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Was bedeutet es wenn man sagt: Wir haben Wissen konstruiert?
Ist es nicht vielmehr so dass wir nur das aufnehmen was jemand vor uns erkannt hat und dann in unsere Gedanken einbinden?
Ist es nicht vielmehr so dass wir nur das aufnehmen was jemand vor uns erkannt hat und dann in unsere Gedanken einbinden?
Das bedeutet, dass wir Erkenntnisse (Wissen), die bisher nicht verfügbar waren, durch ein Experiment (Foren im Vorfeld des Educamp) und Gedankenaustausch (einzelne Wissensbausteine, die zusammengefüt werden) neugewonnen haben. Ich persönlich wusste das zwar schon vorher, weil ich unzählige solche Experimente mit Schülern und Studenten durchgeführt hatte, aber nun ist es jedem klar: es kommt nicht auf die Qualität des Tools an, ob die Leute kommunizieren sondern
a) auf deren eigene Kommunikationsfähigkeit
b) auf die Qualität des Themas
Zu a) Es ist verblüffend zu sehen, wie selbst Leute, die sich als Profiskommunikatoren selbst definieren, in diesem Bereich wenig geskillt sind (7 von 130 sind bereit zu kommunizieren)
Zu b) Wenn man ein Thema anbieten will, das auf Dauer Menschen zur Kommunikation anregt, muss man anthropologisch ansetzen und einen höheren Zweck als nur den unmittelbar praktischen haben. Was ich Menschen, die auf Dauer mit mir kommunizieren wollen, anbiete, ist "Weltvebesserung". Hier konkret ist es, dass ich möchte, dass Menschen weltweit kommunikationsfähig werden. Und wie man an unserem Experiment sieht, ist die Hoffnung größer, dass eines Tages afrikanische Schüler miteinander kommunizieren, als dass es deutsche Hochschulspezialisten für Kommunikation tun. Das liegt daran, dass die deutschen Dozenten im alten Paradigma (Kontrolle, Hierarchie, Perfektionimus, in Deckung bleiben) sozialisiert wurden. Die jungen Afrikaner sind in gar keinem Paradigma sozialisiert und also ganz offen und frei. Mein nächstes Projekt wird sein, Geld zu sammeln für die Ausattung von äthiopischen Studenten mit Computern. Das sind die neuen Erkenntnisse, die zumindest ich hier gewonnen habe. Wir haben also gemeinsam neues Wissen konstruiert.
a) auf deren eigene Kommunikationsfähigkeit
b) auf die Qualität des Themas
Zu a) Es ist verblüffend zu sehen, wie selbst Leute, die sich als Profiskommunikatoren selbst definieren, in diesem Bereich wenig geskillt sind (7 von 130 sind bereit zu kommunizieren)
Zu b) Wenn man ein Thema anbieten will, das auf Dauer Menschen zur Kommunikation anregt, muss man anthropologisch ansetzen und einen höheren Zweck als nur den unmittelbar praktischen haben. Was ich Menschen, die auf Dauer mit mir kommunizieren wollen, anbiete, ist "Weltvebesserung". Hier konkret ist es, dass ich möchte, dass Menschen weltweit kommunikationsfähig werden. Und wie man an unserem Experiment sieht, ist die Hoffnung größer, dass eines Tages afrikanische Schüler miteinander kommunizieren, als dass es deutsche Hochschulspezialisten für Kommunikation tun. Das liegt daran, dass die deutschen Dozenten im alten Paradigma (Kontrolle, Hierarchie, Perfektionimus, in Deckung bleiben) sozialisiert wurden. Die jungen Afrikaner sind in gar keinem Paradigma sozialisiert und also ganz offen und frei. Mein nächstes Projekt wird sein, Geld zu sammeln für die Ausattung von äthiopischen Studenten mit Computern. Das sind die neuen Erkenntnisse, die zumindest ich hier gewonnen habe. Wir haben also gemeinsam neues Wissen konstruiert.
