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Plagiarismus 2.0

AutorBeitrag

am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Zum Zitieren.
- Hier im Forum stört es. Alles was hier in den grauen Texten steht stört. Ich lese es nicht.
- In wissenschaftlichen Arbeiten ist es zurecht ein Muss. Für die Kommunikation ist Ehrlichkeit unendlich wichtig. Und Vertrauen in die Ehrlichkeit eines Menschen entsteht entweder durch gemeinsame Erfahrung oder durch das Belegen der Aussagen.
Da der Kontakt zwischen dem Lehrenden und dem Schüler eher begrenzt ist und er aus dieser Beziehung in der Regel nicht beurteilen kann ob ein Mensch ehrlich ist, ist das Belegen von Aussagen meiner Meinung nach Pflicht.

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

"Tamim Swaid":

@ Jean Pol "über die Schultern schauen"
Ich glaube das Meister / Lehrling Prinzip ist das beste Lernmodell dass es gibt. Im Großen und Ganzen schaut der Meister mit dem Lehrling nach vorn und weist ihm den Weg. Aber von Zeit zu Zeit schaut er ihm auch über die Schulter und ist sein Korrektiv.

Tja... Ich sehe das ein bisschen anders...

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Deine Ansicht funktioniert nur wenn der Schüler wirklich lernen möchte. Aber das ist eher eine Utopie. Der Schüler hat mal einen schlechten Tag oder kein Bock oder verliert sein Ziel oder oder oder. Der Meister sollte schon dazu da sein je nach Bedarf dem Schüler einen Stupser in die richtige Richtung zu geben.

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Tamim Swaid:

Deine Ansicht funktioniert nur wenn der Schüler wirklich lernen möchte. Aber das ist eher eine Utopie. Der Schüler hat mal einen schlechten Tag oder kein Bock oder verliert sein Ziel oder oder oder. Der Meister sollte schon dazu da sein je nach Bedarf dem Schüler einen Stupser in die richtige Richtung zu geben.

Dass Schüler lernen wollen ist keine Utopie sondern bittere Realität. Bitter deshalb, weil der Lehrer ihn sehr oft daran hindert, indem er ihm alles zeigen und erklären will. Der Lehrer schiebt sich zwischen dem Lerngegenstand und dem Schüler und versperrt ihm so die Sicht. Alles andere hier: http://www.ldl.de

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Ich habe mir gerade das LdL Konzept angeschaut. Sehr interessant.
Ich glaube aber nicht dass dies mit dem Ansatz des Meister/Schüler Prinzips kollidiert. Selbst in dieser Unterrichtsform sitzt der Lehrer im Unterricht und greift je nach Bedarf ein, wenn ich das richtig verstanden habe. Er erarbeitet außerdem den zu vorbereitenden Unterrichtsstoff mit den Schülern gemeinsam vor. Und der Schüler der vorbereitet hat nimmt in dem Moment, in dem er vorne steht, die Meisterposition ein.

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Tamim Swaid:

Ich glaube das Meister / Lehrling Prinzip ist das beste Lernmodell dass es gibt.


Ob es immer das Beste ist, glaube ich nicht. Ich bin immer kritisch gegenüber Methoden, die beanspruchen, immer und in jeder Situation Allheilmittel zu sein. Aber in manchen Situationen zur Erreichung bestimmter Lernziele ist das Modell sicher nicht schlecht. Ein Stichwort in dem Zusammenhang ist übrigens "Cognitive Apprenticeship" (kognitive Meisterlehre). Das ist eine Methode von Collins, Brown und Newman, die schon vor langem dieses Modell vorgeschlagen haben und das mittlerweile als ein typisches konstruktivistisches (!) Modell in die Literatur eingegangen ist (z.B. bei Mandl).

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Tamim:
"Er erarbeitet außerdem den zu vorbereitenden Unterrichtsstoff mit den Schülern gemeinsam vor. "
Nein, das tut er nicht. Er wartet mit Spannung auf das, was die Schüler mit dem Stoff machen und ist immer sehr überrascht, meist positiv, über die Präsentationen und Ideen der Schüler. Würde er mitvorbereiten, so würden die interessanten Ideen der Schüler gar nicht emergieren.

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am 29.02.2008 geschrieben am 29.02.2008 geschrieben

Das LdL-Prinzip erinnert mich jetzt stark an Peter Petersens Jena-Plan.
Find ich gut und sinnvoll.
Alternative Unterrichtsmethoden bevorzuge ich sowieso.

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am 01.03.2008 geschrieben am 01.03.2008 geschrieben

Melanie Joos:

Das LdL-Prinzip erinnert mich jetzt stark an Peter Petersens Jena-Plan.
Find ich gut und sinnvoll.
Alternative Unterrichtsmethoden bevorzuge ich sowieso.

Schön! Weiter so!;-))) Du könntest sogar zu meinen Freunden zählen, wenn du willst!;-)))

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am 02.03.2008 geschrieben am 02.03.2008 geschrieben

Ist das LdL überall anzuwenden?
Braucht das LdL noch einen Lehrer?
Inwiefern profitiert das LdL von den neuen Technologien?

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