mixxt

Hier kostenlos registrieren!

Willkommen bei mixxt!

"Das große Gefühl" - Wie man Lerninhalte emotionalisiert

Beitrag verlinken am 04.02.2010 geschrieben
  • nach oben
Wir Menschen lernen dann besonders intensiv, wenn die Lerninhalte uns emotional berühren - heißt es. Leider ist das aber bei vielen Inhalten nicht automatisch gegeben oder es ist für Lernende nicht erkennbar. Besonders dann, wenn der Auftrag zum Lernen von jemand anderem erteilt wird (in der Schule, im Unternehmen). Oder bei sehr komplexen Inhalten - wenn es also sehr lange dauert, bis man etwas tatsächlich weiß oder kann.

Jetzt kommt die Lehrerin, der Dozent oder Trainer (oder der Produzent von Lernmedien) ins Spiel: Wie lassen sich Lerninhalte emotionalisieren? Gibt es dazu Leitfragen, die sich auf beliebige Inhalte (z.B. Mathematik, Französisch, Rhetorik, Kalkulationssoftware) anwenden lassen? Oder ist jeder Lerninhalt so einzigartig, dass es für die Emotionalisierung keinen Standard geben kann? Oder geht es bei der der Emotionialisierung gar nicht um den Inhalt, sondern nur um den Lernenden??

Achtest du als Lehrer, als Trainerin (oder bei der Produktion von Lernmedien) bewusst auf emotionale Lerninhalte bzw. emotionalisierte Wissensvermittlung? Wenn ja: was genau hast dafür unternommen? Wie hast du sie eingesetzt? Was war das Ergebnis?

Kann die "absichtliche Emotionalisierung" zu Lernzwecken sogar kontraproduktiv sein - wenn Lerner diese "Strategie" durchschauen? In welchem Verhältnis steht der Aufwand der Emotionalisierung zu knappen Zeitbudgets (beim Präsenztraining) oder Produktionsaufwand (bei Lernmedien)?

--------------

Das Thema hat einen inhaltlichen Bezug zu einigen bereits vorgeschlagenen Themen (Lernen in 3D-Umgebungen, Game Based Learning, Cultural Hacking). Hier soll aber unbedingt berücksichtigt werden: Wie können Dozenten und Trainer bestimmte Maßnahmen zur Emotionalisierung direkt und sofort einsetzen - einerseits im Face-to-Face-Unterricht (ohne Computerunterstützung), andererseits bei der Gestaltung eigener Lernmedien (ohne Programmierkenntnisse).

--------------

Ähm... dies ist keine Präsentationsankündigung, es ist tatsächlich nur - ein Thema, über das ich gerne mit jedem rede, der sich dafür interessiert
Beitrag verlinken am 04.02.2010 geschrieben
  • nach oben
Ich bitte um eine Unterredung mit Dir!

Tobias
Beitrag verlinken am 04.02.2010 geschrieben
  • nach oben
Das Thema finde ich sehr spannend, einerseits weil 'klasssiche' Lernparadigmen eher auf Prägung, Adaption oder Einsicht setzen und die affektive Seite kaum wahrgenommen wird; andererseits weil die "anderen" großen gesellschaftlichen Gestalter, nämlich Werbung oder Propaganda, gerade die emotionale Ansprache als Hebel einsetzt. Da passt dann auch die Reflexion, ob die Instrumentalisierung von Affekten ethisch vertretbar ist, was passiert, wenn die Lernenden herausbekommen, dass sie - ob zum Guten oder Bösen - manipuliert werden sollen, und ob hier nicht ein übergelagerter Lerneffekt anpeilbar ist (siehe z.B. Gonzalo Frasca "Games of the oppressed" oder Jens Wiemken "Breaking the Rules" resp. "Hardliner"-Ansatz).

Könnte zusammen mit Games Based Learning einen guten Block bilden...
  • Statistiken: 3 Beiträge | 223 Aufrufe

Hier anmelden

Du bist noch kein Mitglied der Community?

alternative Logins

Melde dich alternativ mit deinem Zugang eines Drittanbieters an.

Community-Details

  • Suche nach:

  • Community-Name

    EduCamp
    BarCamp für E-Learning, Corporate Learning sowie Lehren und Lernen

  • Dein Gastgeber ist

    Steffen Büffel

  • Online seit

    14.11.2007

  • Mitglieder

    1446

  • Sprache

    Deutsch