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Hallo Ralf,
wir hatten für eine Paper-Veröffentlichung vor Kurzem mal die allgemeinen BarCamp-Rules für EduCamps etwas angepasst (sind sehr ähnlich):
• 1st Rule: You do talk about EduCamp.
• 2nd Rule: You do spread the idea of EduCamp (by blogging, twittering, streaming and so on).
• 3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
• 4th Rule: Introduce yourself by three tags about your relation to education.
• 5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.
• 6th Rule: Normally no pre-scheduled presentations, except planned connections to experts from other time zones.
• 7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot. Additional slots are possible and topics can be immersed.
• 8th Rule: No tourists. EduCamp means "balance of give and take".
• 9th Rule: If this is your first time at EduCamp, you SHOULD present.
• 10th Rule: You don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an active participant.
(cp. barcamp.org, 2008)
Wollen wir die vielleicht zur Orientierung nehmen?
Viele Grüße
Marcel
wir hatten für eine Paper-Veröffentlichung vor Kurzem mal die allgemeinen BarCamp-Rules für EduCamps etwas angepasst (sind sehr ähnlich):
• 1st Rule: You do talk about EduCamp.
• 2nd Rule: You do spread the idea of EduCamp (by blogging, twittering, streaming and so on).
• 3rd Rule: If you want to present, you must write your topic and name in a presentation slot.
• 4th Rule: Introduce yourself by three tags about your relation to education.
• 5th Rule: As many presentations at a time as facilities allow for.
• 6th Rule: Normally no pre-scheduled presentations, except planned connections to experts from other time zones.
• 7th Rule: Presentations will go on as long as they have to or until they run into another presentation slot. Additional slots are possible and topics can be immersed.
• 8th Rule: No tourists. EduCamp means "balance of give and take".
• 9th Rule: If this is your first time at EduCamp, you SHOULD present.
• 10th Rule: You don’t really HAVE to, but try to find someone to present with, or at least ask questions and be an active participant.
(cp. barcamp.org, 2008)
Wollen wir die vielleicht zur Orientierung nehmen?
Viele Grüße
Marcel
Braucht ein Barcamp eigentlich Regeln?
Widersprechen sich nicht Unkonferenz und Regeln? Es hört sich zumindest komisch für mich an.
Aber ganz ohne Rahmen/Regeln/Vereinbarungen (...) könnte es nun auch wieder nicht stattfinden, oder doch?
Für mich bildet ein Barcamp das Web2.0 zum Anfassen ab - also so wie ich mich hier im Netz bewege, so bewege ich mich auch dort! Könnte das ausreichen? Richtung Selbstorganisation, Respekt, Wertschätzung usw.?
Was meint ihr dazu?
Widersprechen sich nicht Unkonferenz und Regeln? Es hört sich zumindest komisch für mich an.
Aber ganz ohne Rahmen/Regeln/Vereinbarungen (...) könnte es nun auch wieder nicht stattfinden, oder doch?
Für mich bildet ein Barcamp das Web2.0 zum Anfassen ab - also so wie ich mich hier im Netz bewege, so bewege ich mich auch dort! Könnte das ausreichen? Richtung Selbstorganisation, Respekt, Wertschätzung usw.?
Was meint ihr dazu?
Hi Alex,
na das ist ja eigentlich wieder ein sehr schöner Beitrag für das Selbstverständnis der EduCamper/-innen
Ist leider derzeit nicht so offensichtlich verlinkt. Aber die durch die Community zusammengestellte aktuelle Version lässt sich hier finden und weiter diskutieren:
http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.EduCamp-Manifest
Ich denke ein paar Rahmenbedingungen braucht es schon, denn sonst wissen die neuen Teilnehmer vielleicht nicht, dass sie auf so einem Event derart aktiv werden können / sollen oder spontan Themen einbringen und Sessions halten können, weil sie es von "klassischen" Konferenzen vielleicht anders gewöhnt sind. Aber auf der anderen Seite spricht sich das natürlich auch vor Ort schnell herum und man braucht nicht viel im Vorfeld zu beachten, um sich zu beteiligen. Ich denke das Schöne ist, dass man frei entscheiden kann, wie sehr man sich auf ein EduCamp vorbereiten will und trotzdem sicher sein kann, Einiges an Input wieder mit "nach Hause" zu nehmen und online weiter zu verfolgen.
Viele Grüße
Marcel
na das ist ja eigentlich wieder ein sehr schöner Beitrag für das Selbstverständnis der EduCamper/-innen
http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.EduCamp-Manifest
Ich denke ein paar Rahmenbedingungen braucht es schon, denn sonst wissen die neuen Teilnehmer vielleicht nicht, dass sie auf so einem Event derart aktiv werden können / sollen oder spontan Themen einbringen und Sessions halten können, weil sie es von "klassischen" Konferenzen vielleicht anders gewöhnt sind. Aber auf der anderen Seite spricht sich das natürlich auch vor Ort schnell herum und man braucht nicht viel im Vorfeld zu beachten, um sich zu beteiligen. Ich denke das Schöne ist, dass man frei entscheiden kann, wie sehr man sich auf ein EduCamp vorbereiten will und trotzdem sicher sein kann, Einiges an Input wieder mit "nach Hause" zu nehmen und online weiter zu verfolgen.
