Forum
Hallo zusammen,
ich habe mir - wie vermutlich viele Educamper - im Nachklang der Veranstaltung die Frage gestellt, was denn letztlich das entscheidende innovative Moment ist, das durch die Web2.0-Welt den Bildungsbereich, das Verständnis von Lehren und Lernen, vorantreibt.
Mein Fazit:
- Der Lernende steht im Mittelpunkt aller Überlegungen zur Organisation und Gestaltung von Lernumwelten. Das ist an sich nicht neu, wird in unterschiedlichen Dimensionen und unter verschiedenen Perspektiven bereits seit über einem Jahrzehnt diskutiert und propagiert (Selbstorganisiertes Lernen, Lernumgebungen, Projektorientiertes Lernen, usw.).
- Die Philosophie und Ideen des Web2.0 rücken den Lernenden noch weiter ins Zentrum, indem er selbst soziale Beziehungen aufbaut (real, virtuell) und sich sich eine persönliche Lernumgebung selbstgesteuert zusammensetzt.
- Dabei verschwimmen die Grenzen von Realität und Virtualität. Medial vermittelte Kommunikation wird als real erlebt, Kommunikationen in Realsituationen werden medial fortgeführt. Soziale Verbindungen werden unabhängig von Ort und Zeit gebildet und fortgeführt. Die Welt ist ein Dorf, jede erdenklich Verknüpfung und Kommunikationsform ist möglich, unabhängig von Institutionen ("Schulen") und Personen ("Lehrer").
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
- Wie gehen wir mit Personen um, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage sind, sich solche Lernumgebungen tatsächlich selbst zu organisieren?
- Auch andere Lern- und Lehrmodelle streben die Eigenaktivität des Lernes an - ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
-Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
Fragen über Fragen .... Evtl. bereits erste Impulse für educamp2009 :-)
Bin auf eure Einschätzungen gespannt!
Uli
ich habe mir - wie vermutlich viele Educamper - im Nachklang der Veranstaltung die Frage gestellt, was denn letztlich das entscheidende innovative Moment ist, das durch die Web2.0-Welt den Bildungsbereich, das Verständnis von Lehren und Lernen, vorantreibt.
Mein Fazit:
- Der Lernende steht im Mittelpunkt aller Überlegungen zur Organisation und Gestaltung von Lernumwelten. Das ist an sich nicht neu, wird in unterschiedlichen Dimensionen und unter verschiedenen Perspektiven bereits seit über einem Jahrzehnt diskutiert und propagiert (Selbstorganisiertes Lernen, Lernumgebungen, Projektorientiertes Lernen, usw.).
- Die Philosophie und Ideen des Web2.0 rücken den Lernenden noch weiter ins Zentrum, indem er selbst soziale Beziehungen aufbaut (real, virtuell) und sich sich eine persönliche Lernumgebung selbstgesteuert zusammensetzt.
- Dabei verschwimmen die Grenzen von Realität und Virtualität. Medial vermittelte Kommunikation wird als real erlebt, Kommunikationen in Realsituationen werden medial fortgeführt. Soziale Verbindungen werden unabhängig von Ort und Zeit gebildet und fortgeführt. Die Welt ist ein Dorf, jede erdenklich Verknüpfung und Kommunikationsform ist möglich, unabhängig von Institutionen ("Schulen") und Personen ("Lehrer").
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
- Wie gehen wir mit Personen um, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage sind, sich solche Lernumgebungen tatsächlich selbst zu organisieren?
- Auch andere Lern- und Lehrmodelle streben die Eigenaktivität des Lernes an - ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
-Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
Fragen über Fragen .... Evtl. bereits erste Impulse für educamp2009 :-)
Bin auf eure Einschätzungen gespannt!
Uli
Ulrich Iberer:
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
- Wie gehen wir mit Personen um, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage sind, sich solche Lernumgebungen tatsächlich selbst zu organisieren?
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
- Wie gehen wir mit Personen um, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage sind, sich solche Lernumgebungen tatsächlich selbst zu organisieren?
