt völlig.

Viele Grüße,

Christian
Beitrag verlinken am 09.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Hallo zusammen,

okay, dann schalte ich mich an dieser Stelle mal mit ein, da ich die allgemeine Grundsatzkritik an einem Manifest etwas schade finde.

Das EduCamp-Manifest an sich sollte eigentlich gar nicht weiter mit dem gerade entstandenen Manifest-Hype verbunden sein. Insofern war es wirklich völliger Zufall, dass die Manifest-Veröffentlichungen nahezu zeitgleich geschahen. Und deshalb fände ich es sinnvoll, dass man sich vor allem inhaltlich auf eine eigene Entwicklung im Sinne der EduCamps beruft und nicht nur bestimmte Begrifflichkeiten oder Redewendungen des Internet-Manifestes anpasst. Was Deine Initiative aber in keinster Weise schmälern soll, Basti!

Die Ursprünge eines EduCamp-Manifestes liegen vor allem im letzten EduCamp begründet, als Graham Attwell diese Idee im Interview mit Andreas als einen Wunsch zur Generalisierung gemeinsamer Absichten und Grundvorstellungen, wie Kreativität und Ideen in unserem Bildungssystem entscheidend gefördert werden können, äußerte: http://www.youtube.com/watch

Zitat im Video: "The problem is we´ve been there before Web 2.0. We had all these examples of great practice as a locals level. How do we generalize that? How do we move beyond small scale local experimentation and start running this kind of education where learners are participants, where we have creativity running through the educational system. Thats the aspiration. I don´t have any big ideas how we do it. We want to start developing a Manifesto. I´d love to see an EduCamp Manifesto for the future of education."

Diesem Wunsch eines gemeinsamen Startpunktes als Grundlage für die Zukunft der Bildung wollten wir mit der Entwicklung eines Manifest-Entwurfs entgegenkommen. In diesem Sinne würde ich persönlich mir wünschen, dass wir zusammen an einer Manifest-Version arbeiten, die als Leitbild für die EduCamp-Community dienen kann und weitere Öffentlichkeit erzeugt, um darüber hinaus noch mehr EduCamp-Interessierte zu gewinnen!

Was die leicht technische Ausrichtung der Formulierungen betrifft stimme ich Ralf und Martin insoweit zu, dass das Lehren und Lernen und damit letztlich die Methode natürlich stärker im Fokus stehen sollte als die Tools. Insbesondere vertrete ich aber auch die Ansichten Jean-Pols. Ich denke, dass gerade der Einsatz bzw. die Nutzung des Internets und insbesondere von Social Media erst zur Entstehung der EduCamps geführt hat, deren Teilnehmer sich über solche Tools vernetzen, austauschen, ihre Treffen organisieren und letztlich auf dem Event selbst über die Erfahrungen mit diesen berichten, um Lehren und Lernen zu verbessern. Ich denke, dass es vorher einfach nicht möglich gewesen wäre, ein solches partizipatives Miteinander vor allem über die Distanzen zwischen den EduCamps aufrechtzuerhalten. Dies soll, wie Detlef treffend formuliert, auch dazu führen, dass man sich auf und nach der Veranstaltung als solch ein EduCamp-Neuling sofort integriert fühlt und damit zum Teil einer "digitalen Generation" wird.

Ich halte eine stärkere Betonung des offenen und hierarchiefreien, realen Zusammentreffens zum Austausch über die Zukunft der Bildung übrigens auch für sehr sinnvoll!

Soweit erstmal mein Input zur Diskussion
Viele Grüße
Marcel
Beitrag verlinken am 09.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Ralf Appelt:


Und um es klar zu stellen: Ich mag diese neuen Tools und nutze sie ausgiebig, aber ihnen einen so hohen STellenwert im EduCamp Manifest zu geben halte ich für falsch.

Grüße Ralf



Ich würde mich mehren Forderungen gerne anschliessen wollen: zum einen derjenigen, die schon von Ralf hervorgebracht worden ist: ich denke, es sollte unabhängig von konkreten Technologien formuliert werden, denn es geht ja eher um die Haltung, auf die es uns ankommt. Und dazu muss es nicht unbedingt twitter sein, man kann auch anders in Austausch treten. Für mich muss es auch nicht immer der "schnelle" Austausch sein, es geht vor allem um Partizipation und mitbestimmung.