Viele Grüße
Marcel
Marcel Kirchner:
Ich denke ein paar Rahmenbedingungen braucht es schon, denn sonst wissen die neuen Teilnehmer vielleicht nicht, dass sie auf so einem Event derart aktiv werden können / sollen oder spontan Themen einbringen und Sessions halten können, weil sie es von "klassischen" Konferenzen vielleicht anders gewöhnt sind. Aber auf der anderen Seite spricht sich das natürlich auch vor Ort schnell herum und man braucht nicht viel im Vorfeld zu beachten, um sich zu beteiligen. Ich denke das Schöne ist, dass man frei entscheiden kann, wie sehr man sich auf ein EduCamp vorbereiten will und trotzdem sicher sein kann, Einiges an Input wieder mit "nach Hause" zu nehmen und online weiter zu verfolgen.
Ich denke ein paar Rahmenbedingungen braucht es schon, denn sonst wissen die neuen Teilnehmer vielleicht nicht, dass sie auf so einem Event derart aktiv werden können / sollen oder spontan Themen einbringen und Sessions halten können, weil sie es von "klassischen" Konferenzen vielleicht anders gewöhnt sind. Aber auf der anderen Seite spricht sich das natürlich auch vor Ort schnell herum und man braucht nicht viel im Vorfeld zu beachten, um sich zu beteiligen. Ich denke das Schöne ist, dass man frei entscheiden kann, wie sehr man sich auf ein EduCamp vorbereiten will und trotzdem sicher sein kann, Einiges an Input wieder mit "nach Hause" zu nehmen und online weiter zu verfolgen.
Ja, die freie Entscheidung, wie man sich durch des Educamp-Universum bewegt, finde ich auch sehr schön. Alles kann, nichts muss!
Zu dem, was neue BesucherInnen brauchen, um sich zu orientieren:
Vielleicht wäre da ein 5 minütiger Einstieg mit "ich erzähl mal meinem Nachbarn was ich über Edu(Bar)camps weiß... so in dieser Art ein schneller Weg, um 1. die Leute alle zu informieren und B schonmal den ersten Kontakt zu starten...
Alexander Rausch:
Braucht ein Barcamp eigentlich Regeln?
Braucht ein Barcamp eigentlich Regeln?
Moin Alexander,
nach meinem Verständnis dienen die Barcamp rules (klingt gleich sanfter als deutsche Regelungswut) vor allem dazu, die offene Kultur auf Barcamps zu kodifizieren und somit leichter an Neulinge weitergeben zu können. Das berühmte Gesetz der zwei Füße besagt ja zum Beispiel nur, dass dies eben keine klassische Konferenz ist auf der ich auf verdei und verderb langweiligen Vorträgen lauschen muss. Daher die sogenannten Regeln, die natürlich auch abschrecken können: "Mein erstes Educamp und ich graue Maus soll vortragen? Lieber nicht!" — bei mir hat es z.B. geklappt, ich habe in Ilmenau gleich mit dem mir damals fremden @StefanOsswald eine Session über Twitter gehalten.
Lieben Gruß,
Basti Hirsch ッ
Beitrag wurde am 15.01.2010 vom Verfasser bearbeitet
Ich kann mich Basti voll anschliessen. Genau so ging es mir damals auch in Ilmenau. Ich empfinde es auch eher als öffnende Hinweise.
So verstehe ich es jedenfalls. Die Idee sich das gegenseitig beizubringen finde sehr gut, aber nach möglichkeit sollten die Teilnehmer schon vor Beginn des Camps informiert sein.
So verstehe ich es jedenfalls. Die Idee sich das gegenseitig beizubringen finde sehr gut, aber nach möglichkeit sollten die Teilnehmer schon vor Beginn des Camps informiert sein.
Ralf Appelt:
Ich empfinde es auch eher als öffnende Hinweise.
So verstehe ich es jedenfalls.
Ich empfinde es auch eher als öffnende Hinweise.
So verstehe ich es jedenfalls.
So verstanden, bin ich dabei =)
Und was Basti mir "rules" und Regelungswut geschrieben hat, da finde ich mich schon wieder... (werde dann immer sehr hellhörig), aber darum geht es ja glücklicherweise gerade nicht!
"Öffnende Hinweise", das ist ein sympathischer Weg!
