mixxt

Hier kostenlos registrieren!

Willkommen bei mixxt!

iversity.org - institutionsübergreifende Plattform für Lehre und Forschung

Beitrag verlinken am 06.09.2010 geschrieben
  • nach oben

Ich könnte bei Interesse eine Session zum Projekt iversity machen, das ich als Gründer seit 2008 leite.

iversity ist eine hochschulübergreifende Plattform, die die Potenziale des Web 2.0 für Forschung und Lehre fruchtbar machen will. Im Gegensatz zu Insellösungen einzelner Hochschulen eröffnet iversity die Möglichkeit, institutionsübergreifend und interdisziplinär zu arbeiten sowie in einem weiten akademischen Netzwerk zu kommunizieren und zu publizieren.

Gerne könnte das Thema auch verallgemeinert werden -in etwa "Chancen und Schwierigkeiten von Web 2.0 in Lehre und Forschung"

Zu diskutierende Thesen z.B.:

1) Web 2.0 geht nur hochschulübergreifend

Nach O’reilly ist das wichtigste Paradigma des Web 2.0, Netzwerkeffekte zu ermöglichen: “Chief among those rules is this: Build applications that harness network effects to get better the more people use them. (This is what I've elsewhere called ‘harnessing collective intelligence.’)”

Im Gegensatz dazu sind die meisten E-Learning-Plattformen geschlossene Systeme, die eine Veröffentlichung und Vernetzung von Inhalten oder Personen über Hochschulgrenzen hinweg nicht ermöglichen (in der Regel noch nicht einmal innerhalb der Grenzen der eigenen Hochschule). Damit kann sich die soziale Dynamik des Web 2.0 kaum entfalten.

2) User generated Content von Studierenden - partitzipatives und informelles Lernen vs. Qualitätskontrolle und Expertenwissen.

Im Bereich der Lehre eröffnet die Nutzung von Web 2.0-Anwendungen den Studierenden ein breites Spektrum an Möglichkeiten Lehrstoff anders als in reinem Frontalunterricht zu verarbeiten. Kritiker bemängeln, dass User generated Content, im Gegensatz zu redaktionell redigierten Inhalten, unauthorisiert und ungefiltert eher zu Desinformation führt, als dass qualitativ hochwertiges Wissen vermittelt wird. Wie ist es um die "Intelligenz der Masse" in der Bildung bestellt? Wie gut können sich Studierende untereinander helfen (Tutoring)? Welches Potential hat es Wissen und Informationen, das in Lehrveranstaltungen und Forschungsgruppen zusammengetragen wird (z.T.) öffentlich verfügbar zu machen?

Beitrag wurde am 06.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 06.09.2010 geschrieben
  • nach oben
Beitrag wurde am am 06.09.2010 vom Verfasser gelöscht
Beitrag verlinken am 07.09.2010 geschrieben
  • nach oben

Das GMW-Sekretariat hat übrigens auch eine iversity-Gruppe unter Veranstaltungen eingerichtet: http://www.iversity.org/events/1443/overview

Ich möchte auf der GMW'10 die Konfernenz-Teilnehmer einladen hier zum weiteren Networking beizutreten. Für eine etwaige Session auf der Pre-Conf würde ich mich natürlich auch freuen, Sie hier schon im Vorfeld begrüßen zu können.

Idee ist, dass hier zu einzelnen Sessions auch im Nachgang weiterführendes Material und Kommentare gepostet werden können, sowie die Konfernezteilnehmer untereinander Kontakt halten können.


Um Teilnehmer zu werden sind zwei Schritt nötig:
1) auf www.iversity.org registrieren
2) unter http://research.iversity.org/events/1443/members/new Teilnehmer werden

Die Registrierung ist selbstverständlich kostenfrei und der Account (samt aller Daten) kann jederzeit gelöscht werden.

