Man hätte auch zwischen deklarativem Wissen (Welwissen) und prozeduralem Wissen (Handlungswissen) unterscheiden können...
Nach dieser sehr interessanten und kompetenten Begriffsklärung (danke Jana) können wir die gemeinsam gewonnene Basis benutzen, um Praxisveränderungen einzuleiten. Meine Ziele sind folgende:
1. Kommunikationsfähigkeit ist ein zentrales Skill für die Verbesserung der individuellen und der kollektiven Lebensssituation. Es lohnt sich, mit aller Intensität die Kommukationsfähigkeit als Basis für Partizipation zu verbreiten.
2. Im Vorfeld von Ilmenau hat sich auf dieser Plattform gezeigt, dass Menschen, die sich selbst als Kommunikationsexperten definieren und davon leben wollen, sich extrem resistent gegen jedes Kommunikationsangebot zeigen.
3. In Ilmenau werden wir auf diesen Umstand hinweisen und auf einen Aha-Effekt hoffen. Sollten sich TN tatsächlich (nach einem ersten Schrecken) angesprochen fühlen, so werden wir die in unserer Gruppe gemeisam erarbeiteten Erkenntnisse, Terminologie und Theorie diffundieren. Die Skills, die wir vermitteln, lassen sich auch im beruflichen Kontext finanziell honorieren.
4. Mein persönliches Ziel ist es, ein bereit begonnenes Netz von Studenten, insbesondere in Afrika und Asien mit kommunikativen Tools auszustatten, damit sie gemeinsam relevantes Wissen konstruieren. Im Augenblick baue ich eine Gruppe an der Universität Adama (Äthiopien) auf, die mit deutschen Studenten virtuelle Projekte durchführen soll.
Hier als Veranschaulichung das IPK-Modul, ein Kurs, der in zehnjähriger intensiver Arbeit aufgebaut wurde:
http://www.projektkompetenz.de
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- Kann man Wissen konstruieren? Ist es vielmehr nicht nur ein Informationsaustausch?
Zu diesem und einigen anderen Themen unseren Interesses habe ich bei der scope_08 Seite ein interessantes und wissen-konstruierendes Interview mit Peter Kruse gesehen - sehr umfangreich, aber in kurze Sequenzen geteilt:
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
"Alexander Rausch":
Zu diesem und einigen anderen Themen unseren Interesses habe ich bei der scope_08 Seite ein interessantes und wissen-konstruierendes Interview mit Peter Kruse gesehen - sehr umfangreich, aber in kurze Sequenzen geteilt:
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
Zu diesem und einigen anderen Themen unseren Interesses habe ich bei der scope_08 Seite ein interessantes und wissen-konstruierendes Interview mit Peter Kruse gesehen - sehr umfangreich, aber in kurze Sequenzen geteilt:
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
Ja, wirklich sehr interessant! Ich habe mich gefreut, dort viele Ideen wiederzufinden, die hier diskutiert wurden!
Und hier im Sinne der Bequemlichkeit (man hat die Links sofort greifbar) die Mail, die ich an alle meine Freunde geschickt habe:
Liebe Freunde,
aus meiner Sicht ist es im Hinblick auf die Effektivität unserer Arbeit in Ilmenau zwingend, dass wir uns vorher vorbereiten, indem wir einige Gedanken umwälzen und konkrete Ziele festlegen.
Wir sollten so etwas wie eine "Gruppenkultur" im Vorfeld entwickeln.
Als Anregung eignen sich folgende Videoaufnahmen von Peter Kruse hervorragend (der Tip stammt von Alexander Rausch)!
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
Ferner könnten wir als kleine gemeinsame Übung den Löschantrag zum Begriff "Kollektive Wissenskonstruktion" in der Wikipedia diskutieren, gegebenenfalls auch abwehren. Hier der Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Wissenskonstruktion
Und schließlich scheint mein Aufsatz auf diesem Hintergrund wirklich sehr heiß zu sein:
http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/guido
Es wäre schade, wenn wir diese Möglichkeiten einer Annäherung im Vorfeld von Ilmenau nicht nützen würden!
JPM
Liebe Freunde,
aus meiner Sicht ist es im Hinblick auf die Effektivität unserer Arbeit in Ilmenau zwingend, dass wir uns vorher vorbereiten, indem wir einige Gedanken umwälzen und konkrete Ziele festlegen.
Wir sollten so etwas wie eine "Gruppenkultur" im Vorfeld entwickeln.
Als Anregung eignen sich folgende Videoaufnahmen von Peter Kruse hervorragend (der Tip stammt von Alexander Rausch)!
http://scope08.ning.com/video/video/show?id=1975283%3AVideo%3A2741
Ferner könnten wir als kleine gemeinsame Übung den Löschantrag zum Begriff "Kollektive Wissenskonstruktion" in der Wikipedia diskutieren, gegebenenfalls auch abwehren. Hier der Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Wissenskonstruktion
Und schließlich scheint mein Aufsatz auf diesem Hintergrund wirklich sehr heiß zu sein:
http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/guido
Es wäre schade, wenn wir diese Möglichkeiten einer Annäherung im Vorfeld von Ilmenau nicht nützen würden!