Etwas anderes: was ich auf dieser Plattform sehr vermisse, ist eine Mailingliste für alle, die jedem ermöglichen würde, allen anderen Informationen und Frage zuzuschicken. Solche Mailinglisten sind in jeder Community das A und O. Wer könnte eine solche Mailingliste einrichten?
@Alle, insbesondere Tamim: leider fällt mir heute sehr viel ein!;-)) Natürlich haben wir gerade Ostern und das ist für viele ein Grund schon mal eine Woche Pause zu machen. Das sehen unsere künftgen Arbeitspartner (Chinesen und Inder) anders. Vorsorglich passe ich mich also den Chinesen und Indern schon jetzt an und arbeite durchgehend...
Ich fasse zusammen und sehe in die Zukunft:
1. Innerhalb von etwa drei Wochen recht intensiver Kommunikation haben wir einige Fragen geklärt. Insbesondere haben wir festgestellt, dass dann kommmuniziert wird, wenn a) die Leute ein paar Basics beherrschen (vor allem die Präsenz im Netz und die Reaktionsgeschwindigkeit) und b) interessante Themen bearbeitet werden. Wir haben auch festgestellt, dass der Stoff recht zügig aufgearbeitet wird. Alle 6 Diskussions-TN wissen nun was unter "Emergenz" zu verstehen und unter "kollektive Wissenskonstruktion".
2. Jetzt brauchen wir Inhalte, die uns über länger als ein paar Wochen hinaus mobilisieren. Mein Vorschlag ist: da wir festgestellt haben, dass Partizipationsfähigkiet (und Netzsensibilität) die Schlüsselkompetenz schlechthin ist, wenn wir die Ressourcen möglich vieler Denker und Problemlöser mobilisieren wollen, dann müssen wir diese Kompetenzen möglichst schnell verbreiten, und zwar weltweit. Michael Kratky und ich bilden seit bald 10 Jahren im Rahmen des Kurses "Internet- und Projektkompetenz" Studenten in internationaler Kommunikationskompetenz aus. Ich selbst versuche ein Netz mit Afrikanern aufzubauen. Das sind Ziele, die Menschen auf Dauer mobilisieren können. In Ilmenau werde ich versuchen, Leute für dieses Ziel zu gewinnen.
Ich fasse zusammen und sehe in die Zukunft:
1. Innerhalb von etwa drei Wochen recht intensiver Kommunikation haben wir einige Fragen geklärt. Insbesondere haben wir festgestellt, dass dann kommmuniziert wird, wenn a) die Leute ein paar Basics beherrschen (vor allem die Präsenz im Netz und die Reaktionsgeschwindigkeit) und b) interessante Themen bearbeitet werden. Wir haben auch festgestellt, dass der Stoff recht zügig aufgearbeitet wird. Alle 6 Diskussions-TN wissen nun was unter "Emergenz" zu verstehen und unter "kollektive Wissenskonstruktion".
2. Jetzt brauchen wir Inhalte, die uns über länger als ein paar Wochen hinaus mobilisieren. Mein Vorschlag ist: da wir festgestellt haben, dass Partizipationsfähigkiet (und Netzsensibilität) die Schlüsselkompetenz schlechthin ist, wenn wir die Ressourcen möglich vieler Denker und Problemlöser mobilisieren wollen, dann müssen wir diese Kompetenzen möglichst schnell verbreiten, und zwar weltweit. Michael Kratky und ich bilden seit bald 10 Jahren im Rahmen des Kurses "Internet- und Projektkompetenz" Studenten in internationaler Kommunikationskompetenz aus. Ich selbst versuche ein Netz mit Afrikanern aufzubauen. Das sind Ziele, die Menschen auf Dauer mobilisieren können. In Ilmenau werde ich versuchen, Leute für dieses Ziel zu gewinnen.
"Tamim Swaid":
Was bedeutet es wenn man sagt: Wir haben Wissen konstruiert?
Ist es nicht vielmehr so dass wir nur das aufnehmen was jemand vor uns erkannt hat und dann in unsere Gedanken einbinden?