Das ist eine gute Frage! Wie gingen wir denn bisher mit Personen um, die nicht in der Lage waren... Und die für mich noch spannendere Frage lautet: Was lernen wir aus unseren Fehlern? (also die Lernenden nicht erreicht zu haben)
Ulrich Iberer:
- Auch andere Lern- und Lehrmodelle streben die Eigenaktivität des Lernes an - ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
- Auch andere Lern- und Lehrmodelle streben die Eigenaktivität des Lernes an - ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
Heißt denn Web 2.0 für dich, das alle nur noch vor der "Glotze" hängen? Ich denke es geht hier nicht darum, dass das Web 2.0 alles ersetzt - es geht darum die Kulturwerkzeuge, die wir haben sinnvoll, zielgerichtet, innovativ usw. einzusetzen und zu verknüpfen... auch das ist eine Art von Netzwerk bilden...
Ulrich Iberer:
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
Diese These wäre dann vergleichbar mit den Gegnern des Computers und Internets, die ja genau diese Argumente vorbringen... Es gab mal eine Zeit da wurden TV-Geräte modern... die Argumente waren ähnlich... was ist passiert?
...
Ulrich Iberer:
-Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
-Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
Dann können wir uns endlich den wichtigen Dingen widmen ;-)) Zb. den wirklichen Herausforderungen (oben genannt) der nächsten Jahre... Weltverbesserungskompetenz auf globaler Ebene mit einem Netzwerk von Menschen mit gleichem Menschenbild... Anmerkung: in der Bildung zu arbeiten sollte auf Freiwilligkeit beruhen, alles andere kommt nicht an!! (die Kids und Studenten merken das und dann....)
>>>>>>>>Fragen über Fragen .... Evtl. bereits erste Impulse für educamp2009 :-)
Ja, da müssen wir hier schonmal gute Vorarbeit leisten, um diese an 2,5 Tagen im Camp beantwortet zu bekommen ;-))
"Alexander Rausch":
Heißt denn Web 2.0 für dich, das alle nur noch vor der "Glotze" hängen? Ich denke es geht hier nicht darum, dass das Web 2.0 alles ersetzt - es geht darum die Kulturwerkzeuge, die wir haben sinnvoll, zielgerichtet, innovativ usw. einzusetzen und zu verknüpfen... auch das ist eine Art von Netzwerk bilden...
Heißt denn Web 2.0 für dich, das alle nur noch vor der "Glotze" hängen? Ich denke es geht hier nicht darum, dass das Web 2.0 alles ersetzt - es geht darum die Kulturwerkzeuge, die wir haben sinnvoll, zielgerichtet, innovativ usw. einzusetzen und zu verknüpfen... auch das ist eine Art von Netzwerk bilden...
Ich denke auch.
"Alexander Rausch":
Diese These wäre dann vergleichbar mit den Gegnern des Computers und Internets, die ja genau diese Argumente vorbringen... Es gab mal eine Zeit da wurden TV-Geräte modern... die Argumente waren ähnlich... was ist passiert?
Diese These wäre dann vergleichbar mit den Gegnern des Computers und Internets, die ja genau diese Argumente vorbringen... Es gab mal eine Zeit da wurden TV-Geräte modern... die Argumente waren ähnlich... was ist passiert?
Ja, die Welt wurde dadurch lebenswerter für viele.
"Alexander Rausch":
Dann können wir uns endlich den wichtigen Dingen widmen ;-)) Zb. den wirklichen Herausforderungen (oben genannt) der nächsten Jahre... Weltverbesserungskompetenz auf globaler Ebene mit einem Netzwerk von Menschen mit gleichem Menschenbild... Anmerkung: in der Bildung zu arbeiten sollte auf Freiwilligkeit beruhen, alles andere kommt nicht an!! (die Kids und Studenten merken das und dann....)
>>>>>>>>Fragen über Fragen .... Evtl. bereits erste Impulse für educamp2009 :-)
Dann können wir uns endlich den wichtigen Dingen widmen ;-)) Zb. den wirklichen Herausforderungen (oben genannt) der nächsten Jahre... Weltverbesserungskompetenz auf globaler Ebene mit einem Netzwerk von Menschen mit gleichem Menschenbild... Anmerkung: in der Bildung zu arbeiten sollte auf Freiwilligkeit beruhen, alles andere kommt nicht an!! (die Kids und Studenten merken das und dann....)
>>>>>>>>Fragen über Fragen .... Evtl. bereits erste Impulse für educamp2009 :-)
Oder schon für Ludwigsburg im Juni!
