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Ich bin heute Abend mit dem Zug unterwegs... Glossar habe ich mir ausgedruckt ;-))) Bin schon gespannt welche neuen Wörter und Begriffe auf mich zukommen... Ok, zugegeben habe ich einige schon gehört die letzten Monate ;-))
Ahhhh.....da komme ich nie mehr mit das nach zu lesen....will nicht niemand in 3 Sätzen den aktuellen Stand nennen? Danke
Alexander Rausch:
Ich bin heute Abend mit dem Zug unterwegs... Glossar habe ich mir ausgedruckt ;-))) Bin schon gespannt welche neuen Wörter und Begriffe auf mich zukommen... Ok, zugegeben habe ich einige schon gehört die letzten Monate ;-))
Ich bin heute Abend mit dem Zug unterwegs... Glossar habe ich mir ausgedruckt ;-))) Bin schon gespannt welche neuen Wörter und Begriffe auf mich zukommen... Ok, zugegeben habe ich einige schon gehört die letzten Monate ;-))
Schön (Erleichterung!;-))) Ich bin deshalb erleichtert, weil ich denke, dass wenn du das Glossar liest und den anderen empfiehlst, wir dann zügig vorankommen werden.
Hier nur eines von den Basics, die wir noch gemeinsam aufarbeiten müssen:
Kapitalist im neuen Paradigma:
Wenn Aufmerksamkeit die Währung der Zukunft ist, und wenn ich selbst im neuen Paradigma ein Kapitalist sein will, dann muss ich über Aufmerksamkeitsströme (Mailinglisten) verfügen, die ich auf bestimmte Menschen oder bestimmte Gegenstände lenken kann, wenn ich will. Aufmerksamkeitsressourcen gewinnt man dadurch, dass man nachhaltig in diversen Feldern wirkt und auf diese Weise Vertrauen aufbaut. Daher ist Nachhaltigkeit (nicht zu oft das Feld wechseln) im positiven, sichtbaren Wirken, eine Voraussetzung für die Kapitalisierung von Aufmerksamkeit (=Währung).
MOstafa Akbari:
Ahhhh.....da komme ich nie mehr mit das nach zu lesen....will nicht niemand in 3 Sätzen den aktuellen Stand nennen? Danke
Ahhhh.....da komme ich nie mehr mit das nach zu lesen....will nicht niemand in 3 Sätzen den aktuellen Stand nennen? Danke
Ich habe die Beobachtung eingeworfen, dass wir im Augenblick (nicht zuletzt durch die Blogs) uns ausdifferenzieren, was im Prinzip OK ist, aber dass ausgleichend integrative Kräfte aufgebaut werden müssen, die uns zusammenbringen, bevor alles auseinanderläuft. Als integrative Instrumente betrachte ich das von mir erstellte Glossar (Entwicklung einer gemeinsamen Sprache), dieses Forum hier, das gemeinsame Projektwiki und das Treffen im Juni in Ludwigsburg. Wie bei jeder anderen Bewegung in der Geschichte braucht man einen Corpus an Texten, worauf jeder sich beziehen kann. Nur so ist stabile Kohäsion zu erreichen.
Danke, bin ich froh, dass ich letztes Jahr ein Projekt mit Germanisten hatte und weiß was Corpus heisst.
Ich weiß nicht, ob dieses die richtige Plattform ist. Unsere Kommunikation hierrüber ist nicht optimal. Und wir laufen unter dem Namen vom EduCamp. Die Frage ist ob eine eigene Community Plattform mit einem eigenen Namen nicht besser ist. So dass wir es auch selbst "Hausherr" sind.
Ich weiß nicht, ob dieses die richtige Plattform ist. Unsere Kommunikation hierrüber ist nicht optimal. Und wir laufen unter dem Namen vom EduCamp. Die Frage ist ob eine eigene Community Plattform mit einem eigenen Namen nicht besser ist. So dass wir es auch selbst "Hausherr" sind.
MOstafa Akbari:
Danke, bin ich froh, dass ich letztes Jahr ein Projekt mit Germanisten hatte und weiß was Corpus heisst.
