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Kann man Wissen konstruieren? Ist es vielmehr nicht nur ein ...

Beitrag verlinken am 24.04.2008 geschrieben
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"Jean-Pol Martin":
Je klarer was wir machen für die Außenwelt dargestellt ist, desto höher der Anreilz für die anderen, unsere Arbeit selbst wiederum zu diffundieren!


Das ist richtig, jedoch sollten wir dabei nicht vergessen es uns auch selber klar zu machen. Im Moment passiert an so vielen Stellen im RL und im Netz was, dass es schwierig wird den Überblick zu behalten. So lange alle "Updates" hier verlinkt werden geht das, ohne ... nicht.
Beitrag verlinken am 24.04.2008 geschrieben
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Paula Schramm:

Jean-Pol Martin:
Je klarer was wir machen für die Außenwelt dargestellt ist, desto höher der Anreilz für die anderen, unsere Arbeit selbst wiederum zu diffundieren!

Das ist richtig, jedoch sollten wir dabei nicht vergessen es uns auch selber klar zu machen. Im Moment passiert an so vielen Stellen im RL und im Netz was, dass es schwierig wird den Überblick zu behalten. So lange alle "Updates" hier verlinkt werden geht das, ohne ... nicht.

Richtig. Deswegen empfehle ich dringlich die Lektüre meines Glossars, damit zumindest inhaltich und terminologisch die Klammer und Integration hergestellt wird. Jede Bewegung braucht eine (oder mehrere) Integrationsfiguren (als Symbole für die Außenwelt) und vor allem einen Referenztext, den jeder kennt und auf das jeder sich beziehen kann. Früher daueret ein solcher Prozess Jahrzehnte oderr sogar Jahrhunderte. Jetzt muss alles sehr schnell gehen. Und wir verfügen ja über Texte und Materialien (meine, eben, die ich in den letzten 20 Jahren entwickelt habe). Sobald diese Texte bekannt und verinnerlicht sind, wird das System sich weiterentwickeln. Mit oder ohne mich!;-)))
PS: Natürlich ist mir klar, dass Menschen keine Neigung empfinden, die Aufmerksamkeit auf eine Person so stark zu lenken. Aber Systeme brauchen Kristallisationspunkte. Wenn meine Schriften und Ideen vom System aufgenommen und verinnerlicht sind, spiele ich dann keine Rolle mehr. Und das wird sehr schnell gehen. Ich habe sehr viel Spaß dabei, weil es schön ist, bei erfolgreichen Projekten mitzumachen. Ihr müsst zugeben, dass das Ganze doch sehr lustig ist, oder? Wow!
Beitrag verlinken am 24.04.2008 geschrieben
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MOstafa Akbari:

Ich hoffe ich Spame Euch nicht zu. Hier ist noch eine Art Zusammenfassung zu Pradigmenwechsel: http://mosworld.wordpress.com/2008/04/23/nachwuchswissenschaftler-und-das-alte-paradigma/ Danke für die Kommentare.

Deine Texte gefallen mir deshalb sehr gut, weil sie die von mir rudimentär skizzierten Begriffe aufgreifen, und mit aktuell relevanten Themen verknüpfen und vertiefen. Insofern bist du gerade dabei, die Theorie, die im Augenblick erst als kohärentes begriffliches Ganze (Glossar) vorhanden ist, richtig in die Tiefe zu erstellen. Sobald also das Glossar von der Gruppe verinnerlicht wird, werden wir andere Texte brauchen. Und die schreibst du gerade. Gleichzeitig verbreitest du natürlich unsere Kerngedanken, und das bringt uns voran, was den Zulauf an "menschlichen Ressourcen" betrifft. Das Ziel bleibt (das dürfen wir nicht vergessen), dass wir attraktive Projekte anbieten, damit Menschen lernen, wie man kommuniziert, partizipiert und für die Zukunft der Menschheit relevantes Wissen gemeinsam konstruiert. Und das machen wir gerade!
PS: Schau, wo ich deine Spams geparkt habe!;-)))
http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/educamp/projekte_%283._Phase%29#MOs_vertiefende_Beitr.C3.A4ge
Beitrag verlinken am 25.04.2008 geschrieben
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Hallo zusammen,

ich würde vorschlagen, dass wir beginnen, eine Agenda für das Juni-Treffen auszuarbeiten. Ich habe schon mal einen kleinen Anfang gemacht:

http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/educamp/projekte_%283._Phase%29#Agenda

