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Hörst Du mich noch oder twitterst Du schon?

Beitrag verlinken am 06.01.2010 geschrieben
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Puh, geschockt angesichts der Diskussion und am Ende des Threads angekommen, doch erleichtert ob des Verlaufs. Danke!

Kann mich Mel, Helge und Jürgen nur anschließen: Die Vorteile überwiegen so drastisch, dass es die (vermeintlichen) Nachteile weit übersteigt.

Interessanter Punkt: Warum fühlen sich Sprecher nicht-/gering-beachtet, wenn aktiv Inhalte verarbeitet, ausgetauscht und diskutiert werden? Oft dieselben Sprecher, die sonst über Partizipation in der Bildung sprechen? (Hätte ich wirklich gerne erklärt!)

Und: Wie sieht Moderation 2.0 aus? Also wie können (bzw. sollen überhaupt) parallel laufende Diskussionen, z.B. auf Twitter, auch wieder Einfluss/Rückfluss auf die "reale" Session haben? Ein Sprecher kann z.B. eine Twitterwall (nach eigener Erfahrung) kaum zusätzlich im Blick haben, ein Moderator hingegen wohl schon.
Vielleicht können wir hier im Vorfeld ja schon Erfahrungen austauschen bzw. dann auf dem Educamp da auch nochmal gezielt hinschauen?!

Beste Grüße
Daniel
Beitrag verlinken am 06.01.2010 geschrieben
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Puh, auch ich bin erleichtert - es wird getwittert. Ein Was-für-auch-immer-Camp möchte ich mir ohne nicht vorstellen. Alleine aus meiner Erfahrung, dass ich, wenn ich nicht zur Veranstaltung reisen kann, eben über die Twitterwalls recht gut informiert bin. Ist doch für Referierende hervorragender Gradmesser: wo wild in die Tasten gehauen wird, könnten glatt Inhalte rüberkommen.
Apropos wild: ich habe in meiner Jugend mal bei einer Sparkasse gejobt; dort erhielten wir Gummikappen für die Finger zum Geldzählen. Mein Verbesserungsvorschlag: Gummikappen für jeden Finger mit Educamp-Logo zur Vermeidung lauten Tastaturklapperns - dann klappt das schon mit dem Twittern
Wir sehn uns - beste Grüße Ellen
Beitrag wurde am 06.01.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 06.01.2010 geschrieben
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Ellen Trude:

Mein Verbesserungsvorschlag: Gummikappen für jeden Finger mit Educamp-Logo zur Vermeidung lauten Tastaturklapperns - dann klappt das schon mit dem Twittern


Ich kann alternativ Smartphones ohne Tasten empfehlen (sorry der Seitenhieb musste jetzt sein!) oder eine kleine twitter-Entzugsstation (neben dem Saal mit twitter-verbot) mit vorzugsweise attraktiver, medizinischer Betreuung für die Opfer und allerhand Ersatzdrogen (z.B. Playstations, Megatouchscreens, alten Schreibmaschinen, historischen Morsestationen, usw.). =)

Grüße, Helge
Beitrag verlinken am 09.01.2010 geschrieben
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Ich habe kein Problem mit Twittern und sonstigen nicht lärmenden Aktivitäten während der Sessions oder der Podiumsdiskussion. Aufmerksamkeit kann man weder erzwingen noch durch Verbote von anderen Tätigkeiten, als ein freundliches Zuhörgesicht zu machen, herbeiführen. Wer sagt überhaupt, dass jemand, der gleichzeitig etwas anderes tut, nicht auch einem Beitrag zuhört? Aufmerksamkeit und ein Fokus auf das, was zentral geboten wird, entsteht durch Interesse. Jeder erlebt es selbst, dass, wenn ein Vortrag wirklich spannend wird, er seine gesamte Aufmerksamkeit darauf fokussiert und z.B. mit Twittern aufhört und dann eine fade Phase abwartet, um die gerade gehörten interessanten Ergebnisse zu verbreiten oder zu kommentieren. Das ganze Problem entsteht ja überhaupt nur dann, wenn "vorne" etwas in one-way-communication vorgetragen wird und der Teilnehmermodus "Zuhören" angesagt ist. Aber bei einer gelungenen aktiven Einbeziehung der Teilnehmer in das, was vorgeht, ergibt es sich ja von selbst, dass die Beteiligten nicht gleichzeitig nach außen twittern oder ihre tweets checken, weil sie sonst gar nicht aktiv teilhaben. Man kann auch die TN gezielt zu einem Problem twittern lassen - die Tweets sind dann das gemeinsame Material, das besprochen wird.
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