Die restlichen Anmerkungen habe ich direkt ins Dokument geschrieben

Liebe Grüsse
Mandy
Beitrag verlinken am 10.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Hallo zusammen,
diese ganze Diskussion über das Manifest finde ich gerade sehr spannend. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob der von Graham Attwell vorgeschlagene Begriff eines Manifests in der deutschen Sprache so hilfreich ist. Nach meinem Empfinden löst er zu viele Erwartungen aus und seit dem Cluetrain Manifesto ist der teilweise inflationäre Gebrauch des Begriffs in den Internet- und Bildungs-Communities (Medienpädagogisches Manifest, Internet Manifest, etc.) auch nicht besonders "schlagkräftig".
Wie Graham hat mich allerdings die anregende Atmosphäre und der kreative Fluß der Ideen auf dem EduCamp fasziniert. Und ich würde mir wünschen, dass es mehrere solche Veranstaltungen gibt, auf denen in dieser hierarchie- und schnörkelfreien Form miteinander über das Potenzial digitaler Medien für die Bildung kommuniziert wird. Ich fand es toll, dass die EduCamper das über was sie reden auch selbst leben. Das sich "Lead-Learner" offen über ihrer Erfahrungen austauschen, empfand ich im Vergleich zu traditionellen Konferenz-Formaten zum Thema "E-Learning" sehr erfrischend!
Genau hier liegt für mich auch das Innovationspotenzial des EduCamp. Es kommen Leute zusammen die etwas von Internettechnologien verstehen und denen die Verbesserung der Bildung durch digitale Medien ein wichtiges Anliegen ist. Und zwar nicht primär weil es ein Teil ihres Jobs ist und der Karriere dient, sondern weil dort Menschen sind, die den eigenen Enthusiasmus für Projekte und die Leidenschaft zu Lernen teilen. Und durch diesen kreativen Austausch entstehen neue Ideen und es werden spannende Projekte gemeinsam gestartet. Das ist aus meiner Sicht das Alleinstellungsmerkmal dieses Camp-Formats im Bildungsbereich.
Die Intention mit dem Manifest eine offene Diskussion über die Ziele und Werte des Educamp anzustoßen, erscheint mir - trotz der obigen Kritik an dem Begriff - allerdings fruchtbar. Denn es ist eine konsequente Fortsetzung der letzten Session zur "Zukunft des Educamp" und setzt einen kollektiven Aushandlungsprozess darüber in Gang, was und wie das Educamp in Zukunft sein soll. Marcel hat das aus meiner Sicht mit dem Begriff eines "Leitbilds" auf den Punkt gebracht: Eine gemeinsame Vorstellung aller Beteiligten, was ein "Educamper" ist und nicht ist.
Wünschenswert fände ich bei einem solchen Dokument halt, dass kein neues "Manifest" entsteht, dass mit anderen "Manifesten" um Anhängerschaft konkurriert. Außerdem wäre es schön, wenn wir darin keine Forderungen aufstellen, sondern ähnlich wie die Bildungsexpedition anhand von konkreten Beispielen zeigen, was Lernende und Lehrende machen können, um Bildung im Sinne der Open-Bewegung zu verbessern. Dass knüpft dann sowieso an normative Vorstellungen und die Werte progressiver Bewegungen an, aber der Fokus wäre pragmatisch und an der Umsetzung von Ideen orientiert.
Liebe Grüße,
Tom
Beitrag wurde am 10.09.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 10.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Liebe alle,

ich bin mir nicht sicher, ob ein EduCamp Manifest für dieses schöne, offene Projekt der richtige Weg ist. EduCamps zeichnen sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass durch eine gemeinsame Initiative offene Räume geschaffen werden, sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen im Bildungsbereich auseinanderzusetzen und durch genau diese gemeinsame Initiative an manchen Stellen auch im pädagogischen Denken etwas bewegen zu können.

Ein Manifest ist eine Veröffentlichung von gemeinsamen Zielen und hat damit automatisch einen stark normativen Charakter. Und mit einer Formulierung von Forderungen legt man sich meiner Meinung nach zu stark fest und gibt damit genau das auf, was das EduCamp so besonders macht: die Offenheit im Denken, die Offenheit für Interessierte, die Offenheit für Neues.

Ich finde Thomas vorschlage, eine Leitidee zu formulieren, sympathischer. Es mag vielleicht nur eine kleine sprachliche Spitzfindigkeit sein, aber wie ich finde eine sehr bedeutende. Es wirkt offener, wenn man keine festen Forderungen aufstellt, sondern eben nur eine Idee - denn der Begriff Idee vermittelt, dass man hier an etwas weiter denken und weiter arbeiten möchte.

Ich sehe es auch kritisch, wenn wir Forderungen aufstellen und damit mit erhobenem Zeigefinger nach "außen" kommunizieren, dass wir EduCamper wissen, wie Bildung/Pädagogik im digitalen Zeitalter "richtig funktioniert" bzw. wie Bildung zu verstehen ist und welche Bildungspraxis die richtige ist.
Ich für meinen Teil möchte dies nämlich für mich nicht beanspruchen, sondern ich versuche zu erforschen, wie sich Medien, Kultur und Gesellschaft aktuell veränderen und was das für das Bildungssystem bedeutet.

