Ohne mich jetzt hier gründlich eingelesen zu haben möchte ich mal eine Frage in den Raum werfen. In der Maschendraht-Community überlegen wir uns, wie sich Menschen die in der Bildung tätig sind sich vernetzen könnten. Ich persönlich habe da den Personenkreis der Lehrer, welche noch keine Web 2.0 Werkzeuge nutzen, ins Visier genommen. Mich beschäftigt die Frage, wie kann man diesen Personenkreis "überzeugen" das ein Online-Netzwerk sinnvoll ist? Einen Artikel im Blog zu schreiben macht keinen Sinn, da man mit solch einem Artikel den Personenkreis nicht trifft.
Nun ist mir die Idee gekommen irgendwann ein Educamp mit dem Schwerpunkt "Lehrerbildung" zu planen. Das könnte man ggf. so aufziehen, dass die Lehrer sich diesen Tag oder Tage auf dem Educamp als Fortbildung anrechnen lassen könnten. Ist diese Vorhaben ggf. inflationär? Das soll heißen, es gibt bereits im nächsten Jahr zwei Educamps. Wenn nun noch mehrere Educamps hinzukommen, wer würde noch hingehen? Wäre ein Educamp mit diesem Schwerpunkt überhaupt interessant? Was ist zu bedenken? Für Anregungen und Kritik bin ich immer zu haben. Allerdings möchte ich auch vorher wissen, was da an Planung auf mich zukommen würde. Gibt es ggf. weitere Interessenten, die dieses Vorhaben im Raum Bremen/Oldenburg wuppen möchten?
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Ich denke das (edu)barcamp ist keine Fortbildung im herkömmlichen Sinne und sollte auch nicht als solche angerechnet / initiiert werden. Lehrer die motiviert sind über den Tellerrand zu schauen brauchen doch den Mix von versch. Berufsgruppen, sonst bleiben sie unter sich... also können sie doch teilnehmen und entspr. Themen mitbringen ;-))
Wenn es um Fortbildung geht, die könnte man auch anders organisieren (z.b. auch im Format Barcamp oder OpenSpace)... Um es mal etwas provokativ zu formulieren: "Die kinder lernen fürs Leben, die Lehrer für Forbildungspunkte"
Muss leider los. Spannendes Thema... bin auch gespannt ;-))
Wenn es um Fortbildung geht, die könnte man auch anders organisieren (z.b. auch im Format Barcamp oder OpenSpace)... Um es mal etwas provokativ zu formulieren: "Die kinder lernen fürs Leben, die Lehrer für Forbildungspunkte"
Muss leider los. Spannendes Thema... bin auch gespannt ;-))
"Alexander Rausch":
Ich denke das (edu)barcamp ist keine Fortbildung im herkömmlichen Sinne und sollte auch nicht als solche angerechnet / initiiert werden. Lehrer die motiviert sind über den Tellerrand zu schauen brauchen doch den Mix von versch. Berufsgruppen, sonst bleiben sie unter sich... also können sie doch teilnehmen und entspr. Themen mitbringen ;-))
Wenn es um Fortbildung geht, die könnte man auch anders organisieren (z.b. auch im Format Barcamp oder OpenSpace)... Um es mal etwas provokativ zu formulieren: "Die kinder lernen fürs Leben, die Lehrer für Forbildungspunkte" ...
Ich denke das (edu)barcamp ist keine Fortbildung im herkömmlichen Sinne und sollte auch nicht als solche angerechnet / initiiert werden. Lehrer die motiviert sind über den Tellerrand zu schauen brauchen doch den Mix von versch. Berufsgruppen, sonst bleiben sie unter sich... also können sie doch teilnehmen und entspr. Themen mitbringen ;-))
Wenn es um Fortbildung geht, die könnte man auch anders organisieren (z.b. auch im Format Barcamp oder OpenSpace)... Um es mal etwas provokativ zu formulieren: "Die kinder lernen fürs Leben, die Lehrer für Forbildungspunkte" ...
