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Schulentwicklung mit Web 2.0/Alternative Schulmodelle

Beitrag verlinken am 15.01.2010 geschrieben
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Ich möchte gern ins Gespräch kommen zu folgenden Fragen:

1) Welche Möglichkeiten bieten Web 2.0 Tools und - Philosophie für Schulentwicklung. Dabei geht es einmal um pädagogische Schulentwicklung, d.h. vor allem den fachlichen Austausch von Pädagoge zu unterstützen. Denkbar wären etwa Netzwerke wie www.blickueberdenzaun.de zu erweitern übers Netz. Und es geht weiter um eher administrative Themen. Hier sind u.a. Google Apps for Education, diverse Tools wie Blogs, Wikis, Picassa/Flickr interessant.

Könnte hier jede Menge Beispiele aus der Gründungs- und Anlaufphase unserer Schule beisteuern: www.freie-schule-woltersdorf.de. (Über den Blog haben wir die Aufbauphase dokumentiert, begleitet etc., Blog ist heute immer noch einzige Schulhomepage, diverse Tools wurden eingesetz zur Kommunikation intern und extern: Picassa, Wikis für Konzeptarbeit. Aktuell wird die Schulverwaltung über Google Apps betrieben.

2) Welche alternativen Schulmodelle sind denkbar bzw. Folge der Entwicklung des Internet? Schule als Wissensvermittler wird ja kaum noch ernsthaft gedacht, allerdings sind die Institutionenstrukturen immer noch darauf ausgerichtet. Möglich wären ganz andere Modelle, etwa von Schulen, die zu bestimmten Schwerpunkten (Theater, Musik, Naturwissenschaft etc.) Schülern für eine gewisse Zeit einen Lernraum bieten. Schüler während ihrer Schulzeit mehrere Schulen besuchen nach selbstgewählten Schwerpunkten. D.h. Schule(n) verstehen sich eher als Netzwerk, Schule wird nicht isoliert betrachtet. Gedanken wie Stadteilschulen in HH könnten zudem gedacht werden als lokale Lebensräume vor Ort, die koordinieren, begleiten, beraten mit Anschlussmöglichkeiten an andere Schulen.
Beitrag verlinken am 06.02.2010 geschrieben
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Hier mein Vorschlag für die Session heute (6.2.)

Wie kann Web 2.0 bei der Transformation des Schulsystems helfen?

Offen: Spinnerrunde oder pragmatischer Austausch

Ausgangsüberlegung:
Schulen bauen immer noch auf den Anforderungen der Industriezeit auf: brave Bürger und fleissige Arbeiter schaffen. Alte Kompetenzen: Zählen, Messen, wiegen werden gefördert, die neue Kompetenzen: Begleiten, Fördern, Helfen nicht.

Neue Schulen:
- offen für die Umgebung vor Ort
- unternehmerische Schulen, keine verwalteten
- offen und vernetzt, statt hierarchisch und verwaltet

3 Fragen:

1) Wie kann Web 2.0 virale Infektionen für vernetzte Schulentwicklung auslösen?
2) Welche Möglichkeiten für Unterstützung von Schulen sind denkbar (zur Erleichterung des Einstiegs in vernetzte Schulentwicklung)?
3) Welche Schulmodelle müssten gefördert werden?

Möglicher Ablauf:

1) Input: Schulgründung und -entwicklung am Beispiel Freie Schule Woltersdorf
2) Erfahrungen anderer Schulen oder von ausserhalb der Schulen (#schulfreiraum?)
3) Vernetzung und Austausch / Neue Schulmodelle

Ziele:
- Sichtbare Angebote für Schulen schaffen
- Orientierungen/Beispiele anbieten
- beim Aufbau von Lösungen unterstützen (gemeinsam mit Unternehmen, etwa Google?)
- Basis fur educational entrepreneurship schaffen: Netzwerk #ec10hh
Beitrag verlinken am 07.02.2010 geschrieben
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Grundlage dieser Gedanken ist die Selbstständigkeit und Verantwortung des Lernenden für sich selber. Hat man dies begriffen, könnte man kleine Ansätze davon auch im regulären System unterbringen.

Dein Thema ist für mich vor allem als Erfahrungsquelle hoch interessant. Es gibt nicht allzu viele Leute die die Schulentwicklung auf Basis von 2.0-Tools vorantreiben (wollen). Ich hoffe, dass die Sessions gut besucht waren.

Herzliche Grüße,

Felix
Beitrag verlinken am 16.02.2010 geschrieben
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mein Fazit: Web 2.0 und Bildung - Wirkungen für das System (mit etwas erweiterter Perspektive)
Beitrag wurde am 16.02.2010 vom Verfasser bearbeitet
  • Statistiken: 4 Beiträge | 712 Aufrufe

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