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Diskussionsrunde zum Thema “Das Internet – ein Bildungsraum?”

Beitrag verlinken am 19.01.2010 geschrieben
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Nach dem mein Kommentar hier nicht erschienen ist: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/

Würde mich freuen, wenn er noch erscheinen würde.

Zwischenzeitlich schreibe ich ihn noch einmal hier:
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Wir können gar nicht anders! Das muss anders werden!
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Ich verstehe, dass wir den Bildungsraum Internet mit unseren Vorverständnis interpretieren und bewerten.

Das sieht man zum Beispiel am Statement von Prof. Dr. Rolf Schulmeister, der durch die Analyse der Literatur 14 Thesen für den Hochschulunterricht formuliert hat. http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/files/2010/01/Schulmeister_Nachdenkliches.pdf

Mit der Analyse vom Blickwinkel einer bestimmten Perspektive können wir garnicht das riesen Potenzial, das im Internet steckt für uns nutzbar machen. Das passiert uns allen!
Folge:
+ Wir werden eine tolle Diskussion haben, welche der Analysen die bessere ist und die meisten werden mit derselben Meinung aus der Diskussion heraus gehen, wie sie in die Diskussion eingestiegen sind.
+ Unsere Einschätzung der Zukunft besteht aus der Geraden, die wir durch unsere Analysepunkte gezogen haben.


Meiner Meinung nach sollten wir an dieses Thema ganz anders herangehen. Wir brauchen gemeinsame Ziele, die es uns ermöglicht unsere Kräfte zu bündeln. Wir brauchen eine Vision, wie unsere gemeinschaftliche Zukunft aussehen soll. Denn nur so richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Wissenslücken, die wir nur gemeinsam schließen können. Nur so werden wir Schöpfer unserer Zukunft.

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Wir sollten uns Fragen:
Wie müssten wir das Internet einsetzen, damit das Wissen entsteht, was wir für eine bessere Zukunft brauchen.
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Weiterführende Gedanken:
Den hermeneutischen Zirkel auf den Kopf gestellt http://de.consenser.org/node/2219

Gezielte Evolution der Ideen http://de.consenser.org/node/2206

Experten fordern radikale Neuerungen – Bottom-Up-Lernen http://de.consenser.org/node/2205

Heute ab 19.30 http://de.consenser.org/philosophisches_cafe
Beitrag wurde am 19.01.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 19.01.2010 geschrieben
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Daniel Juling:

Meiner Meinung nach sollten wir an dieses Thema ganz anders herangehen. Wir brauchen gemeinsame Ziele, die es uns ermöglicht unsere Kräfte zu bündeln. Wir brauchen eine Vision, wie unsere gemeinschaftliche Zukunft aussehen soll. Denn nur so richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unsere Wissenslücken, die wir nur gemeinsam schließen können. Nur so werden wir Schöpfer unserer Zukunft.

Eine gemeinschaftliche Vision zu fordern klingt auf den ersten Blick immer gut. Allerdings fällt dabei unter den Tisch, dass Forschungslücken selten durch die Vereinheitlichung und Normierung von Forschung geschlossen werden, sondern ein adäquates herangehen an ein vielschichtiges Phänomen wie das Internet Multiperspektivität erfordert.
Daher bedarf es selbstverständlich einer Diskussion der verschiedenen Forschungsperspektiven, deren Ergebnis sich wahrscheinlich nicht auf das einfache Begriffspaar "besser/schlechter´" reduzieren lässt, sondern deutlich macht, welche Perspektive in welchen Kontexten sinnvolle und praxisrelevante Ergebnisse erzielt.
Beitrag verlinken am 19.01.2010 geschrieben
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Sehr geehrter Herr Ruge,

Sie sehen das vollkommen richtig. Wir brauchen keine Vereinheitlichung oder Normierung der Forschung.

Der Erfolg der einzelnen Forschungsdisziplinen ist durch die Konzentration auf ihren jeweiligen Teilbereich möglich geworden. So gibt es verschiedene Perspektiven, Theorien und Modelle, die meistens in ihrem Kontext praxisrelevante Ergebnisse erzielen. Das ist gut so.

Es wäre doch schön, wenn sich die Anstrengungen der verschiedenen Forschungsperspektiven multiplizieren würden.

Doch leider sehe ich zu oft, dass es zu einer Art Positionen-Kampf kommt, wie, was zu sehen und zu interpretieren ist. Nicht nur in der Forschung, sondern auch zwischen politischen Ansichten, Kulturen und Mitmenschen. Genau an diesem Punkt sehe ich großen Verbesserungspotenzial.

Ich habe die Wortwahl „bessere Zukunft“ getroffen, damit jeder seine Ideen einbringen kann. Doch Sie haben Recht, das ist zu wenig. Was meine ich damit?

Die höhere Dichte der Vernetzungen darf nicht zu zerstörerischen Resonanzbildungen führen, wie bei der Finanzkrise, sondern wir müssen es schaffen, das Internet so zu nutzen, dass unsere Multiperspektivität zu den Ergebnissen führt, die im Interesse aller ist.
Bottom-Up-Lernen ermöglicht eine ergebnisorientierte Fusion verschiedener Einzelperspektiven. Doch für eine „bessere Zukunft“ brauchen eine Vision, die in einem GLOBALEN Kontext eingebettet sein muss. Diese Vision entsteht nicht aus Analyse der Vergangenheit, sie kann nicht aus einer Einzelperspektive entspringen, sondern nur indem man den hermeneutischen Zirkel auf den Kopf stellt.

Den hermeneutischen Zirkel auf den Kopf gestellt: http://de.consenser.org/node/2219
Beitrag verlinken am 19.01.2010 geschrieben
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Lieber Daniel Julig,

der Kommentar war im Blog als Spam gekennzeichnet, daher hatte ich keine Nachricht bekommen, dass ein neuer Kommentar auf Moderation wartet...

Der Kommentar ist jetzt freigeschaltet http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/comment-page-1/), war natürlich keine Absicht, das er nicht erschienen ist. Aber so hat sich auch hier im Forum noch eine Diskussion entwickelt, auch schön.

Christina
Beitrag wurde am 19.01.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 19.01.2010 geschrieben
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Vielen Dank.
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