Ja, das sind interessante Fragen für Ludwigsburg! Ich war z.B. gestern mit einer 5.Klasse im Internet und viele von denen wollten auf die Spieleseiten... Wenn man sich dann z.B. die Seiten mit dem zugemüllten Werbespam anschaut, dann stelle ich schon viele Fragen... Als Lehrer, als Eltern, als Mensch...
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?) ++++
Viele Fragen, viele Antworten - diese müssen zu einem neuen Konstrukt formuliert und umgesetzt werden, damit das neue Kulturwerkzeug entsprechend in der Gesellschaft den Platz finden kann, der einen Sinn ergibt...
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?) ++++
Viele Fragen, viele Antworten - diese müssen zu einem neuen Konstrukt formuliert und umgesetzt werden, damit das neue Kulturwerkzeug entsprechend in der Gesellschaft den Platz finden kann, der einen Sinn ergibt...
Alexander Rausch:
Ja, das sind interessante Fragen für Ludwigsburg! Ich war z.B. gestern mit einer 5.Klasse im Internet und viele von denen wollten auf die Spieleseiten... Wenn man sich dann z.B. die Seiten mit dem zugemüllten Werbespam anschaut, dann stelle ich schon viele Fragen... Als Lehrer, als Eltern, als Mensch...
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?) ++++
Viele Fragen, viele Antworten - diese müssen zu einem neuen Konstrukt formuliert und umgesetzt werden, damit das neue Kulturwerkzeug entsprechend in der Gesellschaft den Platz finden kann, der einen Sinn ergibt...
Ja, das sind interessante Fragen für Ludwigsburg! Ich war z.B. gestern mit einer 5.Klasse im Internet und viele von denen wollten auf die Spieleseiten... Wenn man sich dann z.B. die Seiten mit dem zugemüllten Werbespam anschaut, dann stelle ich schon viele Fragen... Als Lehrer, als Eltern, als Mensch...
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?) ++++
Viele Fragen, viele Antworten - diese müssen zu einem neuen Konstrukt formuliert und umgesetzt werden, damit das neue Kulturwerkzeug entsprechend in der Gesellschaft den Platz finden kann, der einen Sinn ergibt...
Gut, dass ich dich gerade erwische. Aus meiner langjährigen Erfahrung weiß ich, dass Beteiligungsinitiativen, wie unsere gerade, oft einen plötzlichen Tod sterben. Wie eine Welle, die plötzlich abebt und nicht mehr auftaucht. Wir müssen sehr aufpassen, dass dies mit uns nicht geschieht. Deshalb insistiere ich so sehr auf das Integrierende! Insbesondere sind die Blogs zwar eine tolle Sache, aber schon in Ilmenau war mir klar, dass Blogs eher Ausdifferenzieren als integrieren. Jeder freut sich, dass er sich ausführlich darstellen kann und vernachlässigt die Gemeinschaftsräume. Das war übrigens der Schwachpunkt des Sozialismus!:-)))
Hier ist es ähnlich: die Blogs werden immer schöner (wie Privathäuser) aber die Gemeinschaftsräume (Plätze und sonstige staatliche Einrichtungen: diese Forum hier und unsere gemeinsame Projektseite) veröden. Das ist ein ganz normaler Prozess, man muss dem aber vorbeugen. Ich werde also sehr schnell eine Sammelmail an meine Freunde schicken und sie auf Ludwigsburg hinweisen. Sonst hauen alle ab in alle Richtungen und das Gesetz der Entropie hat sich voll realisiert. Eines zumindest müssen wir so schnell wie möglich erreichen: dass alle unser Glossar lesen und verinnerlichen! Das ist wichtig, weil es dann unsere gemeinsame Sprache wird. Und dann können die Leute wieder ein bisschen herumrennen, aber in Ludwigsburg müssen wir personell und inhaltlich wieder zusammenkommen. So schreitet der dialektische Prozess von Integration, Differenzierung, Integration auf höherer Stufe voran. Ich zumindest werde mir keinen Blog anlegen, solange die Gefahr besteht, dass die gemeinschaftlichen Räume vernachlässigt werden.
