Unter dem schillernden Begriff der "Digital Humanities" hat sich in den vergangenen Jahren eine differenzierte Diskussion über den Gebrauch digitaler Medien und Computerressourcen in den Geisteswissenschaften entwickelt. Zur Zeit stellen sich Historikerinnen und Historiker ganz unterschiedlicher methodischer, theoretischer und thematischer Ausrichtung die Frage, wie sich die Geschichtswissenschaft am Diskurs um „Digital Humanities“ beteiligt und inwiefern sie sich beteiligen soll.
Die Pre-Conference der GMW-Tagung 2010 «EduCamp meets GMW» bietet die interessante Gelegenheit, um Fragen wie die folgenden zu diskutieren:
- Wie bringt sich die Geschichtswissenschaft in den Diskurs um „Digital Humanities“ ein?
- Was sind Auszeichnungs- oder Qualitätsmerkmale „digitaler Humanwissenschaften“?
- Was bedeutet die Beschleunigung von Information für die Geisteswissenschaften – bzw. Lehre und Forschung in diesem Bereich.
- Gibt es erkennbare Strukturen eines Programms oder einer Agenda der „Digital Humanities“?
- Wie werden „Digital Humanities“ in den verschiedenen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Disziplinen diskutiert?