Was bedeutet es wenn man sagt: Wir haben Wissen konstruiert?
Ist es nicht vielmehr so dass wir nur das aufnehmen was jemand vor uns erkannt hat und dann in unsere Gedanken einbinden?
Für mich ist Definition von Wissenskonstruktion aus der Managementtheorie immer sehr hilfreich gewesen, besonders plastisch dargestellt am SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement#Wissensmanagement_nach_Nonaka_und_Takeuchi
Wir haben insbesondere als Gruppe eine gemeinsame Wissensbasis geschaffen, ein Wissensgebäude, das wir miteinander teilen. Wir können jetzt mit Begriffen kommunizieren, deren Bedeutung wir untereinander augetauscht haben. Wenn jetzt jemand von uns "Neuronenmetapher" sagt, weiß jeder sofort, was gemeint ist, ohne dass es langer Erläuterungen bedarf.
Ich bin auch der Meinung, dass wir noch nicht wesentlich NEUES Wissen geschaffen haben, sondern zunächst eine gemeinsame Wissensbasis konstruiert haben aus dem Wissen, das jeder einzelne von uns hatte bzw. im Dialog konstruiert hat. Mit dieser Wissensbasis sind wir jetzt aber in einer guten Position, um gemeinsam als Gruppe neue Ideen zu entwickeln.
Ich bin auch der Meinung, dass wir noch nicht wesentlich NEUES Wissen geschaffen haben, sondern zunächst eine gemeinsame Wissensbasis konstruiert haben aus dem Wissen, das jeder einzelne von uns hatte bzw. im Dialog konstruiert hat. Mit dieser Wissensbasis sind wir jetzt aber in einer guten Position, um gemeinsam als Gruppe neue Ideen zu entwickeln.
Das kommt auf die Definition von Wissen an. Wenn man, so wie ich das gerne tun würde, Wissen kontextgebunden definiert, also als selegierte Schemata zur Bewältigung einer konkreten Handlungssituation (Handlungswissen) dann haben wir ein solches Wissen auf jeden Fall konstruiert. Wir verfügen über eine Wissensübereinkunft, die uns - hoffe ich - als Gruppe in Ilmenau handlungsfähig machen wird. Mit handlungsfähig meine ich, dass wir leichter gemeinsame Ziele festlegen werden und gemeinsam durch entsprechende Handlungen auch erreichen werden. Dieses situationsgebundene Wissen ist völlig neu, nur für uns relevant, sofern wir keine für andere brauchbare Handlungsmodelle anbieten. Wenn aber andere feststellen, dass wir mit unserer Terminologie und Strategie erfolgreich sind, werden sie beides übernehmen. All das ist neues Wissen (glaube ich).
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird unterschieden in 1. Wissen, dass speziell für eine spezifische Handlung (in diesem Fall, nämlich der unseren in Ilmenau) den Ausgangspunkt bildet und somit angewendet wird.
Wissen kann somit durch die einzelnen Teilnehmer als „Basis“ konstruiert werden, d.h. auf einen allen gemeinsamen Ausgangspunkt, in die jeder Teilnehmer zusätzlich seiner Erfahrung einbringen, bzw. kommunizieren kann. Ob diese dann in die gemeine „Wissensbasis“ mit einfließt, hängt wohl von anderen Faktoren ab, so nehme ich es wahr. (unter anderem quantitativen und qualitativen Merkmalen: bspw. Häufigkeit der Ansprechbarkeit und Anwesenheit, was wohl Jean-Pol Martin mit Reaktionsgeschwindigkeit und Präsenz bezeichnet hat, aber auch dem Status des Teilnehmers und dessen Anwesenheit in der Gruppe (Erfahrung))
Und 2. in Wissen, dass sich durch eine erfolgreiche Anwendung bewährt hat und dadurch von anderen Gruppen in ähnlichen Situationen aufgegriffen werden kann.