Ich weiß nicht, ob dieses die richtige Plattform ist. Unsere Kommunikation hierrüber ist nicht optimal. Und wir laufen unter dem Namen vom EduCamp. Die Frage ist ob eine eigene Community Plattform mit einem eigenen Namen nicht besser ist. So dass wir es auch selbst "Hausherr" sind.
Danke, bin ich froh, dass ich letztes Jahr ein Projekt mit Germanisten hatte und weiß was Corpus heisst.
Ich weiß nicht, ob dieses die richtige Plattform ist. Unsere Kommunikation hierrüber ist nicht optimal. Und wir laufen unter dem Namen vom EduCamp. Die Frage ist ob eine eigene Community Plattform mit einem eigenen Namen nicht besser ist. So dass wir es auch selbst "Hausherr" sind.
Solange wir niemanden stören halte ich das im Gegenteil für die beste Plattform, die wir überhaupt finden können. Open space! Jeder, der will, kann mitlesen! Und vielleicht gewinnen wir dadurch weiter Interessenten! Hier sind wir in einer vertrauten Umgebung, die Leute kennen uns zum Teil schon. Das Thema wurde von uns vorgeschlagen. Ich betrachte dieses Thread also als "unser" Thread. Es wäre jammerschade, wenn das, was wir auf Educamp aufgebaut haben und schließlich auch das Produkt der Educamp-Mannschaft ist, nicht mehr in Educamp bliebe! Das wäre das Gegenteil von Synergiebildung.
Und was anderes (ist das nicht toll?). Das ist der Blog von Prof.Dr.Thomas Pleil, von der Uni Darmstadt:
http://thomaspleil.wordpress.com/2008/04/25/didaktik-lernen-durch-lehren/
”Ulrich Iberer”:
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
Das finde ich hochspannend! Doch bleiben für mich auch Fragen zurück:
Spannend finde ich ebenso das Phänomen der Geschwindigkeit. Radikale Denker unter uns sind der Meinung, dass das Austauschen von Informationen und Reaktionen höchst schnell zwischen den Personen von statten gehen soll. Was diese Geschwindigkeit für Produktivität entfalten kann, darüber bin ich selbst erstaunt.
Die andere These wäre, dass qualitative Gedanken Zeit für ihre Entfaltung brauchen. Bezieht sich diese Qualität auf das Individuum (, das vielleicht hier und da noch eine Meinung einholen muss)? Oder bezieht sich die Qualität auf das Denken allgemein? Wird durch die Vernetzung, das persönliche Aufsuchen des Individuums anderer Informationen so radikal verkürzt, dass im übertriebenen Sinne im Sekundentakt qualitatives (=kollektives) Wissen geschaffen wird?
”Ulrich Iberer”:
- ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
- ganz ohne jeglichen Medieneinsatz (Outdoor-Elemente, OpenSpace, Projektarbeit, Entdeckendes Lernen, Praktika, usw.). Übernimmt sich Web2.0 hier nicht etwas?
Ich glaube, dass sich das Web 2.0 selbst nur als eine Art des Einsatzes von Lern - und Lehrmodellen versteht. In Ilmenau ist meiner Meinung nach deutlich geworden, dass diese Art der Kommunikation/Lernen etc. auf Freiwilligkeit beruht. Es lässt also auch andere Methoden offen, die in bestimmten Rahmen für andere Lernziele erfolgreicher eingesetzt werden können. Das haben ja schon Alexander und Jean-Pol ebenso erwähnt in ihren Beiträgen.
”Ulrich Iberer”:
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
- Ziel all unserer Bildungsprozesse wäre m.E. das von Jean-Pol so oft zitierte Ziel der "Weltverbesserung", und dieses sind alle real: Klimawandel, Gerechtigkeit, Demografischer Wandel, usw. Um für das Handeln in dieser neuen, komplexen Welt vorbereitet zu sein, müssen sich Kompetenzen in der Realität bewähren. Hypothese: Das Web (1.0, 2.0, 3.0) lenkt hiervon letztlich nur ab.
Das Web, egal welcher Variante ;), weist meines Erachtens auf einen globalen Zusammenhang noch deutlicher hin. Es macht ihn fassbarer. Wir selbst kommunizieren in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit über alle Orte (na ja fast ;)) und kommen letztendlich zu einer gemeinsamen Grundlage. Würde diese weltweite Vernetzung fehlen, würden wir, so meine These ein nicht ganz so ausgeprägtes Gespür für globale Zusammenhänge besitzen.