Und weil ich gerade dabei bin: natürlich befasse ich mich sehr intensiv mit der Geschichte und weiß, dass es bei Bewegungen, die Paradigmenwechsel einleiten, rekurrente Muster bestehen. Die Verbreitung des Christentums zeigt das Emergieren einer Person, die ein attraktives Sinnangebot bietet und sich gegen Konkurrenten durchsetzen muss (viele wollten eine weniger strenge Religion als das Judentum und die Gruppe um Jesus war attraktiver). Um der drohenden Auflösung durch Ausdifferenzierungen zu begegnen musste sehr bald eine Kodifizierung durch Referenztexte stattfinden. Dieses Muster wiederholt sich bei den meisten Paradigmenwechseln. Auch wenn der Vergleich komisch wirken kann, dieses Muster betrifft alle neuen Bewegungen und Initiativen.
Daher mein insistieren auf das Aufgreifen das Glossars, vielleicht auch meiner beiden in Ilmenau verteilten Aufsätze.
Wenn das alles nicht klappt, wird es trotzdem eine ganze spannende Geschichte gewesen sein. Wenn es klappt, werden wir noch viel Spaß haben!
Jean-Pol Martin:
Wir müssen sehr aufpassen, dass dies mit uns nicht geschieht. (...)
Hier ist es ähnlich: die Blogs werden immer schöner (wie Privathäuser) aber die Gemeinschaftsräume (Plätze und sonstige staatliche Einrichtungen: diese Forum hier und unsere gemeinsame Projektseite) veröden. Das ist ein ganz normaler Prozess, man muss dem aber vorbeugen. Ich werde also sehr schnell eine Sammelmail an meine Freunde schicken und sie auf Ludwigsburg hinweisen. Sonst hauen alle ab in alle Richtungen und das Gesetz der Entropie hat sich voll realisiert. Eines zumindest müssen wir so schnell wie möglich erreichen: dass alle unser Glossar lesen und verinnerlichen! Das ist wichtig, weil es dann unsere gemeinsame Sprache wird. Und dann können die Leute wieder ein bisschen herumrennen, aber in Ludwigsburg müssen wir personell und inhaltlich wieder zusammenkommen. So schreitet der dialektische Prozess von Integration, Differenzierung, Integration auf höherer Stufe voran. Ich zumindest werde mir keinen Blog anlegen, solange die Gefahr besteht, dass die gemeinschaftlichen Räume vernachlässigt werden. (...)
Und weil ich gerade dabei bin: natürlich befasse ich mich sehr intensiv mit der Geschichte und weiß, dass es bei Bewegungen, die Paradigmenwechsel einleiten, rekurrente Muster bestehen. Die Verbreitung des Christentums zeigt das Emergieren einer Person, die ein attraktives Sinnangebot bietet und sich gegen Konkurrenten durchsetzen muss (viele wollten eine weniger strenge Religion als das Judentum und die Gruppe um Jesus war attraktiver). Um der drohenden Auflösung durch Ausdifferenzierungen zu begegnen musste sehr bald eine Kodifizierung durch Referenztexte stattfinden. Dieses Muster wiederholt sich bei den meisten Paradigmenwechseln. Auch wenn der Vergleich komisch wirken kann, dieses Muster betrifft alle neuen Bewegungen und Initiativen.
Daher mein insistieren auf das Aufgreifen das Glossars, vielleicht auch meiner beiden in Ilmenau verteilten Aufsätze.
Wenn das alles nicht klappt, wird es trotzdem eine ganze spannende Geschichte gewesen sein. Wenn es klappt, werden wir noch viel Spaß haben!
Wir müssen sehr aufpassen, dass dies mit uns nicht geschieht. (...)
Hier ist es ähnlich: die Blogs werden immer schöner (wie Privathäuser) aber die Gemeinschaftsräume (Plätze und sonstige staatliche Einrichtungen: diese Forum hier und unsere gemeinsame Projektseite) veröden. Das ist ein ganz normaler Prozess, man muss dem aber vorbeugen. Ich werde also sehr schnell eine Sammelmail an meine Freunde schicken und sie auf Ludwigsburg hinweisen. Sonst hauen alle ab in alle Richtungen und das Gesetz der Entropie hat sich voll realisiert. Eines zumindest müssen wir so schnell wie möglich erreichen: dass alle unser Glossar lesen und verinnerlichen! Das ist wichtig, weil es dann unsere gemeinsame Sprache wird. Und dann können die Leute wieder ein bisschen herumrennen, aber in Ludwigsburg müssen wir personell und inhaltlich wieder zusammenkommen. So schreitet der dialektische Prozess von Integration, Differenzierung, Integration auf höherer Stufe voran. Ich zumindest werde mir keinen Blog anlegen, solange die Gefahr besteht, dass die gemeinschaftlichen Räume vernachlässigt werden. (...)