Da sich Situationen nur selten ;) gleichen, findet auch hier wieder ein Konstruktionsprozess statt. Ich würde wohl eher auf den Systembegriff zurückgehen und sagen, dass die Umgebung (die ja neu, wenn auch ähnlich ist) die Gruppe dazu veranlasst Wissen umzugestalten und somit anzupassen. (Das würde erst nach Ilmenau zu beobachten sein, wenn sich dieses dort durchgesetzt hat und zudem die Fähigkeit innehat, sich weiterhin durchzusetzen.)
Das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi lässt sich in beiden Konstruktionsprozessen eingliedern. An dieser Stelle kommt es wohl auf die Definition von Wissen an. Ich habe die Frage von Tamim als eine Frage nach gesichertem Wissen verstanden, dass momentan ja noch das explizite Wissen darstellt. Implizites Wissen geht, wie in diesem Modell von den einzelnen Teilnehmern unter anderem in Form von Erfahrung ein und wird erst in einem weiteren Prozess in explizites Wissen umgewandelt. Das geht sogar soweit, dass explizites Wissen internalisiert werden muss, um sich durch Kombination, Anpassung etc.. wieder in der uns anerkannten höchsten Wissensform (explizites Wissen) umgewandelt werden kann.
Was ich in dieser Frage noch interessant finde ist:
Bis zu welchem Zeitpunkt kann man von kollaborativem Wissen reden? Bis zu welchem Punkt, muss man hingegen vom kollektiven Wissen reden und in welcher Art und Weise unterscheiden sie sich in der Qualität?
Wissen kann somit durch die einzelnen Teilnehmer als „Basis“ konstruiert werden, d.h. auf einen allen gemeinsamen Ausgangspunkt, in die jeder Teilnehmer zusätzlich seiner Erfahrung einbringen, bzw. kommunizieren kann. Ob diese dann in die gemeine „Wissensbasis“ mit einfließt, hängt wohl von anderen Faktoren ab, so nehme ich es wahr. (unter anderem quantitativen und qualitativen Merkmalen: bspw. Häufigkeit der Ansprechbarkeit und Anwesenheit, was wohl Jean-Pol Martin mit Reaktionsgeschwindigkeit und Präsenz bezeichnet hat, aber auch dem Status des Teilnehmers und dessen Anwesenheit in der Gruppe (Erfahrung))
Und 2. in Wissen, dass sich durch eine erfolgreiche Anwendung bewährt hat und dadurch von anderen Gruppen in ähnlichen Situationen aufgegriffen werden kann.
Da sich Situationen nur selten ;) gleichen, findet auch hier wieder ein Konstruktionsprozess statt. Ich würde wohl eher auf den Systembegriff zurückgehen und sagen, dass die Umgebung (die ja neu, wenn auch ähnlich ist) die Gruppe dazu veranlasst Wissen umzugestalten und somit anzupassen. (Das würde erst nach Ilmenau zu beobachten sein, wenn sich dieses dort durchgesetzt hat und zudem die Fähigkeit innehat, sich weiterhin durchzusetzen.)
Das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi lässt sich in beiden Konstruktionsprozessen eingliedern. An dieser Stelle kommt es wohl auf die Definition von Wissen an. Ich habe die Frage von Tamim als eine Frage nach gesichertem Wissen verstanden, dass momentan ja noch das explizite Wissen darstellt. Implizites Wissen geht, wie in diesem Modell von den einzelnen Teilnehmern unter anderem in Form von Erfahrung ein und wird erst in einem weiteren Prozess in explizites Wissen umgewandelt. Das geht sogar soweit, dass explizites Wissen internalisiert werden muss, um sich durch Kombination, Anpassung etc.. wieder in der uns anerkannten höchsten Wissensform (explizites Wissen) umgewandelt werden kann.
Was ich in dieser Frage noch interessant finde ist:
Bis zu welchem Zeitpunkt kann man von kollaborativem Wissen reden? Bis zu welchem Punkt, muss man hingegen vom kollektiven Wissen reden und in welcher Art und Weise unterscheiden sie sich in der Qualität?