Das sehen Alexander und Jean-Pol wohl etwas anders.
”Jean-Pol Martin”:
Ja, die Welt wurde dadurch lebenswerter für viele.
Alexander Rausch:
Diese These wäre dann vergleichbar mit den Gegnern des Computers und Internets, die ja genau diese Argumente vorbringen... Es gab mal eine Zeit da wurden TV-Geräte modern... die Argumente waren ähnlich... was ist passiert?
Diese These wäre dann vergleichbar mit den Gegnern des Computers und Internets, die ja genau diese Argumente vorbringen... Es gab mal eine Zeit da wurden TV-Geräte modern... die Argumente waren ähnlich... was ist passiert?
Ja, die Welt wurde dadurch lebenswerter für viele.
Ich empfinde es anders als ihr, als einen extremen Verlust an Lebensqualität, wenn wieder die ewigen Existenzkämpfe alter und neuer Technologien ausgetragen werden.
”Ulrich Iberer”:
Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
Sägen wir alle, die wir letztlich unsere Brötchen durch Bildungsarbeit verdienen (müssen), nicht ein Stück weit auf dem Ast, auf dem wir sitzen? Was tun wir, was tun unsere Bildungsorganisationen, wenn Bildung sich mehr und mehr weg von den Institutionen hinein ins Web3.0 verlagern?
Hm .. In ähnlicher Art und Weise habe ich mir ebenso eine solche Frage gestellt. Ich glaube, Bildung, die allein im Web 3.0 existieren will, wird nicht lange existieren können. Die Grenzen zwischen Virtualität und Realität ist doch jetzt schon schwammig. Entweder wird die dahinterstehende Vorstellung die ganze Gesellschaft erfassen müssen oder sie wird, wie so manche gute Idee, im Ozean des Vergessens wieder versinken. (Vielleicht um dann wiederum zu einem besseren Zeitpunkt aufzutauchen. - Jede Revolution braucht ihre Zeit. (Sprichwort) )
Alexander Rausch:
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?)
Z.B.: was ist mit langbeinigen leicht bekleideten LaraCrofts in Echtformat links neben dem Spiel, oder besteht das Internet für viele nur aus ICQ u.a.m., Spieleseiten und Schüler- bzw. StudiVZ, ist Google nur eine langweilige Webpage (was soll ich denn da machen?)
So wie wir uns gegenseitig begeistert haben, könnten auch andere begeistert werden. Für mich zählt Interaktivität. Diese fasziniert mich gerade auch wenn ich auf Reisen bin so sehr, dass ich wie ein Süchtiger immer in Richtung Computer strebe. ;). Interaktivität kann durch einen ICQ-Pool Wettbewerb gestaltet werden. Er muss organisiert werden, eine Struktur gefunden werden, es können “Pressemeldungen” dazu geschrieben werden ...
Zu den Blogs möchte ich beisteuern:
Wahrscheinlich lebt eine Wiki, ein Blog, social Web Anwendungen im Allgemeinen erst mal von dem puren Egoismus eines einzelnen Menschen. Was auch immer dieser ausmacht, Spaß, Selbstdarstellung etc... Was ich glaube in den letzten Tagen gelernt zu haben, (vielleicht auch schon Jahre?) Ist, dass erst dieses Bestreben soziale Interaktionen Raum schafft. Ich möchte, dass andere bei mir kommentieren, meine Fotos anklicken etc... und das bekomme ich nur, wenn ich dies bei anderen ebenso mache.
Ich finde diesen Aspekt sogar am interessantesten in den ganzen Entwicklungen. Früher (hatten wir auch noch einen Kaiser) waren das unüberwindbare Gegenstücke, die im Kampf miteinander standen. Hier im Web scheinen sie teilweise harmonisch miteinander zu kooperieren.
(Ich habe fertig ;))
Jana Hochberg:
Spannend finde ich ebenso das Phänomen der Geschwindigkeit. Radikale Denker unter uns sind der Meinung, dass das Austauschen von Informationen und Reaktionen höchst schnell zwischen den Personen von statten gehen soll. Was diese Geschwindigkeit für Produktivität entfalten kann, darüber bin ich selbst erstaunt.