JPM
Vielleicht könnten wir auch unsere Vernetzung noch durch Twitter intensivieren. Wer Lust hat: http://twitter.com/cspannagel
Christian Spannagel:
Vielleicht könnten wir auch unsere Vernetzung noch durch Twitter intensivieren. Wer Lust hat: http://twitter.com/cspannagel
Vielleicht könnten wir auch unsere Vernetzung noch durch Twitter intensivieren. Wer Lust hat: http://twitter.com/cspannagel
OK. Kannst du uns (mich) ein bisschen anleiten? Was muss ich tun?
Eine Nachfrage: ist allen klar, was wir inhaltlich verfolgen? Wir wollen unsere Kommunikationsfähigkeit weiter optimieren und auch die unserer Parnter (denn kommunizieren allein ist fade). Und wenn wir optimal vernetzt sind und viel kommunizieren, was dann? Ist die Weltverbesserung ein akzeptables Ziel? Der Weg ist, dass wir innerhalb des Netzes immer wieder Lösungen generieren für Probleme, die sich in der nahen oder fernen Welt stellen. Ist das richtig so?
"Jean-Pol Martin":
Und wenn wir optimal vernetzt sind und viel kommunizieren, was dann? Ist die Weltverbesserung ein akzeptables Ziel? Der Weg ist, dass wir innerhalb des Netzes immer wieder Lösungen generieren für Probleme, die sich in der nahen oder fernen Welt stellen. Ist das richtig so?
Und wenn wir optimal vernetzt sind und viel kommunizieren, was dann? Ist die Weltverbesserung ein akzeptables Ziel? Der Weg ist, dass wir innerhalb des Netzes immer wieder Lösungen generieren für Probleme, die sich in der nahen oder fernen Welt stellen. Ist das richtig so?
Für mich ist das akzeptabel ;-) @Christian: was kann Twitter dazu beitragen? Wenn ich es richtig verstehe ist es eine Art SMS im Netz... also schnell mal die neuesten Infos im kurzen SMS-Stiel kommunizieren? Welchen Vorteil hat es zu der Kommunikation hier im Forum? Danke schonmal...
"Jean-Pol Martin":
Ferner könnten wir als kleine gemeinsame Übung den Löschantrag zum Begriff "Kollektive Wissenskonstruktion" in der Wikipedia diskutieren, gegebenenfalls auch abwehren. Hier der Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Wissenskonstruktion
Ferner könnten wir als kleine gemeinsame Übung den Löschantrag zum Begriff "Kollektive Wissenskonstruktion" in der Wikipedia diskutieren, gegebenenfalls auch abwehren. Hier der Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Wissenskonstruktion
Dass dieser Artikel zum Löschen markiert wurde, mutet etwas seltsam an. Ich habe dort einmal einen Kommentar hinterlassen. (Mein Wikipedia-Name ist "Renfield").
"Jean-Pol Martin":
OK. Kannst du uns (mich) ein bisschen anleiten? Was muss ich tun?
OK. Kannst du uns (mich) ein bisschen anleiten? Was muss ich tun?
Hier ist ein Blog-Eintrag von mir zu Twitter: http://cspannagel.wordpress.com/2008/03/30/was-soll-eigentlich-twitter/
Einfach bei twitter einen Account holen: http://twitter.com/home
und dann die Nachrichten von Freunden verfolgen und selbst Nachrichten posten.
Mit twitter kann man 140 Zeichen lange Nachrichten absetzen. Oft wird dies dafür gebraucht, der Welt mitzuteilen, was man gerade "tut". Darüber hinaus kann man natürlich auch einen guten Gedanken, den man gerade hat, dort posten usw.
Ich bin mir über den Nutzen von Twitter noch nicht ganz im Klaren. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein gewisses Potenzial gibt. Insbesondere entspricht das Paradigma von Twitter dem der Schnelligkeit und Unmittelbarkeit. Wir könnten ja mal ausprobieren, ob uns das Tool irgendwas bringt hinsichtlich unserer Netzwerkbildung und Diskussionen. Ich denke nicht daran, dass wir dort Diskussionen führen o.ä. Vielleicht liegt der Nutzen auch eher in der persönlichen "Verzahnung". Ich weiß es nicht. Falls es nix bringt, wäre das ja auch eine wertvolle Erfahrung. Zumindest im Sinne der Neuronenmetapher sollten wir meiner Meinung nach twitter einmal in unserer Gruppe ausprobieren.
"Jean-Pol Martin":
Ist die Weltverbesserung ein akzeptables Ziel?
Ist die Weltverbesserung ein akzeptables Ziel?
Auf jeden Fall.
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