Unter Wissen konstruieren in einer Gruppe verstehe ich "Das gemeinsame erleben von Prozessen die jedes Einzelne Individum als gemeinsame Erfahrung für sich abspeichert". Weil diese Erfahrung eine Gemeinsame ist, ist der Schnittpunkt der individuellen Erfahrungen sehr groß.
Diese gemeinsame Erfahrung kann jeglicher Art sein. Eine gemeinsame Reise, ein gemeinsames Essen, oder eine Diskussion. Einige Erfahrungen sind für das weitere Leben nicht relevant wie z.B. das gemeinsame Essen, andere gemeinsame Erfahrungen können jedoch im weiteren Leben wiederverwendet werden, wie z.B. eine gemeinsame Sprachreise oder ein gemeinsam erarbeiteter Vortrag. Aber auch diese gemeinsamen Erfahrungen müssen, wie Jana bereits erwähnt hat, sich immer wieder behaupten können. Z.B. bereite ich einen Vortrag mit einem Freund aus einem Buch vor das einige Fehler enthält. Vor dem Zeitpunkt des Vortrags erachten wir beide diese Informationen, die wir gemeinsam erarbeitet haben als wahr. Erst nach der Kritik durch die Zuhörer, die über einen sichereren Wissenspool verfügen werden unsere Fehler aufgedeckt.
Je weiter ich nun Wissen exploriere umso eher treffe ich auf Grenzen, die andere noch nicht durchbrochen haben. Aber auch dieses Wissen muss sich in der Realität beweisen, bis es von den anderen aufgenommen wird.
Diese gemeinsame Erfahrung kann jeglicher Art sein. Eine gemeinsame Reise, ein gemeinsames Essen, oder eine Diskussion. Einige Erfahrungen sind für das weitere Leben nicht relevant wie z.B. das gemeinsame Essen, andere gemeinsame Erfahrungen können jedoch im weiteren Leben wiederverwendet werden, wie z.B. eine gemeinsame Sprachreise oder ein gemeinsam erarbeiteter Vortrag. Aber auch diese gemeinsamen Erfahrungen müssen, wie Jana bereits erwähnt hat, sich immer wieder behaupten können. Z.B. bereite ich einen Vortrag mit einem Freund aus einem Buch vor das einige Fehler enthält. Vor dem Zeitpunkt des Vortrags erachten wir beide diese Informationen, die wir gemeinsam erarbeitet haben als wahr. Erst nach der Kritik durch die Zuhörer, die über einen sichereren Wissenspool verfügen werden unsere Fehler aufgedeckt.
Je weiter ich nun Wissen exploriere umso eher treffe ich auf Grenzen, die andere noch nicht durchbrochen haben. Aber auch dieses Wissen muss sich in der Realität beweisen, bis es von den anderen aufgenommen wird.
"Jana Hochberg":
Bis zu welchem Zeitpunkt kann man von kollaborativem Wissen reden? Bis zu welchem Punkt, muss man hingegen vom kollektiven Wissen reden und in welcher Art und Weise unterscheiden sie sich in der Qualität?
Bis zu welchem Zeitpunkt kann man von kollaborativem Wissen reden? Bis zu welchem Punkt, muss man hingegen vom kollektiven Wissen reden und in welcher Art und Weise unterscheiden sie sich in der Qualität?
Ich glaube das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, die sich nicht vergleichen lassen können.
Kollaborativ bezieht sich auf den Prozess des Wissenserwerbs.
Kollektiv bezieht sich auf den Zustand.
z.B.
Für diese Aufgabe haben wir kollaborativ eine Lösung erarbeitet.
Für diese Aufgabe haben wir kollektiv eine Lösung gefunden.
Im ersten Fall ist der Prozess des gemeinsamen Arbeitens beschrieben.
Im zweiten Fall könnte es auch sein, dass jeder alleine eine Lösung gefunden hat, diese den anderen präsentiert und man sich dann gemeinsam auf eine Lösung einigt.
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