Mit unserem gemeinsamen Anliegen, auch Pädagogen, Erziehungswissenschaftler... für die aktuellen Herausforderungen zu sensibilisieren und das Thema "digitale Medien" stärker in den Fokus von pädagogischer Theorie und Praxis zu rücken, sollten wir sensibel und integrativ handeln, und uns nicht so sehr mit Forderungen und Festlegungen positionieren, die von Personen, die diesem Thema eh schon kritisch gegenüber stehen, als überheblich aufgefasst werden können. Und wir wollen ja schließlich nicht unter uns bleiben und uns immer wieder gegenseitig bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Ich möchte auch gerne Ralf, Mandy und Martin unterstützen: Mir persönlich ist es insbesondere wichtig, dass wir ein EDUcamp organisieren und kein EDUMEDIAcamp ist. Selbstverständlich stehen aktuelle Medien stark im Fokus, wenn man sich Gedanken über Veränderungen von Bildungskonzepten in Theorie und Praxis macht - denn die medialen Veränderungen wirken sich auf Prozesse der Kommunikation und Zusammenarbeit aus. Damit sind im Kern natürlich auch pädagogische Fragen betroffen - ohne Medien und ohne Kommunikation keine Pädagogik.
Keine Frage, es ist ein wichtiges Thema, aber es sind eben auch grundsätzliche erziehungswissenschaftliche und auch bildungstheoretische Fragen hier mit zu bedenken - und das Mitdenken und Einbeziehen dieser grundlegenden Fragen bringt einen auch in Fragen der (medien-)pädagogischen Praxis weiter.

Ich finde also, wir sollten uns doch erst einmal grundsätzlich dazu Gedanken machen, bevor ein Manifest gemeinsam erarbeitet wird, was dann eigentlich doch nur die Meinung einiger weniger widerspiegelt und vielleicht damit auch abschreckend für andere Interessierte wirken könnte.

Schöne Grüße
Christina
Beitrag verlinken am 10.09.2009 geschrieben
  • nach oben
Hallo zusammen.

Ich habe bislang kein EduCamp besucht, bin aber im Rahmen der Planung für das 2010er Camp in Hamburg auf diese Diskussion gestoßen; insofern sind meine Anmerkungen (nur) als solche eines interessierten Beobachters zu verstehen. Das hat Vor- und Nachteile: Nachteile, weil ich nicht alle aufgeführten Referenzen nachverfolgen kann und latent das Gefühl habe, nicht auf Höhe der Diskussion zu sein. Vorteile mögen allerdings darin liegen, dass ich den aufgeworfenen Fragen gleichsam naiv begegnen und damit auf eine mögliche Wirkung außerhalb der In-Group ("wir Educamper") hinweisen kann.

Die Formulierung von Absichten und Zielen schreckt mich persönlich zuerst ab, auch jenseits des aktuellen Hypes um Manifeste: Wo die Idee des Barcamps mit seinen flachen Hierarchien und partizipatorischem Charakter Offenheit suggeriert, schließt eine gemeinsame Absichtserklärung (Manifest, Leitbild etc.) den Raum (zumindest teilweise) wieder: Es gibt eine Verlautbarung, auf die verwiesen werden kann und die bereits im Vorfeld eine selektive Funktion hat: Passe ich in den so formulierten Rahmen? Kann ich die Forderungen der Educamper unterschreiben? Ohne Zweifel: Die Veröffentlichung einer Grundsatzerklärung vereinfacht, technisiert, organisiert die Kommunikation - weil nicht bei jedem Zusammentreffen wieder altbekannte Fragen diskutiert werden müssen - das ist eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau komplexer Strukturen. Ist aber nicht gleichzeitig genau diese Diskussion, so ermüdend sie im Einzelfall auch sein mag, wünschenswert? Beispielsweise wenn neue Teilnehmer beschließen, ein solches Camp zu besuchen?

Die Selbstbeschreibung der "Educamper" durch eine Formulierung von Antworten (die geteilt werden können - oder halt nicht: dann bleibt man zu Hause) reguliert die Kommunikation durch Erwartungsstrukturen - man kann das dann statt "Manifest" auch "Programm" nennen. Ich persönlich fände einen fortlaufenden Fragenkatalog wesentlich spannender, der vielleicht auch Fragen nach der Notwendigkeit solcher (pädagogischen) Programme einschließt. Fragen sind flexibler und instabiler als Antworten, losere Klammern und insofern für "offene" Camps sinnvoller. Dann kann von moralischen auf kognitive Erwartungen umgeschwenkt werden; und man kann sich (weiterhin) überraschen lassen. Oder?