Da gebe ich dir vollkommen Recht! Meine Überlegung gehen dahin, wie spreche ich Lehrer an, die über den Tellerrand schauen möchten, aber noch mit dem Thema Web 2.0 oder Schule 2.0 - wie immer man das auch nennen möchte - noch nicht vertraut sind. Wer nicht an neuen Dingen interessiert ist, den wird man auch nicht erreichen, Schüler nicht, Lehrer nicht und wen auch immer nicht. Daher finde ich das offene Format des Edu/Barcamps sehr attraktiv. Wer wirklich Interesse hat macht mit, wer sich berieseln lassen möchte ist fehl am Platz.
Aber gerade durch die aktive Teilnahme könnte man doch auch ein "Fortbildungspunkt" vergeben. Ein zusätzlicher Anreiz und man hätte zusätzlich die Möglichkeit den "Verteiler" für Lehrerbildung zu nutzen, um genau die Lehrer anzusprechen, die ich im Web nicht erreiche.
Gerade auch die Gruppe der Berufsschullehrer würden von solch einer "Konferenz" profitieren. Man könnte sich ernsthaft überlegen, wie Schulen und Betriebe miteinander kommunizieren könnten.
Beispiel hier: http://bremerstudiblog.wordpress.com/2008/04/03/web-20-in-der-berufsschule-v/
Bin weiterhin gespannt auf Kommentare! :-)
Hi Thorsten,
ich und ein guter Freund von mir haben einen Lehrauftrag an der Uni Lüneburg. Wir machen dort einmal im Semester ein Seminar, das versucht mit unterschiedlichen Herangehensweisen Wege aufzuzeigen Web 2.0 in den Unterricht zu integrieren. Bisherige Ergebnisse kann man übrigens hier einsehen:
http://www.dotcomblog.de/?page_id=232
Im nächsten Jahr planen wir eine Veranstaltung in "Kooperation" mit dem Educamp. Wir in Lüneburg werden mit den Studentinnen Sessions planen und per Livestream in das Educamp einspeisen und umgekehrt. Genauer muss das noch mit Steffen Büffel und anderen geklärt werden, aber es ist ja auch noch Zeit bis dahin. Denkbar wäre natürlich auch es weiter zu öffnen und jenseits des Seminars in Lüneburg eine Aussenstation einzurichten, die ihre Sessions dann per Lifestream nach Illmenau weitergeben. Wir benutzten dieselbe Twitterwand nur an zwei verschiedenen Ort. Das stelle ich dank deiner Anregung jetzt noch mal zu Diskussion.
//gibro
ich und ein guter Freund von mir haben einen Lehrauftrag an der Uni Lüneburg. Wir machen dort einmal im Semester ein Seminar, das versucht mit unterschiedlichen Herangehensweisen Wege aufzuzeigen Web 2.0 in den Unterricht zu integrieren. Bisherige Ergebnisse kann man übrigens hier einsehen:
http://www.dotcomblog.de/?page_id=232
Im nächsten Jahr planen wir eine Veranstaltung in "Kooperation" mit dem Educamp. Wir in Lüneburg werden mit den Studentinnen Sessions planen und per Livestream in das Educamp einspeisen und umgekehrt. Genauer muss das noch mit Steffen Büffel und anderen geklärt werden, aber es ist ja auch noch Zeit bis dahin. Denkbar wäre natürlich auch es weiter zu öffnen und jenseits des Seminars in Lüneburg eine Aussenstation einzurichten, die ihre Sessions dann per Lifestream nach Illmenau weitergeben. Wir benutzten dieselbe Twitterwand nur an zwei verschiedenen Ort. Das stelle ich dank deiner Anregung jetzt noch mal zu Diskussion.