Und weil ich gerade dabei bin: natürlich befasse ich mich sehr intensiv mit der Geschichte und weiß, dass es bei Bewegungen, die Paradigmenwechsel einleiten, rekurrente Muster bestehen. Die Verbreitung des Christentums zeigt das Emergieren einer Person, die ein attraktives Sinnangebot bietet und sich gegen Konkurrenten durchsetzen muss (viele wollten eine weniger strenge Religion als das Judentum und die Gruppe um Jesus war attraktiver). Um der drohenden Auflösung durch Ausdifferenzierungen zu begegnen musste sehr bald eine Kodifizierung durch Referenztexte stattfinden. Dieses Muster wiederholt sich bei den meisten Paradigmenwechseln. Auch wenn der Vergleich komisch wirken kann, dieses Muster betrifft alle neuen Bewegungen und Initiativen.
Daher mein insistieren auf das Aufgreifen das Glossars, vielleicht auch meiner beiden in Ilmenau verteilten Aufsätze.
Wenn das alles nicht klappt, wird es trotzdem eine ganze spannende Geschichte gewesen sein. Wenn es klappt, werden wir noch viel Spaß haben!
Interessante Sichtweise. Ja ich sehe die Gefahr des Auflösens auch - gerade, da viele Ihre "Karriere", wie immer sie diese formulieren, pushen wollen - ich denke beides ist möglich (Blog etc. und Gemeinschaft), jedoch sollte beides gleichwertig im Stellenwert sein - hat den Vorteil für die Blogger, dass gemeinsam konstruiertes Wissen direkt mit copy&paste veröffentlicht werden kann und so einen noch größeren Input darstellt...
Ich stimme dir zu, dass Ludwigsburg magnetisch aufgeladen werden muss, so dass die Neuronen ihren Weg finden können... von allein hinschweben...
Zum Thema Glossar, Aufsätze: sicherlich ist es ganz wichtig von einer gemeinsamen Basis aus mit konstruktiver Kritik zu diskutieren - in Netzwerken ist das unabdingbar, da sonst zu viele Gruppierungen entstehen und sich im Netz wieder verlieren!
Ähnlich einem gemeinsamen Menschenbild im www, brauchen wir eine Grundlage zur Diskussion, die dann immer wieder um das Wissen der Gemeinschaft erweitert wird... und so entsteht nach und nach ein gemeinsam konstruiertes Bild von allem was zur Diskussion steht...
Wir bleiben dran ;-))
Alexander Rausch:
Interessante Sichtweise. Ja ich sehe die Gefahr des Auflösens auch - gerade, da viele Ihre "Karriere", wie immer sie diese formulieren, pushen wollen - ich denke beides ist möglich (Blog etc. und Gemeinschaft), jedoch sollte beides gleichwertig im Stellenwert sein - hat den Vorteil für die Blogger, dass gemeinsam konstruiertes Wissen direkt mit copy&paste veröffentlicht werden kann und so einen noch größeren Input darstellt...
Ich stimme dir zu, dass Ludwigsburg magnetisch aufgeladen werden muss, so dass die Neuronen ihren Weg finden können... von allein hinschweben...
Zum Thema Glossar, Aufsätze: sicherlich ist es ganz wichtig von einer gemeinsamen Basis aus mit konstruktiver Kritik zu diskutieren - in Netzwerken ist das unabdingbar, da sonst zu viele Gruppierungen entstehen und sich im Netz wieder verlieren!
Ähnlich einem gemeinsamen Menschenbild im www, brauchen wir eine Grundlage zur Diskussion, die dann immer wieder um das Wissen der Gemeinschaft erweitert wird... und so entsteht nach und nach ein gemeinsam konstruiertes Bild von allem was zur Diskussion steht...
Wir bleiben dran ;-))
Jean-Pol Martin:
Wir müssen sehr aufpassen, dass dies mit uns nicht geschieht. (...)