Die andere These wäre, dass qualitative Gedanken Zeit für ihre Entfaltung brauchen. Bezieht sich diese Qualität auf das Individuum (, das vielleicht hier und da noch eine Meinung einholen muss)? Oder bezieht sich die Qualität auf das Denken allgemein? Wird durch die Vernetzung, das persönliche Aufsuchen des Individuums anderer Informationen so radikal verkürzt, dass im übertriebenen Sinne im Sekundentakt qualitatives (=kollektives) Wissen geschaffen wird?
Spannend finde ich ebenso das Phänomen der Geschwindigkeit. Radikale Denker unter uns sind der Meinung, dass das Austauschen von Informationen und Reaktionen höchst schnell zwischen den Personen von statten gehen soll. Was diese Geschwindigkeit für Produktivität entfalten kann, darüber bin ich selbst erstaunt.
Die andere These wäre, dass qualitative Gedanken Zeit für ihre Entfaltung brauchen. Bezieht sich diese Qualität auf das Individuum (, das vielleicht hier und da noch eine Meinung einholen muss)? Oder bezieht sich die Qualität auf das Denken allgemein? Wird durch die Vernetzung, das persönliche Aufsuchen des Individuums anderer Informationen so radikal verkürzt, dass im übertriebenen Sinne im Sekundentakt qualitatives (=kollektives) Wissen geschaffen wird?
In dem konkreten Fall unserer Gruppe wird die Geschwindigkeit dadurch besonders gefördert, dass ein Wissen/Erfahrungspaket bereits besteht, das nur darauf wartet, aufgegriffen zu werden. Bisher warte ich, bis die ganze Gruppe soweit ist, dass wir wirklich loslegen können. Daher mein dringender Wunsch, dass ihr das Glossar schnell verinnerlicht.
Glossar: http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/SLF/romanistik/didaktik/Forschung/ipk/theorie/handbuch
Aufsätze:
1.
Weltvebesserung, Parizipationsfähigkeit, Netzsensibilität
http://www.ldl.de/material/aufsatz/aufsatz2002-2.pdf
2.
http://de.wikiversity.org/Benutzer:jeanpol/guido
Communities, Wissenskonstruktion und neuronale Netze
1.
Forschungshomepage - Homepageforschung
http://www.ldl.de/material/aufsatz/homepage.pdf
2.
Das New-York-Projekt
http://www.ldl.de/material/aufsatz/aufsatz2002.pdf
3.
Gemeinsam Wissen konstruieren am Beispiel der Wikipedia: http://www-edit.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/SLF/romanistik/didaktik/Forschung/ipk/material/papers/wikipedia.pdf
Video
http://www.youtube.com/watch?v=K1TvIDOUJ-0
Ja, damit sind wir alle gut ausgestattet!
Die Diskussion über die Ausdifferenzierung habe ich verfolgt und muss mich schon ein weinig an der eigenen Nase fassen. Vor genau 1 Woche hat mich die Tatsache, dass Jana, Christian und Mo kontinuierlich bloggen dazu veranlasst, selbst in diesem Feld aktiv zu werden - und da kann man sich leicht in Egozentrik verlieren...
Nebenbei, Herr Martin: Renate Gegner hat bei mir u.a nach meiner ZA und einem aktuellen Video über LdL angefragt. Ich glaube, die Kombi "Interview Educamp" + "Treibhäuser der Zukunft" wäre nicht schlecht, oder?
Die Diskussion über die Ausdifferenzierung habe ich verfolgt und muss mich schon ein weinig an der eigenen Nase fassen. Vor genau 1 Woche hat mich die Tatsache, dass Jana, Christian und Mo kontinuierlich bloggen dazu veranlasst, selbst in diesem Feld aktiv zu werden - und da kann man sich leicht in Egozentrik verlieren...
Nebenbei, Herr Martin: Renate Gegner hat bei mir u.a nach meiner ZA und einem aktuellen Video über LdL angefragt. Ich glaube, die Kombi "Interview Educamp" + "Treibhäuser der Zukunft" wäre nicht schlecht, oder?
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