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Wie werden Schüler "Professionals"?

Beitrag verlinken am 14.09.2011 geschrieben
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Sagen wir mal, Gunter Dueck hat Recht mit seinen Thesen, wie sich die Berufswelt durch das Internet verändern wird. Wie kann Schule dazu beitragen, dass Schüler professionell werden? Wie können wir helfen, Fähigkeiten auszubilden, die ihnen helfen, in der zukünftigen Berufswelt erfolgreich zu sein? Wie müsste ein Schulsystem aussehen, dass Menschenbild Y abbildet? Was davon ist heute schon umsetzbar? Ich würde gerne mit Interessierten an diesen Fragen arbeiten.
Beitrag verlinken am 15.09.2011 geschrieben
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Gebe ergänzend zu Protokoll: "Eine professionelle Welt sollte möglichst wenige X-Menschen haben, aber im Grunde wäre es nicht einmal genug, nur Y-Menschen zu haben, die von innen heraus motiviert sind. Motivation ist nicht alles, man muss es auch tun! Professionell tun!" (Professionelle Intelligenz, S. 224-225)

Beitrag verlinken am 22.09.2011 geschrieben
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Hallo Birgit,

sehr gute Frage und Thema. Lese selbst gerade das Buch von Dueck. Würde mich gerne auch damit beschäftigen. Und dies nicht nur für Gymnasiasten, sondern gerade für die SuS, die einen Realschulabschluss oder gar Hauptschulabschluss anstreben.

Beitrag verlinken am 10.10.2011 geschrieben
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Martin Kurz:
Und dies nicht nur für Gymnasiasten, sondern gerade für die SuS, die einen Realschulabschluss oder gar Hauptschulabschluss anstreben.

Warum "gerade"? Ist Exzellenz für HA und RE SchülerInnen etwas anderes? Muss man es separieren von der (natürlichen?) Exzellenz der Gymnasien?

Vielleicht ist hier das Problem versteckt? Weg mit den differenzierten Schulen! Exzellenz entsteht durch Projekte, Tun, Engagement. Nicht durch Selektion nach der 4 Klasse und unterschiedliche Schulabschlüsse, die doch alle das Gleiche attestieren: Wie angepasst hat sich die Schülerin/der Schüler in der Schule verhalten?

Wir könnten im Vorfeld mal sammeln, was an der Form, die Schule zur Zeit noch trainiert, nicht mehr zeitgemäß ist. Arbeitszeiten in 45 Min. Blöcke hacken? Kommunikationsverbot beim Lernen? Altershomogene Klassen? Gruppenlimitierung auf 28 SchülerInnen? ...

Vieles davon war für die Industriegesellschaft hervorragend geeignet. Deutschland hat davon im Besonderen profiziert. In Zukunft brauchen wir andere Fertigkeiten.

Beitrag verlinken am 17.10.2011 geschrieben
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Ich verweise mal kurz auf den Beitrag von mir und die sich daraus gerade ergebende Diskussion:

http://www.gedankenstuecke.de/archives/2447-Wie-Schueler-Professionals-werden-koennen....html

Beitrag verlinken am 28.10.2011 geschrieben
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Ich stimme dir zu, Felix. ich finde diese Aspekte interessant zu diskutieren und ich denke dann sollte die Idee der Professionals nicht zu kurz kommen.
Beitrag verlinken am 28.10.2011 geschrieben
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Ich habe meine Probleme, wenn wir davon sprechen, Schüler zu „Professionals“ zu machen. Bildung ist das in meinen Ohren nicht mehr, sondern funktional orientierte Produktion von Arbeitskräften.

Leben ist weit mehr als „Pressional“-Sein. Über Professionals und „Kompetenzen“ wird viel geredet; der Bildungsanspruch in ganzheitlichem Sinne scheint darüber mehr und mehr aus der Diskussion zu verschwinden.

Beitrag wurde am 28.10.2011 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 29.10.2011 geschrieben
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@Torsten: Ich teile Deine Bedenken an der Stelle, verstehe aber den Ansatz von Dueck mit den unterschiedlichen Kompetenzen durchaus als ganzheitlichen Ansatz, zumindest schon weit mehr als es das Schulsystem bisher leistet.
Beitrag verlinken am 29.10.2011 geschrieben
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Birgit hat recht. Dueck skizziert kein kühles, distanziertes Bild eines Professionals. Der Begriff ist im Zusammenhang mit Schülern fremd, dennoch sinnvoll. Wenn professionelle Intelligenz (definiert nach Dueck) sinnvoll und wichtig ist muss dies einen Ursprung im Bildungswesen und in der Erziehung haben.
Beitrag verlinken am 17.11.2011 geschrieben
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Das ist eine spannende Diskussion. Bei allem Wunsch nach Förderung von Medienkompetenz stelle ich auch bedauerlicherweise die Opferung des humanistischen Bildungsideals auf dem Altar der Wirtschaftlichkeit fest. Was wir in den Schulen machen wird zunehmend Ausbildung statt Bildung. Fit machen für das Überleben in der Wirtschaftswelt schön und gut, aber wo bleibt die Förderung individueller Entfaltung, die Entdeckung des Wertes eines Lebens?
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