Alternate Reality Games (ARG) sind urbane Spiele, die die traditionelle Stadtrallye mit Rollenspielelementen und einer spannenden, dicht gewebten, fiktiven Hintergrundgeschichte kombinieren. Dabei werden bewusst die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die Teilnehmenden an solchen Veranstaltungen verfolgen in der Stadt und im Internet Hinweise, die zur Lösung eines Problems oder zur Aufdeckung der Hintergrundgeschichte beitragen. Den Spielhintergrund bietet die moderne Großstadt.(Quelle: http://www.projekt-prometheus.net/)
Studierende der Hochschule Bremen, FB Soziale Arbeit haben in der Lehrveranstaltung Medienpädagogik ein ARG zu der Thematik „Elite-StudentInnen-Verbindungen“ selber entwickelt. Nach dem sie zu Beginn des Semester selber in ein Spiel (http://www.projekt-prometheus.net/) verwickelt wurden, reflektierten sie ihre Erfahrungen und konzipierten ihr eigenes Spiel.
Als Vorbild diente hier die Alternate-Reality-Game-Reihe Projekt Prometheus, eine Verknüpfung von erlebnispädagogischen Elementen, Medienkompetenz und (politischer) Bildung, die seit 2008 vom basa e.V. (Bildungsstätte Alte Schule Anspach) und dem Waldritter e.V. entwickelt wurde. Weitere Infos zu deren Ansatz: http://www.zauberfeder-verlag.de/Produkte/HdK/LARP-HdK_Artikel-05.pdf (PDF)
Ziel dieser Alternate Reality Games ist es, Bildung erlebbar und besonders für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiv zu machen.
Können ARGs in der Medienpädagogik eingesetzt werden? wenn ja, wie?
Verändert ein ARG, mit gefakten Internetseiten, Emails und Chats, dass Nutzungsverhalten der User?
Welche Rahmenbedingungen sind für so ein Spiel notwendig?
Wie können diese neuen Lernräume genutzt werden?
Markus Gerstmann , ServiceBureau Jugendinformation, Lehrbeauftragter Hochschule Bremen und einige Studierende
Workshop mit kurzer Präsentation und eigner Ideensammlung
Anregung auf Youtube:




