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Frage mich gerade: Was unterscheidet eine mixxt-Plattform von einem ...

Beitrag verlinken am 10.10.2009 geschrieben
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Ich versuche für mich gerade mal zu sortieren, wo der Unterschied liegt. Nein, ich will nicht wissen, was damit jeweils gemacht wird, sondern was der strukturelle Unterschied ist.

Ich fange einfach mal an und würde mich freuen wenn ihr ergänzt, wo ich irre und was ich übersehen habe:

mixxt wird als zentrale Plattform eines Anbieters betrieben und kann auch kommerziell angemietet werden.
Moodle kann dezentral installiert werden. Es kann geschlossene Nutzergruppen und offen sein. z.B. http://moodle.org

mixxt ist Eigentum eines Unternehmens.
Moodle ist freie Software und Open Source.

Beide Systeme haben eine Vielzahl von Arbeitsbereichen.
mixxt nennt sie Communities, Moodle nennt sie Räume

Beide Systeme haben Verantwortliche und Nutzer der Bereiche.
mixxt nennt sie Gastgeber. Moodle Trainer/innen

Verantwortliche definieren, welche Werkzeuge zur Verfügung stehen
Nutzer können auf diese vorgegebenen Werkzeuge zugreifen.

Direkter Vergleiche mixxt | Moodle
Home in mixxt | Kopfbereich oder Textseite in Moodle
Educamper | Teilnehmerliste
1 Forum | beliebig viele Foren - Benachrichtigungen
Messenger | Messenger
Wiki | Wikis
Events (vorkonfigurierter Anmeldeprozess) | Datenbank oder Feedback-Modul kann genau so genutzt werden
Videos, Bilder, Dateien | Dateiupload in Glossar, Datenbank, Photogallery
Mein Profil | persönliches Profil
Freunde | keine Freunde-Funktion
Starte dein Netzwerk | Kursantrag
- | Tests
- | Aufgaben
- | Bewertung
- | Lernmodule
- | persönliche Blogs
- | gemeinsame Mindmaps (Zusatzfunktion)

Ok. Klar. Mixxt ist als Community-Werkzeug gebaut. Moodle ist aus einem anderen Kontext gebaut. Faktisch kann ich Moodle jedoch in gleicher Weise betreiben wie Mixxt. Oder habe ich da etwa etwas übersehen?

Manchmal wird mixxt als Web 2.0 Werkzeug - Moodle als Web 1.0 Instrument bezeichnet. Das macht nicht viel Sinn für mich nach dem Vergleich.

Der eigentliche Unterschied scheint mir das Betriebskonzept zu sein. mixxt ist ein freier Service. Moodle ist meist an Institutionen gekoppelt.





Beitrag verlinken am 10.10.2009 geschrieben
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ich mach es kurz - moodle ist ein learning managment system und mixxt eine community plattform

klar gibt es überschneidungsbereiche und für viele zwecke sind beide irgendwie doch geeignet, aber letztendlich ist der unterschied damit doch deutlich ...

Beitrag verlinken am 10.10.2009 geschrieben
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hähh ???

Wenn beides die gleichen Funktionen hat, dann kann man beides als Communityplattform nutzen. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür dürfte http://moodle.org sein. Moodle als Communityplattform weltweit eingesetzt mit über 700.000 Nutzern.

Aber vielleicht bestimmt manchmal der Titel einer Software das Bewusstsein.
Beitrag verlinken am 11.10.2009 geschrieben
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ich bezweifel nicht das es prinzipiell geht, aber wenn ich ein wiki als dokumentenmanagementsystem verwenden würde, wäre es dasselbe ..

dieses system haben prinzipiell eine architektur und wenn man das nicht beachtet, fürht es halt zu engpässen in der performance - ich weiß bin manchmal zu technisch- ist aber so
Beitrag verlinken am 13.10.2009 geschrieben
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Ralf Hilgenstock:

Ok. Klar. Mixxt ist als Community-Werkzeug gebaut. Moodle ist aus einem anderen Kontext gebaut. Faktisch kann ich Moodle jedoch in gleicher Weise betreiben wie Mixxt. Oder habe ich da etwa etwas übersehen?

Der eigentliche Unterschied scheint mir das Betriebskonzept zu sein. mixxt ist ein freier Service. Moodle ist meist an Institutionen gekoppelt.


Ich seh das so:
1.) mixxt ist eine sogenannte "Whitelabel"-Lösung. Das heißt ich kann ohne viel Wissen das Design an mein Branding anpassen.

2.) mixxt ist für den Bedarf nach einer schnellen Lösung für ein Problem gebaut worden. Ein Problem das viel Leute viele Male im Jahr haben: Ein Event steht an, es braucht irgendwas um das zu handhaben.

Mittlerweile hat sich dieses mixxt schon so zum All-Day-Tool-entwickelt, dass die immer wieder "gleichförmige" Begegnung sowohl Vorteile hat bei dem Zurechtfinden als auch Nachteile durch das "Yet-another-mixxt-Community"-Syndrom.

Letztendlich funktioniert es offenbar ganz gut, trotz der Schwächen die es hat und trotz der Stärken die andere Tools im Vergleich haben.
Beitrag verlinken am 09.11.2011 geschrieben
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Hallo Zusammen,

ich sehe es so, dass es heute immer mehr Angebote gibt, die man eben schnell mal per Klick bei einem Anbieter aufsetzen kann. Das ist auch der Hauptunterschied zwischen mixxt und Moodle.

Wichtig ist hierbei: bequem, schnell, ohne große Technik und gut muss es aussehen.

Wir „Älteren“ – und da muss ich mich leider jetzt auch schon dazu zählen – kommen dann immer mit Argumenten wie „ja wem gehört denn dann der Inhalt?“, „kann man dem Anbieter vertrauen?“, etc..

Eines ist klar, wer irgendeine Plattform will, der möchte nicht 200 Anträge schreiben um einen Server zu bekommen und danach ein IT Studium machen um ein System zu installieren, usw...

Wir „Älteren“ werden sicher in ein paar Jahren aus irgendeinem Grund sagen „wir haben Euch immer gewarnt“. Das haben wir bei den Datenskandalen bei studiVZ und Co gesagt und das werden wir auch sagen, wenn Lerninhalte und vertrauliche Daten von Lernenden plötzlich weg sind oder offen im Netz rumfliegen.

Ändern wird das nichts, wer schnell eine Plattform will wird sich das einfachste und schönste Angebot heraussuchen und verwenden.

Mit Blick auf „neue Lernkulturen“ heißt das: Wenn wir wollen, dass bestehende Werte wie „Eigentümer des eigenen Inhalts bleiben“ und „Datenschutz im geschützten Raum Schule/Uni sicherstellen“ erhalten bleiben, müssen System wie Moodle noch einfacher und vor allem schöner werden.

Ralf (wir „Älteren“ sagen hier ja auch „Du“) arbeitet wie viele andere Mitstreiter hart daran Moodle immer besser zu machen.

Bleibt aus meiner Sicht die Frage offen – ist die Bequemlichkeit einer kommerziellen Plattform heute wichtiger als die Offenheit und Sicherheit einer selbst installierten OpenSource Lösung?

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