Welche Ideen habt ihr für das Treffen? Welche Punkte wollen wir besprechen?
Beitrag verlinken am 27.04.2008 geschrieben
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"Christian Spannagel":

Hallo zusammen,

ich würde vorschlagen, dass wir beginnen, eine Agenda für das Juni-Treffen auszuarbeiten. Ich habe schon mal einen kleinen Anfang gemacht:

http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/educamp/projekte_%283._Phase%29#Agenda

Welche Ideen habt ihr für das Treffen? Welche Punkte wollen wir besprechen?

Wie ich sehe, sind die meisten Gäste dieser Educamp-Plattform wieder verschwunden, ausgeschwärmt zu anderen Events. Aus meiner Sicht ist diese Plattform für unsere Arbeit gold wert:
1. Wir sind mir ihr vertraut und die Plattform wurde einmal von fast dreihundert Leuten besucht. Wenn wir geduldig sind (Nachhaltigkeit) wird der Schwarm bestimmt wieder einmal auftauchen, aus welchem Grund auch immer (wie es bei Schwärmen üblich, kann man das nicht präzise voraussehen). Peter Kruse hat sehr schön beschrieben woraus der unternehmerische Instinkt besteht: als einziger zu erspüren, wo er sich positionieren muss, damit - wenn die Konjunktur günstig ist - sein Produkt plötzlich im Mittelpunkt steht. Ähnliches habe ich bereits mir der Wikipedia erlebt: ich war von Anfang an überzeugt, dass Wikipedia maßgeblich wäre für die Zukunft und habe mich dort sehr stark verankert (inmitten des Spottes meiner Kollegen). Dasselbe gilt auch für LdL, das 1982 als unglaublich lächerliche Methode empfunden wurde!,-))) Ein anderer Ort, der mir für die Zukunft vieversprechend erscheint, auch wenn er im Augenblick noch ein Flop ist: WikiaSearch. Das liegt daran, dass Jimbo Wales, nachdem er WikiaSearch kreiert hat, gar nicht präsent war und schnell zu anderen Ufern gesegelt ist. Nachhaltigkeit scheint nicht seine Stärke zu sein!;-))) Hier Wikiasearch:
http://alpha.search.wikia.com/profile/profile.html?vuid=339171
2. Für Ludwigsburg bedeutet es, dass wir uns sehr genaue Gedanken über die integrativen Kräfte unseres Projektes machen müssen. Zentrifugale Momente gibt es genug, wir müssen uns sehr stark um Integration bemühen. Das bedeutet, dass wir uns auf bestimmte Symbole und Metaphern einigen müssen, und diese immer wieder nach außen anbieten, damit wir unser Profil schärfen und jeder schnell sehen kann, was wir wollen und welche Ziele wir verfolgen. Das wäre mein großer Wunsch für Ludwigsburg. Zumindest müssen die Begriffe "Weltverbesserungsprojekte", "Neuronen", "Partizipationsfähigkeit" und "kollektive Wissenskonstruktion" sowie "Netzsensibilität" im Mittelpunkt stehen und redundant an die Außenwelt präsentiert werden.
3. Dass ich diese "Strategie" hier vor allen Augen beschreibe gehört auch zum Konzept: absolute Transparenz halte ich für ebenfalls zentral. Keine Tricks!
4. Schließlich empfehle ich die Lektüre von:
Daniel Goleman: The new leaders. (2004). Als Handlungsanleitung sehr nützlich! Da kommen unsere Begriffe auch immer wieder vor!,-)))
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