Hier ist es ähnlich: die Blogs werden immer schöner (wie Privathäuser) aber die Gemeinschaftsräume (Plätze und sonstige staatliche Einrichtungen: diese Forum hier und unsere gemeinsame Projektseite) veröden. Das ist ein ganz normaler Prozess, man muss dem aber vorbeugen. Ich werde also sehr schnell eine Sammelmail an meine Freunde schicken und sie auf Ludwigsburg hinweisen. Sonst hauen alle ab in alle Richtungen und das Gesetz der Entropie hat sich voll realisiert. Eines zumindest müssen wir so schnell wie möglich erreichen: dass alle unser Glossar lesen und verinnerlichen! Das ist wichtig, weil es dann unsere gemeinsame Sprache wird. Und dann können die Leute wieder ein bisschen herumrennen, aber in Ludwigsburg müssen wir personell und inhaltlich wieder zusammenkommen. So schreitet der dialektische Prozess von Integration, Differenzierung, Integration auf höherer Stufe voran. Ich zumindest werde mir keinen Blog anlegen, solange die Gefahr besteht, dass die gemeinschaftlichen Räume vernachlässigt werden. (...)
Und weil ich gerade dabei bin: natürlich befasse ich mich sehr intensiv mit der Geschichte und weiß, dass es bei Bewegungen, die Paradigmenwechsel einleiten, rekurrente Muster bestehen. Die Verbreitung des Christentums zeigt das Emergieren einer Person, die ein attraktives Sinnangebot bietet und sich gegen Konkurrenten durchsetzen muss (viele wollten eine weniger strenge Religion als das Judentum und die Gruppe um Jesus war attraktiver). Um der drohenden Auflösung durch Ausdifferenzierungen zu begegnen musste sehr bald eine Kodifizierung durch Referenztexte stattfinden. Dieses Muster wiederholt sich bei den meisten Paradigmenwechseln. Auch wenn der Vergleich komisch wirken kann, dieses Muster betrifft alle neuen Bewegungen und Initiativen.
Daher mein insistieren auf das Aufgreifen das Glossars, vielleicht auch meiner beiden in Ilmenau verteilten Aufsätze.
Wenn das alles nicht klappt, wird es trotzdem eine ganze spannende Geschichte gewesen sein. Wenn es klappt, werden wir noch viel Spaß haben!
Wir müssen sehr aufpassen, dass dies mit uns nicht geschieht. (...)
Hier ist es ähnlich: die Blogs werden immer schöner (wie Privathäuser) aber die Gemeinschaftsräume (Plätze und sonstige staatliche Einrichtungen: diese Forum hier und unsere gemeinsame Projektseite) veröden. Das ist ein ganz normaler Prozess, man muss dem aber vorbeugen. Ich werde also sehr schnell eine Sammelmail an meine Freunde schicken und sie auf Ludwigsburg hinweisen. Sonst hauen alle ab in alle Richtungen und das Gesetz der Entropie hat sich voll realisiert. Eines zumindest müssen wir so schnell wie möglich erreichen: dass alle unser Glossar lesen und verinnerlichen! Das ist wichtig, weil es dann unsere gemeinsame Sprache wird. Und dann können die Leute wieder ein bisschen herumrennen, aber in Ludwigsburg müssen wir personell und inhaltlich wieder zusammenkommen. So schreitet der dialektische Prozess von Integration, Differenzierung, Integration auf höherer Stufe voran. Ich zumindest werde mir keinen Blog anlegen, solange die Gefahr besteht, dass die gemeinschaftlichen Räume vernachlässigt werden. (...)
Und weil ich gerade dabei bin: natürlich befasse ich mich sehr intensiv mit der Geschichte und weiß, dass es bei Bewegungen, die Paradigmenwechsel einleiten, rekurrente Muster bestehen. Die Verbreitung des Christentums zeigt das Emergieren einer Person, die ein attraktives Sinnangebot bietet und sich gegen Konkurrenten durchsetzen muss (viele wollten eine weniger strenge Religion als das Judentum und die Gruppe um Jesus war attraktiver). Um der drohenden Auflösung durch Ausdifferenzierungen zu begegnen musste sehr bald eine Kodifizierung durch Referenztexte stattfinden. Dieses Muster wiederholt sich bei den meisten Paradigmenwechseln. Auch wenn der Vergleich komisch wirken kann, dieses Muster betrifft alle neuen Bewegungen und Initiativen.