Hallo,
Anfang Dezember habe ich mich aus dem Bauch heraus entschieden, am Educamp teilzunehmen anstatt zur Learntec zu fahren. Seitdem hab ich vieles zu Bar- und Educamps gelesen/gesehen und bin sehr glücklich über die Entscheidung und freue mich tierisch, dass es bald soweit ist.
Schon vor ein paar Wochen hab ich überlegt, zum Thema Open Educational Resources etwas anzubieten. Und nun lese ich hier:
"• 9th Rule: If this is your first time at EduCamp, you SHOULD present."
Hm, das sollte mich bestärken. Nun hab ich mich in den vergangenen Wochen recht intensiv mit bisherigen Educamps und Teilnehmern beschäftigt und bin ganz schön eingeschüchtert! Also, ich, als "kleine studentische Hilfskraft" soll etwas zu Stande bringen, was andere schon seit Jahren als gestandene Hochschullehrende mit diversen Veröffentlichungen zum Thema bearbeiten?
Da ich an der Fernuni Hagen studiere und arbeite, bin ich nun auch keine 20 mehr und hab durchaus einige Erfahrung im Präsentieren und Moderieren usw., doch hab ich bisher nicht rausfinden können, wie sich so eine Session denn vorbereiten lässt. Es fehlt mir leider an jeglicher Erfahrung, wie es im wissenschaftlichen Betrieb überhaupt abläuft. Das kann natürlich auch ein Vorteil für das Educamp sein, aber es verringert auch nicht grad die Unsicherheit.
Hilfreich fände ich weitere Hinweise und praktische Beispiele grade für "Neulinge". Was wird von einer gelungenen Session erwartet?
Viele Grüße,
Katja
Anfang Dezember habe ich mich aus dem Bauch heraus entschieden, am Educamp teilzunehmen anstatt zur Learntec zu fahren. Seitdem hab ich vieles zu Bar- und Educamps gelesen/gesehen und bin sehr glücklich über die Entscheidung und freue mich tierisch, dass es bald soweit ist.
Schon vor ein paar Wochen hab ich überlegt, zum Thema Open Educational Resources etwas anzubieten. Und nun lese ich hier:
"• 9th Rule: If this is your first time at EduCamp, you SHOULD present."
Hm, das sollte mich bestärken. Nun hab ich mich in den vergangenen Wochen recht intensiv mit bisherigen Educamps und Teilnehmern beschäftigt und bin ganz schön eingeschüchtert! Also, ich, als "kleine studentische Hilfskraft" soll etwas zu Stande bringen, was andere schon seit Jahren als gestandene Hochschullehrende mit diversen Veröffentlichungen zum Thema bearbeiten?
Da ich an der Fernuni Hagen studiere und arbeite, bin ich nun auch keine 20 mehr und hab durchaus einige Erfahrung im Präsentieren und Moderieren usw., doch hab ich bisher nicht rausfinden können, wie sich so eine Session denn vorbereiten lässt. Es fehlt mir leider an jeglicher Erfahrung, wie es im wissenschaftlichen Betrieb überhaupt abläuft. Das kann natürlich auch ein Vorteil für das Educamp sein, aber es verringert auch nicht grad die Unsicherheit.
Hilfreich fände ich weitere Hinweise und praktische Beispiele grade für "Neulinge". Was wird von einer gelungenen Session erwartet?
Viele Grüße,
Katja
Katja Kohlstedt:
Hm, das sollte mich bestärken. Nun hab ich mich in den vergangenen Wochen recht intensiv mit bisherigen Educamps und Teilnehmern beschäftigt und bin ganz schön eingeschüchtert! Also, ich, als "kleine studentische Hilfskraft" soll etwas zu Stande bringen, was andere schon seit Jahren als gestandene Hochschullehrende mit diversen Veröffentlichungen zum Thema bearbeiten?
Hm, das sollte mich bestärken. Nun hab ich mich in den vergangenen Wochen recht intensiv mit bisherigen Educamps und Teilnehmern beschäftigt und bin ganz schön eingeschüchtert! Also, ich, als "kleine studentische Hilfskraft" soll etwas zu Stande bringen, was andere schon seit Jahren als gestandene Hochschullehrende mit diversen Veröffentlichungen zum Thema bearbeiten?
Lösung des Problems: Ein Thema finden, dass die seit Jahren gestandenen Profs. noch nicht entdeckt haben. Und grad beim Internet gilt: Gewisse Entwicklungen gibt es erst seit in jüngerer Zeit. 10 Jahre Twitter-Erfahrung kann keiner vorweisen.
Den anderen Fragen schließe ich mich an. Die meisten Sessions klingen ja recht praxis- und diskussionsorientiert. Von Außen wirkt es so als hätten sich handlungsorientierter Unterricht oder das
klassische Uniformat (Präsentation + Diskussion) durchgesetzt. Ist das Zufall oder Edu-Camp-Standard?
LG
Wolfgang
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14.11.2007
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