Bertelsmann, das Unternehmen, verbreitet mit Hilfe seiner Stiftung gern
gute Laune in der Bildungsszene: hier ein Modellprojekt, da ein vermeintlich aufklärerisches Buch, dort ein Zuschuss (etwa für das #ecbi11) - und schon sind Bildungsbeflissene zufrieden. Jetzt übernimmt das richtige, das Profit-Bertelsmann die Führung. Während die Stiftung jeden Euro herumdrehen muss investiert das Unternehmen 50 Millionen in den - sic! so lautet die Quelle - gewinnträchtigen, aber risikoarmen Bildungsmarkt (zunächst in den USA)
Zitat: "Ziel ist es aus Sicht von Bertelsmann, in den kommenden Jahren mit überschaubarem Risiko- und Kapitaleinsatz skalierbare, führende Education-Plattformen in den Kernmärkten Europa und USA aufzubauen."
Es soll eine Session geben, die zugespitzt, aber seriös und faktenbasiert das Ziel und die Strategie von Bertelsmann einordnet. Immerhin ist die Stiftung Eigentümer des Unternehmens. Dies soll kritisch-realistisch und nicht mit dem szeneüblichen "Bertelsmann-ist-die-dunkle-Seite-der-Macht"-Vorurteil geschehen. Vielleicht lade ich auch Darth Vader Jörg Dräger ins Camp ein.
Vorschläge inhaltlicher und didaktischer Art zur Session sind willkommen!(ältere Tweets zum #ecbi11 geben nicht Stil der Session wieder, sie sind auch nicht deren Bestandteil.)