Daher mein insistieren auf das Aufgreifen das Glossars, vielleicht auch meiner beiden in Ilmenau verteilten Aufsätze.
Wenn das alles nicht klappt, wird es trotzdem eine ganze spannende Geschichte gewesen sein. Wenn es klappt, werden wir noch viel Spaß haben!
Interessante Sichtweise. Ja ich sehe die Gefahr des Auflösens auch - gerade, da viele Ihre "Karriere", wie immer sie diese formulieren, pushen wollen - ich denke beides ist möglich (Blog etc. und Gemeinschaft), jedoch sollte beides gleichwertig im Stellenwert sein - hat den Vorteil für die Blogger, dass gemeinsam konstruiertes Wissen direkt mit copy&paste veröffentlicht werden kann und so einen noch größeren Input darstellt...
Ich stimme dir zu, dass Ludwigsburg magnetisch aufgeladen werden muss, so dass die Neuronen ihren Weg finden können... von allein hinschweben...
Zum Thema Glossar, Aufsätze: sicherlich ist es ganz wichtig von einer gemeinsamen Basis aus mit konstruktiver Kritik zu diskutieren - in Netzwerken ist das unabdingbar, da sonst zu viele Gruppierungen entstehen und sich im Netz wieder verlieren!
Ähnlich einem gemeinsamen Menschenbild im www, brauchen wir eine Grundlage zur Diskussion, die dann immer wieder um das Wissen der Gemeinschaft erweitert wird... und so entsteht nach und nach ein gemeinsam konstruiertes Bild von allem was zur Diskussion steht...
Wir bleiben dran ;-))
Super! Ich fühle mich sehr gut verstanden. Jetzt muss ich leider weg, aber das Gespräch mit dir hat mir sehr viele Impulse gegeben. Sobald ich wieder ein bisschen Zeit habe (etwa ab 10.00Uhr), führe ich diesen Gedankengang weiter!
Ich würde die Geschichte mit den Blogs nicht ganz so negativ sehen - auch wenn ich selbst die Gefahr genauso sehe wie ihr. Auch die Blogs sind untereinander vernetzt und bilden so ein Netzwerk. Wenn ich beispielsweise bei Michael einen Artikel über das BarCam 2.0 lese und begeistert von dem Begriff bin, dann poste ich auch in meinem Blog einen Artikel darüber und verweise auf Michael. So schafft man nicht nur ein Netzwerk, sondern verbreitet Ideen auch weiträumig und erreicht so vielleicht mehr Adressaten.
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Christian Spannagel:
Ich würde die Geschichte mit den Blogs nicht ganz so negativ sehen - auch wenn ich selbst die Gefahr genauso sehe wie ihr. Auch die Blogs sind untereinander vernetzt und bilden so ein Netzwerk. Wenn ich beispielsweise bei Michael einen Artikel über das BarCam 2.0 lese und begeistert von dem Begriff bin, dann poste ich auch in meinem Blog einen Artikel darüber und verweise auf Michael. So schafft man nicht nur ein Netzwerk, sondern verbreitet Ideen auch weiträumig und erreicht so vielleicht mehr Adressaten.
Ich würde die Geschichte mit den Blogs nicht ganz so negativ sehen - auch wenn ich selbst die Gefahr genauso sehe wie ihr. Auch die Blogs sind untereinander vernetzt und bilden so ein Netzwerk. Wenn ich beispielsweise bei Michael einen Artikel über das BarCam 2.0 lese und begeistert von dem Begriff bin, dann poste ich auch in meinem Blog einen Artikel darüber und verweise auf Michael. So schafft man nicht nur ein Netzwerk, sondern verbreitet Ideen auch weiträumig und erreicht so vielleicht mehr Adressaten.