"Continuous Beta"

Für uns wäre natürlich Ihr Feedback zu Idee und bisheriger Umsetzung von iversity von ausserordentlichem Interesse. Denn unser Entwicklungsansatz ist, mit basalen Grundfunktionen zu beginnen, und diese sukzessive an den realen Alltagsbedürfnissen der akademischen Nutzer anzupassen und zu erweitern. Prinzipiell sind wir in Sachen Weiterentwicklung auch an Kooperationen interessiert - sollte es bspw. an Ihrer Institution ein Interesse an  der Integration entsprechender Tools geben.

 

Beitrag wurde am 07.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 13.09.2010 geschrieben
  • nach oben

Hier stichwortartiges Protokoll der Session

 

Weblink zum Projekt: http://www.iversity.org/

1) Präsentation iversity
- socialMedia: Einführung und Überblick -  Lücke in Forschung und Lehre: es fehlt an HS an Lösungen, die die Grundprinzipien des Web2.0 berücksichtigen: Veröffentlichen und Vernetzen. LMS sind geschlossen, ohne Veröffentlichung, ohne nennenswerte Netzwerkeffekte (hängt beides von einander ab).
Diese Lücke möchte iversity schliessen: hochschulübergreifende Plattform mit Veröffentlichungs und Vernetzungsmöglichkeiten. Derzeit:
--> > 9000 user aus > 80 Hochschulen, 20000 Beiträge
--> Nutzen von iversity: Die Lerner und Nutzer können ihre Beiträge und Inhalte über das Studium hinaus behalten.("E-Portfolio") - iversity als Brückenkopf für 3L?

drei Anwendungsfelder:
1.) Lehre (Blended Learning, Arbeitsgruppen, Netzwerke)
2.) Forschung (Scientific Community, Onlinetools für Forschungsgruppen)
3.) Praxis: Studentische Praxisprojekte


Fragen:
offene Plattform - geschützter Bereich?: Einrichter entscheidet ob offen oder Passwortgeschützt, einzelner kann es dann (eingeschränkt) für seine Beiträge entscheiden - zwei Bereiche: intern und öffentlich
einzelne Zugänge?: Jeder kann sich registrieren. z.B. Schüler als Beobachter studentischer Lernprozesse
Finanzierung: "EXIST" (BMWi, ESF), jetzt ggf. HS-Kooperation zur Weiterentwicklung (z.B. Schnittstellen zu bestehenden LMS), gemeinsame Drittmittelanträge,...
Wer entscheidet bei Gruppenarbeiten ob etwas veröffentlicht wird?
Erscheinen die Namen / Kontakte der Gruppenmitglieder?
Die Frage stellt sich nicht: Es gibt nur Beiträge von Einzelnen!
Wie kann man bei steigender Vernetzung Navigation und Orientierung sicherstellen?
QM durch peer ratings?
Was ist der Mehrwert in Vergleich zu Mahara?

2) gewählter Schwerpunkt: E-Portfolio

Motivation für Studierende sich selbst einzubringen, wenn Ihre Beiträge im ePortfolio aggregiert werden

a) als persönliches Archiv (widerverwendbarkeit von Materialien im LLL)

b) als Protfolio mit dem ich mich nach außen präsentieren kann (sei's um mich in der Community zu vernetzen, sei's - perspektivisch - um mich mit meinem Portfolio auch bei Arbeitgebern zu bewerben. (Anregung aus künstlerischen Ausbildungen, wo das Erarbeiten eines eigenen Portfolios hauptinhalt des Studium darstellt.

Erfahrungsaustausch: Uni Hamburg berichtet aus Praxis, Referenz:http://cgi.tu-harburg.de/~elti5www/blog/

3) Präsentation von Community von Medien und Druckerbranche mediencommunity





Beitrag wurde am 13.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
  • Statistiken: 3 Beiträge | 317 Aufrufe

Hier anmelden

Du bist noch kein Mitglied der Community?

alternative Logins

Melde dich alternativ mit deinem Zugang eines Drittanbieters an.

Community-Details

  • Suche nach:

  • Community-Name

    EduCamp
    BarCamp für E-Learning, Corporate Learning sowie Lehren und Lernen

  • Dein Gastgeber ist

    Steffen Büffel

  • Online seit

    14.11.2007

  • Mitglieder

    1792

  • Sprache

    Deutsch