//gibro
Moin Guido,
sicherlich auch eine interessante Variante. Ich kann mir das technisch nur schwer vorstellen. Ich stelle mir vor, es kommen ein Haufen Lehrer aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen nach Lüneburg. Sie möchten über die Möglichkeiten des Web 2.0 in der Schule informiert werden, bzw. sich darüber austauschen. Das braucht eine Palette von Angeboten. Wenn nun parallel in Ilmenau das Educamp läuft, kann man dann Videokonferenzen schalten, um das Angebot zu vergrößern? Kann dann sinnvoll diskutiert werden? Gibt es damit bereits Erfahrungen? Aber mit Sicherheit hat die Idee wahnsinns Potential. Ich könnte mir das so vorstellen: Es gibt eine handvoll Educamps, die untereinander per Videokonferenz vernetzt sind. Wichtige Workgroups, Vorträge und Diskussionen werden übertragen. Somit vervielfacht sich das Angebot, die Teilnehmer brauchten nicht durch ganz Deutschland juckeln und man würde so für Aufsehen sorgen können. (Stichworte: Synergie und Emergenz) Und nun kommt ihr! ;-)
sicherlich auch eine interessante Variante. Ich kann mir das technisch nur schwer vorstellen. Ich stelle mir vor, es kommen ein Haufen Lehrer aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen nach Lüneburg. Sie möchten über die Möglichkeiten des Web 2.0 in der Schule informiert werden, bzw. sich darüber austauschen. Das braucht eine Palette von Angeboten. Wenn nun parallel in Ilmenau das Educamp läuft, kann man dann Videokonferenzen schalten, um das Angebot zu vergrößern? Kann dann sinnvoll diskutiert werden? Gibt es damit bereits Erfahrungen? Aber mit Sicherheit hat die Idee wahnsinns Potential. Ich könnte mir das so vorstellen: Es gibt eine handvoll Educamps, die untereinander per Videokonferenz vernetzt sind. Wichtige Workgroups, Vorträge und Diskussionen werden übertragen. Somit vervielfacht sich das Angebot, die Teilnehmer brauchten nicht durch ganz Deutschland juckeln und man würde so für Aufsehen sorgen können. (Stichworte: Synergie und Emergenz) Und nun kommt ihr! ;-)
Beitrag wurde am 04.12.2008 vom Verfasser bearbeitet
das schöne an der idee ist: man kann sie mühelos in kleinem kreis mal testen, bevor man sie in ilmenau präsentiert.
rechner- und webseitig ist es kein problem mehr, man sollte jedoch immer zwei anbieter in der hinterhand haben, weil die reliability bei den kostenlosen services (mogulus, yahoo.,live, youstreamm zap.tv, blog.tv usw. deutlich unter 99,9% liegt). alternative: ein professioneller anbieter wie elluminate, den man sicher für ein-zwei sessions sponsortechnisch gewinnen kann.
was mir bei den meisten livestreams auffällt, ist die miserable bild- und tonqualität. eine webcam vom laptop reicht definitiv nicht aus und neben einer dv-kamera ist vor allem eine tonqualität gefragt, die es den zuhörern ermöglicht, dem redner mühelos zu folgen. das dazu nötige equipment (mixer, kompressor) hängt wiederum von der menge der mikros ab, ein redner ist leichter zu übertragen als eine podiumsdiskusion. alles keine rocket science, aber auch nix für amateure ohne training.
vorschlag: lass es uns in kleinem rahmen testen!
und das kam eben per twitter rein: http://www.dimdim.com ein webconferencing-tool, bis 20 personen frei ... lust auf einen test?
rechner- und webseitig ist es kein problem mehr, man sollte jedoch immer zwei anbieter in der hinterhand haben, weil die reliability bei den kostenlosen services (mogulus, yahoo.,live, youstreamm zap.tv, blog.tv usw. deutlich unter 99,9% liegt). alternative: ein professioneller anbieter wie elluminate, den man sicher für ein-zwei sessions sponsortechnisch gewinnen kann.
was mir bei den meisten livestreams auffällt, ist die miserable bild- und tonqualität. eine webcam vom laptop reicht definitiv nicht aus und neben einer dv-kamera ist vor allem eine tonqualität gefragt, die es den zuhörern ermöglicht, dem redner mühelos zu folgen. das dazu nötige equipment (mixer, kompressor) hängt wiederum von der menge der mikros ab, ein redner ist leichter zu übertragen als eine podiumsdiskusion. alles keine rocket science, aber auch nix für amateure ohne training.
vorschlag: lass es uns in kleinem rahmen testen!
und das kam eben per twitter rein: http://www.dimdim.com ein webconferencing-tool, bis 20 personen frei ... lust auf einen test?