So sehe ich das auch... deswegen gleich-wertig, jeder Part ist wichtig, denn Verbreitung im Netz schaffen wir durch viele Verlinkungen, z.b. durch Blogs usw. also nicht in gut oder schlecht einteilen, sondern in welches Tool wann, wie, wo und warum... sinnvoll nutzen und einsetzen ;-))
Christian Spannagel:
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Sehr schön! Wenn wir aus dem Müssen noch ein möchten machen, dann kommt das volle Potenzial zum Vorschein - denn wer möchte schon gerne etwas Schönes Müssen? Schöne Dinge entstehen aus dem freien Wunsch etwas tun zu zu "möchten", also mit Spass und Freude auf das Ziel zu... Da kommt dann der Coach zum Vorschein ;-))
Aber die Gedanken und Worte, die wir benutzen haben viel Power... (mal so nebenbei bemerkt und in Richtung Weltverbesserung denkend ;-))
"Alexander Rausch":
So sehe ich das auch... deswegen gleich-wertig, jeder Part ist wichtig, denn Verbreitung im Netz schaffen wir durch viele Verlinkungen, z.b. durch Blogs usw. also nicht in gut oder schlecht einteilen, sondern in welches Tool wann, wie, wo und warum... sinnvoll nutzen und einsetzen ;-))
Sehr schön! Wenn wir aus dem Müssen noch ein möchten machen, dann kommt das volle Potenzial zum Vorschein - denn wer möchte schon gerne etwas Schönes Müssen? Schöne Dinge entstehen aus dem freien Wunsch etwas tun zu zu "möchten", also mit Spass und Freude auf das Ziel zu... Da kommt dann der Coach zum Vorschein ;-))
Aber die Gedanken und Worte, die wir benutzen haben viel Power... (mal so nebenbei bemerkt und in Richtung Weltverbesserung denkend ;-))
"Christian Spannagel":
Ich würde die Geschichte mit den Blogs nicht ganz so negativ sehen - auch wenn ich selbst die Gefahr genauso sehe wie ihr. Auch die Blogs sind untereinander vernetzt und bilden so ein Netzwerk. Wenn ich beispielsweise bei Michael einen Artikel über das BarCam 2.0 lese und begeistert von dem Begriff bin, dann poste ich auch in meinem Blog einen Artikel darüber und verweise auf Michael. So schafft man nicht nur ein Netzwerk, sondern verbreitet Ideen auch weiträumig und erreicht so vielleicht mehr Adressaten.
Ich würde die Geschichte mit den Blogs nicht ganz so negativ sehen - auch wenn ich selbst die Gefahr genauso sehe wie ihr. Auch die Blogs sind untereinander vernetzt und bilden so ein Netzwerk. Wenn ich beispielsweise bei Michael einen Artikel über das BarCam 2.0 lese und begeistert von dem Begriff bin, dann poste ich auch in meinem Blog einen Artikel darüber und verweise auf Michael. So schafft man nicht nur ein Netzwerk, sondern verbreitet Ideen auch weiträumig und erreicht so vielleicht mehr Adressaten.
So sehe ich das auch... deswegen gleich-wertig, jeder Part ist wichtig, denn Verbreitung im Netz schaffen wir durch viele Verlinkungen, z.b. durch Blogs usw. also nicht in gut oder schlecht einteilen, sondern in welches Tool wann, wie, wo und warum... sinnvoll nutzen und einsetzen ;-))
"Christian Spannagel":
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Ganz wichtig - und da stimme ich euch zu - ist aber, dass wir auch gemeinsame Räume pflegen. Hierzu zählen für mich der EduCamp-Bereich, Wikiversity und die realen Treffen. Und bei diesen drei Dingen müssen wir einfach aktiv bleiben. (Genauso meine ich das: wir MÜSSEN! Ich will nämlich Spaß haben!)
Sehr schön! Wenn wir aus dem Müssen noch ein möchten machen, dann kommt das volle Potenzial zum Vorschein - denn wer möchte schon gerne etwas Schönes Müssen? Schöne Dinge entstehen aus dem freien Wunsch etwas tun zu zu "möchten", also mit Spass und Freude auf das Ziel zu... Da kommt dann der Coach zum Vorschein ;-))
Aber die Gedanken und Worte, die wir benutzen haben viel Power... (mal so nebenbei bemerkt und in Richtung Weltverbesserung denkend ;-))
Ich habe Blogs keineswegs als negativ beschrieben, ganz im Gegenteil. Ich bemühe mich lediglich, das dialektische Verhältnis hervorzuheben und zu betonen, dass es schwieriger ist, integrativ zu wirken als ausdifferenzierend. Mein Job sehe ich hauptsächlich darin, dass ich mit viel Aufwand immer wieder versuchen alles zusammenzubringen. Ich muss jetzt weg, möchte aber, wenn Ihr nix dagegen habt, ein paar weitere Basics des neuen Paradigmas hier einspeisen. Bis dann.
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