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Der dritte Raum (Third Space): Change Agents an Hochschulen

Beitrag verlinken am 09.09.2010 geschrieben
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Hallo zusammen,

Ich bin a) sehr spät dran und bin b) nicht sicher, ob das Thema, das ich einbringen möchte, überhaupt gut an die Preconference passt. Ich will trotzdem nicht unversucht lassen, es einzubringen:

Im Februar dieses Jahres referierte an den eduhub days 2010 eine Londoner Professorin  namens Celia Whitchurch zum Thema "Third Space", wie sie das nannte (Vgl. Links unten). Der "Third Space" ist ein neues Phänomen an Universitäten, der aufgrund neuer Anforderungen an den Wissenschaftsbetrieb, ausgelöst durch Globalisierung, das WWW bzw. die Neuen Medien, finanzielle Anforderungen und zunehmender Marktorientierung von Hochschulen entsteht .

Im Third Space arbeiten Menschen, die ganzheitlich denken können, sehr flexibel sind und die -v.a. bildlich gesprochen - verschiedene Sprachen sprechen, sich also in verschiedene Lebenswelten eindenken und feldübergreifend handeln können. Es handelt sich um Multispezialisten, die versuchen, den klassischen Wissenschaftsbetrieb an die Bewältigung der neuen Anforderungen heranzuführen. Der Begriff des Change Agents, den ich in diesem Zusammenhang auch schon gehört habe, passt vielleicht auch ganz gut.

Das ist keine leichte Aufgabe: Man trifft auch Widerstände, Bedrohungsängste, sogar Anfeindungen, gerade an Universitäten, die bekanntlich viele Beharrungskräfte entwickeln können.

Im Bereich von E-Learning und Neue Medien in Forschung und Lehre gibt es viele solcher Change Agents.

Ich persönlich - ich arbeite als E-Learning-Koordinator an der Philosophischen Fakultät der Uni Zürich - fühle mich von solchen Überlegungen sehr angesprochen. Sie paraphrasieren meine alltägliche Situation, meine alltäglichen Schwierigkeiten. Mich würde es interessieren, mich mit anderen Menschen, die sich in einer ähnlichen Rolle fühlen (an Lehrstühlen, Instituten, Fakultäten, oder wo auch immer), auszutauschen und über Chancen und Risiken und möglichen Strategien des Umgang mit schwierigen Situationen (die es genügend gibt!)  zu sprechen.

Mal schauen, vielleicht kommt ja etwas zustande.

Viele Grüsse, Stefan K.

 

Links:

http://www.eduhub.ch/events/days/10jan27-days/index.html (eduhub-Days 2010)

https://cast.switch.ch/vod/channels/g3e37hzoo (Video-Stream des Referats von Celia Whitchurch, v.a. die letzten 10 Minuten anschauen)

http://www.eduhub.ch/events/days/10jan27-days/results_case_study_tables.html$ (Schlussdiskussion)

Bei Amazon gibt es Auszüge aus einem Sammelband zum Thema: Whitchurch, Celia et al. (Eds.): Academic and Professional Identities in Higher Education: The Challenges of a Diversifying Workforce.

 

 

Beitrag wurde am 09.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 10.09.2010 geschrieben
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Stefan Andreas Keller:

Im Third Space arbeiten Menschen, die ganzheitlich denken können, sehr flexibel sind und die -v.a. bildlich gesprochen - verschiedene Sprachen sprechen, sich also in verschiedene Lebenswelten eindenken und feldübergreifend handeln können. Es handelt sich um Multispezialisten, die versuchen, den klassischen Wissenschaftsbetrieb an die Bewältigung der neuen Anforderungen heranzuführen. Der Begriff des Change Agents, den ich in diesem Zusammenhang auch schon gehört habe, passt vielleicht auch ganz gut.

Das ist keine leichte Aufgabe: Man trifft auch Widerstände, Bedrohungsängste, sogar Anfeindungen, gerade an Universitäten, die bekanntlich viele Beharrungskräfte entwickeln können.

Im Bereich von E-Learning und Neue Medien in Forschung und Lehre gibt es viele solcher Change Agents.

Ich persönlich - ich arbeite als E-Learning-Koordinator an der Philosophischen Fakultät der Uni Zürich - fühle mich von solchen Überlegungen sehr angesprochen. Sie paraphrasieren meine alltägliche Situation, meine alltäglichen Schwierigkeiten. Mich würde es interessieren, mich mit anderen Menschen, die sich in einer ähnlichen Rolle fühlen (an Lehrstühlen, Instituten, Fakultäten, oder wo auch immer), auszutauschen und über Chancen und Risiken und möglichen Strategien des Umgang mit schwierigen Situationen (die es genügend gibt!)  zu sprechen. 

Hmm, der erste Teil klingt irgendwie nach "Übermenschen", als solcher fühle ich mich definitiv nicht. Aber die Beschreibung passt dennoch auf meine Situation, würde ich sagen. Kommt mir bekannt vor: SPANNEND!

Beitrag verlinken am 10.09.2010 geschrieben
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Schließe mich Olivers Meinung an: das Thema klingt sehr spannend und ich würde die Session besuchen.

Wir sehen uns am Montag

Beitrag wurde am 10.09.2010 vom Verfasser bearbeitet
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