"Jean-Pol Martin":
@Christian:Dadurch, dass du aus verschieden Quellen einen eigenen Text verfasst, erbringst du eine Dienstleistung (Komplexitätskompression). Du erspart dem Leser die Lektüre deiner Quellen, damit er schnell zum weiteren Punkt "rasen" kann. Warum soll er nun das Bedürfnis haben, deine Quellen noch einmal zu lesen? Das wäre eine Art Krankheit bei ihm!;-)))
Ich erspare ihm, die Quelle zu lesen, insofern sie Relevanz für meinen eigenen Artikel hat. Wenn ihn aber das Thema der Quelle näher interessiert, dann sollte ich ihm doch auch einen Hinweis geben, ob er mehr darüber erfahren kann.
Beispiel: Ich schreibe einen Artikel über das Web 2.0 und erwähne, dass damit die Vernetztheit der Menschen untereinander stärker an Bedeutung gewonnen hat und dass für das volle Ausschöpfen der neuen Chancen ein gewisses Maß an Netzsensibilität notwendig ist.
Wäre es an der Stelle für den Leser nicht nützlich, wenn ich hinter den Begriff "Netzsensibilität", der vielleicht in meinem Artikel eine untergeordnete Rolle spielt, einen Verweis auf deinen Artikel stellen würde, damit der interessierte Leser sich bei Bedarf darüber informieren kann? Vielleicht fragt sich jemand "Huch, was ist denn Netzsensibilität?", und dann wäre es doch gut, wenn ich ihm gleich einen Hinweis gebe, wo er sich _bei Bedarf_ informieren kann.
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Vielleicht sollte ich an dieser Stelle auch einen Hinweis auf deinen Artikel über Netzsensibilität stellen, wenn ich das schon als Beispiel missbrauche. ;-) Der Artikel ist m.E. bestimmt sehr nützlich für unsere Diskussionen im EduCamp:
http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/guido
Heute morgen habe ich auch einen Weblog-Artikel dazu verfasst und natürlich dich zitiert (!) :-)
http://cspannagel.wordpress.com/2008/03/14/netzsensibilitat-und-verteilte-kognition/
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Aber vielleicht sind wir damit jetzt auch ein bisschen vom ursprünglichen Problem abgekommen, nämlich "echtes" Copy&Paste (d.h. wortwörtliche Übernahme in betrügerischer Absicht).