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"Ein Pfund MeKo bitte!" - Geschichten vom Medienkompetenzerwerb

Beitrag verlinken am 09.02.2011 geschrieben
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Pädagogik und Politik, Feuilleton und Stammtisch waren sich selten einiger: Alle brauchen mehr Medienkompetenz! Für Bildung, gegen Verwahrlosung, für Demokratie, gegen Gewalt, für Ökonomie, gegen Facebook alles Böse. Medienkompetenz ist das Allheilmittel der Mediengesellschaft.

Der "Medienkompetenzerwerb" ist die entsprechend notwendige Maßnahme - in seiner Pauschalität oft gefordert und häufig zurecht (aber selten konstruktiv) kritisiert.

Wie wurdest Du eigentlich medienkompetent? In einem kreativen Workshop wollen kleine Geschichten gesammelt werden: "Als ich einmal Medienkompetenz erwarb ..." Das Ergebnis wird eine Geschichtssammlung sein, die anschaulich machen soll, was hinter dem Medienkompetenzerwerb stecken kann.

Vorkenntnisse braucht es nicht. Vorüberlegungen sind erlaubt, aber nicht notwendig. Vorrede und Moderation wird Jöran liefern.

Beitrag verlinken am 20.02.2011 geschrieben
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Hallo Jöran,

gute Idee mal anhand von Geschichten deutlich zu machen, wie Medienkompetenz sich meist ganz automatisch entwickelt. Bei der ganzen Medien-Kompetenz-Diskussion schwingt irgendwie immer die Grundhaltung mit, dazu seien die Menschen ja nicht von selbst in der Lage. Und das wird auch noch oft von Leuten gefordert, die selbst wenig im Internet zu Hause sind.

Irgendwie ist der Umgang mit diesen Kommunikationsmitteln - und nur darum geht es ja - aus meiner Sicht ja gar nichts so Besonderes. Es geht dabei immer um Kontaktaufnahme, und den Austausch von Gedanken mit anderen Menschen - so wie im realen Leben doch auch. Und da haben wir ja auch nicht die Idee einer notwendigerweise erstmal zu lernenden "Kommunikations-Kompetenz". Die erwerben auch Kinder ohne Anleitung - einfach durch Sprechen und das Einstellen auf Reaktionen.

Vielleich kann deine Session ja ein wenig zur Entzauberung von "Medien-Kompetenz" beitragen.

Beitrag verlinken am 20.02.2011 geschrieben
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Was mich interessieren würde, könnte in die Session passen, aber auch eine eigene sein und geht wie Karl-Heinz Vorschlag in Richtung "Entzauberung". Man könnte die Frage stellen: Was ist eigentlich Medienkompetenz. Wo kommt der Begriff her? Welcher Medienbegriff steht dahinter? Ist der (immer noch zitierte und quasi unveränderte) Dieter Baacke immer noch aktuell, oder sind die von Jenkins et. al. formulierten New Media Literacy Skills nicht eine viel bessere Basis, um über eine Medienkompetenz zu diskutieren.

Geht es überhaupt um einen kompetenten (was immer das heißen mag) Medienumgang, oder verfolgen  wir Medienpädagogen nicht viel mehr das Ziel einer Informationskompetenz.

Ich persönlich würde vorschlagen, daraus eine Doppelsession zu machen: Teil 1: Wie wurde ich Medienkompent? Teil 2: Wie komme ich darauf, dass das, was ich erworben habe, als Medienkompetenz zu klassifizieren ist?

LG

Wolfgang

Beitrag verlinken am 20.02.2011 geschrieben
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Ja, Wolfgang, gute Idee: Das sind 2 unabhängige Themen. Zweite Session ist sinnvoll.
Beitrag verlinken am 21.02.2011 geschrieben
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Karlheinz Pape:
Ja, Wolfgang, gute Idee: Das sind 2 unabhängige Themen. Zweite Session ist sinnvoll.

Das würde ich ganz genau so unterschreiben.

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