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Mobile Apps an Universitäten - Untersuchung zum State-of-the-Art und ...

Beitrag verlinken am 03.08.2010 geschrieben
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An der Uni St. Gallen haben wir ein Projekt zur Bedürfnisabklärung für mobile Applikationen (mobile Apps, iPhone) durchgeführt (Online-Befragung mit 107 Rückmeldungen, im Frühjahr 2010). Der GMW-Call war zu früh, um die Ergebnisse für die Konferenz einzureichen.

Wenn es noch mehr Themenangebote bzw. Interesse an dem Thema gibt, würde ich mich bemühen, einen der am Projekt beteiligten studentischen Forscher für eine Präsentation zu gewinnen.

Gruss,

Prof. Dr. Andrea Back

 

P.S.: Hier einige Sätze aus der Zusammenfassung zum Projekt; gerne nehmen wir weitere Infos zu dem Thema entgegen, insb. da sich dieses Feld ja sehr dynamisch entwickeln dürfte.

"Die Schweiz ist eines der Länder mit der grössten Verbreitung von Smartphones. ...  Trotz der enormen Verbreitung des iPhones im Schweizer Mobilfunkmarkt und dem durchschlagenden Erfolg des App-Stores existieren bisher kaum universitäre Mobile-Apps. Ausschliesslich die ETH und PH Zürich haben eigene Lösungen entwickelt. Ganz im Gegenteil zu den USA wo inzwischen jede grössere Universität, ihren Studenten und Mitarbeitern eine eigene Mobile-App bietet. Eine Pionierrolle übernimmt dabei die University of Stanford welche eine der ersten mobilen Uni-Apps auf den Markt brachte. ...  haben wir uns entschlossen im Rahmen eines Projektes für das Institut für Wirtschaftinformatik (IWI) der Universität St. Gallen (HSG) eine Potentialanalyse unter den Studenten und Mitarbeitern der Universität St. Gallen durchzuführen um zu untersuchen ob die Nachfrage nach einer mobilen App der HSG überhaupt besteht und welche Ansprüche an solch eine App von ihren potentiellen Benutzern gestellt würden. ... wurde auf Befragungen der Studenten und Mitarbeiter der HSG zurückgegriffen. 107 Befragte wurden gebeten eine Vielzahl möglicher mobiler Funktionen und Services einer universitären App nach ihrer Wichtigkeit zu bewerten ...

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Mehrheit der Befragten sehr an einer Uni-App interessiert und erstaunlicherweise auch bereit wären Beträge zwischen 0.99 CHF und 4.99 CHF für solch eine App zu bezahlen.
Bezüglich der Beliebtheit unterschiedlicher Funktionen und Services ist zu beobachten, dass eine besonders grosse Nachfrage nach einem mobilen Zugriff auf Informationen besteht. Diese umfassen beispielsweise den Zugriff auf persönliche, passwortgeschützte Seiten der Universität (Kursunterlagen, Stundenplan, Kurs- und Semestereinschreibung, etc.). Ebenso oft erwünscht wurden ein mobiles Raumbuchungssystem und eine interaktive Karte des Universitätsgeländes. Location-based services, welche umgebungsabhängig, relevante Informationen und Dienste bereitstellen, sowie Informationen zu aktuellen und vergangenen Veranstaltungen wurden weniger nachgefragt. Auch Neuigkeiten und Blogs sowie ein Forum fanden nur wenig Zuspruch. Am schlechtesten jedoch schnitten die Möglichkeit zur Errichtung eines persönlichen Profils, Kurs- und Dozentenbewertungen und die Einbindung eines interaktiven Spieles ab. Dies lässt darauf schliessen, dass Nutzer von mobilen Anwendungen sehr pragmatisch orientiert sind. Sie wollen schnellen Zugriff auf relevante Informationen und unkomplizierte Lösungen für Alltagsprobleme. ... Das Zukunftspotential einer mobilen Uni-App ist sehr gross. Eine Vielzahl weiterer auf Studenten und Mitarbeiter der HSG zugeschnittene Funktionen und Services wie der mobile Zugriff auf Video-Aufzeichnung und Podcasts einzelner Vorlesungen können bereits heute technisch integriert werden. Ebenso könnte der mobile Zugriff auf Vorlesungsunterlagen und deren Anzeige auf einem mobilen Endgerät in naher Zukunft bereits Realität sein. Es gilt noch viele latente Bedürfnisse bei den Nutzern mobiler Applikationen  ausfindig zu machen. Das Potential solcher Mobile-Apps ist sicherlich noch nicht ausgeschöpft und in Anbetracht der stetig wachsenden Zahl an Neuimmatrikulationen an allen Schweizer Universitäten kann eine Mobile-App die Entwicklung zum „Home-Campus“ vorantreiben. Es wird in Zukunft unabdingbar sein virtuellen Raum zu schaffen um den Massen an wissensbegierigen Studenten weiterhin Bildung auf höchstem Niveau bieten zu können und der Einsatz von mobilen Technologien sollte ein grundlegender Bestandteil in der Zukunftsplanung einer jeden Universität sein."  (Grolimund, Rüegg, Zurkinden, Mai 2010).

Beitrag verlinken am 10.08.2010 geschrieben
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Aus meiner Sicht wäre Mobile Learning auf jeden Fall ein Thema, über das wir diskutieren sollten - immerhin geht die Zukunft des Lernens (und des Lehrens) in diese Richtung. Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber ich würde einen solchen Beitrag als Bereicherung empfinden.

Viele Grüße,

Sandra

Beitrag verlinken am 02.09.2010 geschrieben
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Hallo zusammen

Mich würde das Thema sehr interessieren und ich würde mich freuen, wenn es im Rahmen des educamp / Pre-Conference thematisiert + diskutiert wird. Also: ich bin dabei

Viele Grüsse
Benno

Beitrag wurde am 02.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
tagsStichwörter: Mobile, Apps, iPhone, Smartphones, Uni-Apps
  • Statistiken: 3 Beiträge | 284 Aufrufe

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