Beste Grüße, Sebastian

p.s. Bis zu den sieben Forderungen ist das "Manifest" tatsächlich ziemlich offen. Ich gebe Christian Recht: sie sollten komplett gestrichen werden. Vielleicht haben die Neuronen spontane Ideen, wie Forderungen in Fragen transformiert werden können?

p.p.s. Christina bringt mein Anliegen übrigens viel besser auf den Punkt: "Ich sehe es auch kritisch, wenn wir Forderungen aufstellen und damit mit erhobenem Zeigefinger nach "außen" kommunizieren, dass wir EduCamper wissen, wie Bildung/Pädagogik im digitalen Zeitalter "richtig funktioniert […] und vielleicht damit auch abschreckend für andere Interessierte wirken könnte[n]."
Beitrag verlinken am 10.09.2009 geschrieben
  • nach oben
...nächtlicher Kommentar ...

Allgemein: Werden im Barcamp-Manifest Technologien als Katalysator, als Hebel, als Potential betrachtet? (da gibts spannende Artikel zu, wie das von der entsprechenden Kultur/Sprachraum abhängt) ... derzeit kommts mir so vor, als ob es in den ersten Zeilen als Wundermittel betrachtet wird. Hm. Gehts darum?

konkret - derzeit steht da:

"Wir erkennen, dass der Umgang mit dem Internet als Werkzeug für die Anwendung im Klassenzimmer, Seminarraum, Hörsaal, Büro und im Alltag nicht nur ein wichtiger Sozialisationsfaktor, sondern auch eine unumgängliche Notwendigkeit für die Bildung von heute und morgen ist." - puh ...

Wenn es um Lernen/Bildung geht, wären dann Aussagen zu Bildungszielen/-idealen/-formen wünschenswert? ... sowas wie Formen des Lernens, die die Selbstorganisation, Selbstbestimmung, Verantwortung, Kompetenzen, Mündigkeit verlangen und entwickeln helfen? Bisher geht nur die Forderung nach Medienkompetenz in diese Richtung ... wars das?

Folgendes ginge zumindest in die Richtung, wie ich Barcamp-Ideen (geringe Hierarchien, freie Organisationsformen, Räume für Kreativität und Innovation, Kommunikation und Kollaboration, Partizipation, Nutzung von Technologien, wo sinnvoll, und nicht "wo immer möglich") übertragen würde ...

Vorschlag: "DIe neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Kollaboration sehen wir als Chance, Lernen und Bildung attraktiv, kreativ, abwechslungsreich und zeitgemäß zu gestalten; Lernende aktiv in Lern- und Bildungsprozesse d.h. auch in die Gestaltung von Lerninhalten, -möglichkeiten und -gemeinschaften einzubinden und wertzuschätzen."

Analog sind ein paar der aktuellen Forderungen des Manifests sinnvoll und zu unterstützen - aber was haben sie mit Barcamp-Idealen zu tun (wenn das die Idee eines Barcamp-Manifestes ist)?

Die letzte Forderung ist ohne HIntergrundwissen nicht zu verstehen (oder?) ... positiv formuliert wäre es die Durchsetzung und Förderung von Initiativen und LIzensmodellen rund um Open Educational Resources (bzw. freie Lizenzierungsmodelle als Möglichkeit, Lernmaterialien im Web einfach zu veröffentlichen und wiederverwendbar zu machen)

Mein Vorschlag: Klar werden, was ihr an der Barcamp-Idee schätzt, was Ihr dafür für Euer Lernen, Eure Lehre übetragen wollt und was dazu notwendig/wichtig ist und das ganze nochmal runterreissen ...

Achso, und natürlich: Gibts denn auch BarcamperInnen? - Das war jetzt der Wink mit der Zaunpfählin.
;-)

PS. Braucht es überhaupt ein Manifest? - ja, gute Frage. (...) - Ich mag es jedenfalls, wenn man weiss, woran man ist und wofür etwas steht.
Beitrag wurde am 11.09.2009 vom Verfasser bearbeitet
  • Statistiken: 42 Beiträge | 2613 Aufrufe

Hier anmelden

Du bist noch kein Mitglied der Community?

alternative Logins

Melde dich alternativ mit deinem Zugang eines Drittanbieters an.

Community-Details

  • Suche nach:

  • Community-Name

    EduCamp
    BarCamp für E-Learning, Corporate Learning sowie Lehren und Lernen

  • Dein Gastgeber ist

    Steffen Büffel

  • Online seit

    14.11.2007

  • Mitglieder

    1446

  • Sprache

    Deutsch