Beitrag wurde am 04.12.2008 vom Verfasser bearbeitet
Die Idee mit der Vernetzung nach außen finde ich super! So kann das educamp nochmal eine ganz neue Dimension bekommen und gleichzeitig können wir Erfahrungen sammeln. Erfahrungen im Bereich Unterricht/Seminar mit Öffnung nach außen: Bsp: "Opa Bienenzüchter" erklärt via live Session in der 6. Klasse Biologie, oder Investmentbanker erklärt die Bankenkrise bei den WiWi´s, oder Lehrer einer "Brennpunktschule" zeigen die Kompetenzen, die sie im real Unterricht benötigen... usw.)
Vielleicht finden sich ja Menschen aus dem Bildungsbereich (...), die durchaus bereit wären über die Tools ihr Wissen via live Session weiterzugeben und lernen dabei gleichzeitig die Möglichkeiten des Web2.0 kennen...
Nachtrag Lutz: Die Qualität ist wirklich sehr wichtig, sonst machen es bestimmt viele User wie ich: ABSCHALTEN! Und das wäre sehr schade ;-))
Vielleicht finden sich ja Menschen aus dem Bildungsbereich (...), die durchaus bereit wären über die Tools ihr Wissen via live Session weiterzugeben und lernen dabei gleichzeitig die Möglichkeiten des Web2.0 kennen...
Nachtrag Lutz: Die Qualität ist wirklich sehr wichtig, sonst machen es bestimmt viele User wie ich: ABSCHALTEN! Und das wäre sehr schade ;-))
Beitrag wurde am 04.12.2008 vom Verfasser bearbeitet
Hiho,
ich denke, die mögliche Anrechnung als Fortbildung ist wichtig, damit man auch Lehrer gewinnt, die sonst nicht auf ein BarCamp kommen wollten. Wenn Sie da sind, dann kann man sie ja inhaltlich überzeugen (was nicht gehen würde, wenn sie nicht da wären :-)
Ich hab mir auch überlegt, ob "EduCamp" wirklich der richtige Begriff für ein "LehrerCamp" wäre. Wäre "LehrerCamp" oder "SchulCamp" oder ähnliches nicht besser?
Die Idee find ich grundsätzlich super!
Liebe Grüße,
Christian
ich denke, die mögliche Anrechnung als Fortbildung ist wichtig, damit man auch Lehrer gewinnt, die sonst nicht auf ein BarCamp kommen wollten. Wenn Sie da sind, dann kann man sie ja inhaltlich überzeugen (was nicht gehen würde, wenn sie nicht da wären :-)
Ich hab mir auch überlegt, ob "EduCamp" wirklich der richtige Begriff für ein "LehrerCamp" wäre. Wäre "LehrerCamp" oder "SchulCamp" oder ähnliches nicht besser?
Die Idee find ich grundsätzlich super!
Liebe Grüße,
Christian
Christian Spannagel:
Hiho,
ich denke, die mögliche Anrechnung als Fortbildung ist wichtig, damit man auch Lehrer gewinnt, die sonst nicht auf ein BarCamp kommen wollten. Wenn Sie da sind, dann kann man sie ja inhaltlich überzeugen (was nicht gehen würde, wenn sie nicht da wären :-)
Hiho,
ich denke, die mögliche Anrechnung als Fortbildung ist wichtig, damit man auch Lehrer gewinnt, die sonst nicht auf ein BarCamp kommen wollten. Wenn Sie da sind, dann kann man sie ja inhaltlich überzeugen (was nicht gehen würde, wenn sie nicht da wären :-)
Also was die hessischen LehrerInnen betrifft: da bin ich beim IQ akkreditiert und kann eine Fortbildung daraus stricken... kann ja auch online sein... #mindlounge_paybackpunkte_sammeln ;-))
http://mindlounge.de/iq-akkreditiert.html
Beitrag wurde am 04.12.2008 vom Verfasser bearbeitet
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